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  • 2005

  • Otte, Hilka (2005): Prozeduren sozialen Verhaltens. Wie unbewusste Regeln unsere Beziehungen gestalten - und behindern. Paderborn: Junfermann (Coaching fürs Leben)

    Abstract: Soziale Grundfertigkeiten - sogenannte Prozeduren des sozialen Verhaltens - ihre Störungen und ihre Einbettung in das Selbstbild werden thematisiert. Im ersten Kapitel werden Erkenntnisse aus der Baby- und Hirnforschung zu sozialem Lernen und Gedächtnismustern thematisiert, insbesondere zu prozeduralem und emotionalem Lernen. Im zweiten Kapitel werden Mega-Prozeduren (wie eine Person normalerweise fühlt und handelt, wenn sie mit anderen oder sich selbst umgeht) behandelt. In den Kapiteln drei, vier und fünf werden ausgewählten Aspekte von Narrationen - individuell typischen übergeordnete Muster des sozialen Umgangs - behandelt: Gerechtigkeit als Lebensthema, Narrationen, die sich um eine zentrale Zeitachse (Zukunft oder Vergangenheit) drehen sowie das Erzählen und Sprechen selbst und seine misslingenden Varianten. Im sechsten Kapitel werden interaktive Basis-Prozeduren, ihr Gelingen und Scheitern thematisiert (Ja- und Nein-sagen, Bitten, Danken, Schmerzlaute und Sich Entschuldigen. Das siebte Kapitel enthält eine Auswahl weiterer sozialer Prozeduren, mit denen sich nach Erfahrung der Autorin viele Menschen schwer tun: Trösten, Flirten, Small-Talk und Oberhand-Techniken. Im achten Kapitel werden Konflikte, Ambivalenzen und Entscheidungen thematisiert, im neunten Paradoxien und Doppelbindung. Im abschließenden zehnten Kapitel wird skizziert, welchen Stellenwert der prozedurale Ansatz in der Psychotherapie hat.

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