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  • 2013

  • Zwack, Mirko; Muraitis, Audris (2013) : Wertschätzung im Betrieb: Weshalb sie oft vermisst wird und mögliche Beiträge zu ihrem Zustandekommen In: Schweitzer, Jochen: Systemisches Demografiemanagement: Wie kommt Neues zum Älterwerden ins Unternehmen?: [s.l.]: Springer-Verlag Berlin Heidelberg, S. 87-104

    Abstract: Ausgehend von der Feststellung, dass einerseits Wertschätzung häufig als wichtiger Aspekt der Mitarbeiterführung angesehen wird und dass andererseits fast noch häufiger vom Fehlen dieser Wertschätzung berichtet wird, wird der Frage nach den Gründen für dieses "Wertschätzungsparadox" nachgegangen, und es wird erörtert, wie Führungskräfte und Berater in Unternehmen damit umgehen können. Basierend auf Interviews und Gruppendiskussionen wird zunächst erkundet, was Mitarbeiter in Unternehmen überhaupt als Wertschätzung empfinden ("Woran würden Sie merken, dass Sie wertgeschätzt werden?"). Hier werden die individuellen Erwartungen der Organisationsmitglieder offengelegt. In der Konfrontation mit Gedanken aus N. Luhmanns Organisationstheorie wird ersichtlich, an welcher Stelle Konflikte entstehen und Enttäuschungen vorprogrammiert sind. Daraus lassen sich unmittelbar Konsequenzen für die organisationale Praxis ableiten. Die zweite Perspektive analysiert die kommunikativen Folgen des proklamierten Wertschätzungsdefizits. Gerade für das Coaching von Führungskräften, Teamberatungen und Supervisionsaufträge wird diese Perspektive für bedeutsam erachtet. zitiert von 4

  • 2005

  • Rohr, Elisabeth (2005) : Macht und Geschlecht in Organisationen In: Haubl, Rolf: Gruppenanalytische Supervision und Organisationsberatung: Eine Einführung: Orig.-Ausg: Gießen: Psychosozial-Verl. (Edition Psychosozial), S. 79-98

    Abstract: Im Kontext von Organisationsberatung und Supervision wird die Bedeutung von Macht und Geschlecht in Organisationen erörtert. Dabei wird zunächst eingegangen auf Organisationsmythen, männerbündische Organisationen, frühere und derzeitige Geschlechterarrangements im Berufsleben sowie Formen und Ausprägungen der Geschlechterunterordnung in Unternehmen. Es wird auf folgendes Paradoxon hingewiesen: Obwohl in vielen Unternehmen ein Wandel der existenten Macht- und Geschlechterverhältnisse angestrebt wird, führen diese Bestrebungen andererseits meist nicht zu einem Abschied von der männlich dominierten Organisation. Welche skurrile Ausformungen dieses Paradoxon und damit verwandte Paradoxien in Organisationen annehmen können und wie sich in supervisorischen Arbeitsprozessen niederschlagen, wird anschließend an einem Fallbeispiel aus der eigenen Supervisionspraxis verdeutlicht. Dann wird der Frage nachgegangen, wie Frauen in Autoritäts- und Leitungspositionen mit der Sexualisierung von Arbeitsbeziehungen und der Scham der Männer umgehen und wie sie auf diese Übertragungsangebote reagieren. Als ein zentraler Aspekt der Organisationssupervision wird die Frage gesehen, ob und inwieweit es gelingt, die Schwäche, Scham und Kränkung der Männer ebenso wie die Potenz und die Macht der Frauen zu ertragen.

  • 2002

  • Levold, Tom (2002) : Rituale in Organisationen In: Welter-Enderlin, Rosmarie: Rituale - Vielfalt in Alltag und Therapie: 1. Aufl.: Heidelberg: Carl-Auer-Systeme-Verl., S. 184-210

    Abstract: Diskutiert wird über den Stellenwert und die Notwendigkeit von Ritualen in Organisationen, wobei Rituale als eine besondere Form der symbolischen Kommunikation verstanden werden. Reflexionen der eigenen Haltung gegenüber Ritualen werden durch die Betrachtung von deren geschichtlicher Bedeutung ergänzt. Die nachfolgenden theoretischen Ausführungen knüpfen an die Ritualtheorie von Mary Douglas sowie die Konzeption elaborierter und restringierter Sprachcodes von Basil Bernstein an. Organisationen werden demnach als eigenständige Kulturen mit unterschiedlichen Dimensionen sozialer Wirklichkeit beschrieben, welche unterschiedlichen internen und externen kommunikativen Anforderungen ausgesetzt sind und sich der Rituale unter anderem aus Gründen der Komplexitätsreduktion bedienen. Abschließend werden einige praxisbezogene Überlegungen zum Einsatz von Ritualen in Supervision und Organisationsberatung angestellt und an Beispielfällen illustriert.

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