Alle Publikationen

  • Erweiterte Suche öffnen

Treffer: 2
  • <<
  • 1
  • 2014

  • Müller, Hans-Peter (2014): Pierre Bourdieu. Eine systematische Einführung. 1. Aufl.. Berlin: Suhrkamp

    Abstract: Hinsichtlich ihrer klaren Diktion und didaktischen Reflektiertheit wirkt diese "systematische Einführung" in das Werk Bourdieus eher reihenuntypisch. Wenn das gut strukturierte Buch des Professors für Soziologie an der HU Berlin dennoch einen konzentrierten, möglichst sozialwissenschaftlich vorgeprägten Leser erfordert, liegt das vor allem am komplexen und vielschichtigen Werk des französischen Soziologen und Philosophen selbst, der sich auch gern auf politische Diskussionen eingelassen hat bzw. diese provozierte. Nach einer kurzen Einführung in Leben und Werk beschreibt Müller fundiert den "analytischen Baukasten" samt der Klärung von Schlüsselbegriffen (u.a. "Struktur", "Habitus", "soziale Felder", "Kapital"). Im 2. Hauptabschnitt analysiert er jeweils in eigenen Kapiteln die bevorzugten empirischen Studien(-felder) Bourdieus (u.a. Bildung, Klasse, Literatur, Ökonomie). Auch wenn dies angesichts der Alternativen bei Reclam (J. Jurt: BA 7/08), Junius (M. Schwingel: ID 25/09) und Metzler ("Bourdieu-Handbuch", ID 48/09) schwer wird, wäre der gelungenen Einführung ein gröe︢rer Leserkreis zu wünschen. (3)

  • 2003

  • Elias, Norbert (2003): Die höfische Gesellschaft. Untersuchungen zur Soziologie des Königtums und der höfischen Aristokratie. 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt (Main): Suhrkamp

    Abstract: "Der Fürstenhof des Ancien regime gibt dem Soziologen nicht weniger Probleme auf als irgendeines der vielen anderen sozialen Gebilde der von Menschen gebildeten Figurationen, die man - etwa wie die feudale Gesellschaft oder die Großstadt - eingehender soziologischer Untersuchung bisher schon gewürdigt hat. Als eine zentrale Figuration jener Entwicklungsstufe, die in einem langen Ringen abrupt oder allmählich von berufsbürgerlich-städtisch-industriellen abgelöst wurde, entwickelte diese höfisch-aristokratische Gesellschaft ein zivilisatorisches und kulturelles Gepräge, das in das der berufsbürgerlichen Gesellschaft teils als Erbe, teils als Gegenbild mit einging und, derart aufgehoben, weiterentwickelt wurde. Durch das Bemühen um die Struktur der höfischen Gesellschaft und damit um das Verständnis einer der letzten großen nicht-bürgerlichen Figurationen des Abendlandes eröffnet sich also mittelbar ein Zugang zum erweiterten Verständnis der eigenen berufsbürgerlich-städtisch-industriellen Gesellschaft. " (N. Elias)

  • <<
  • 1