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  • 2018

  • Attig, Manja; Weinert, Sabine (2018): Soziale Disparitäten im Kontext von Mutter-Kind-Interaktionen und frühen Entwicklungsmaßen von Kindern. In: Frühe Bildung 7 (1), S. 22-31. DOI: 10.1026/2191-9186/a000356

    Abstract: Empirische Befunde zu sozialen Disparitäten im Kontext von Mutter-Kind-Interaktionen und frühen Entwicklungsmaßen von Kindern werden vorgestellt. Anhand von Daten der Säuglingskohorte des Nationalen Bildungspanels (NEPS) aus dem Jahr 2016 wurde die Entstehung solcher Disparitäten bei 16 bis 17 Monate alten Kindern und ihren Familien untersucht. Im Fokus stand die Analyse von Unterschieden in frühen Lernressourcen der Kinder sowie im mütterlichen und kindlichen Interaktionsverhalten in Abhängigkeit von sozialen (Familienstatus, Einkommen) und bildungsbezogenen familiären Charakteristika. Die Befunde zeigten Effekte der mütterlichen Bildung auf ihr Interaktionsverhalten sowie Assoziationen zwischen dem mütterlichen und kindlichen Interaktionsverhalten. Bezogen auf die erfassten Kindmerkmale fanden sich keine herkunftsbedingten Unterschiede in den frühkindlichen Lernressourcen der Kinder. Die geringen mit der mütterlichen Bildung assoziierten Disparitäten in sozio-emotionalen Facetten der kindlichen Interaktionen erwiesen sich als nicht mehr signifikant, wenn die Unterschiede im mütterlichen Interaktionsverhalten berücksichtigt wurden. Die Befunde werden mit Blick auf die Entstehung von Disparitäten in der Kindesentwicklung aufgrund sozialer und bildungsbezogener Ungleichheit diskutiert.

  • 2001

  • Glick, Peter; Fiske, Susan T. (2001): An ambivalent alliance. Hostile and benevolent sexism as complementary justifications for gender inequality. In: American Psychologist 56 (2), S. 109-118. DOI: 10.1037/0003-066X.56.2.109

    Abstract: The equation of prejudice with antipathy is challenged by recent research on sexism. Benevolent sexism (a subjectively favorable, chivalrous ideology that offers protection and affection to women who embrace conventional roles) coexists with hostile sexism (antipathy toward women who are viewed as usurping men's power). The Ambivalent Sexism Inventory, first validated in U.S. samples, has been administered to over 15,000 men and women in 19 nations. Hostile and benevolent sexism are complementary, cross-culturally prevalent ideologies, both of which predict gender inequality. Women, as compared with men, consistently reject hostile sexism but often endorse benevolent sexism (especially in the most sexist cultures). By rewarding women for conforming to a patriarchal status quo, benevolent sexism inhibits gender equality. More generally, affect toward minority groups is often ambivalent, but subjectively positive stereotypes are not necessarily benign. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved) Zitiert von 1323

  • Heintz, Bettina (2001): Geschlecht als (Un-)Ordnungsprinzip. Entwicklungen und Perspektiven der Geschlechtersoziologie. In: KOLNER ZEITSCHRIFT FUR SOZIOLOGIE UND SOZIALPSYCHOLOGIE, S. 9-29

    Abstract: Ausgehend von der Beobachtung, dass die Geschlechterdifferenz heute durch eine Art instabiler Persistenz gekennzeichnet ist, wird der Frage nachgegangen, uber welche Mechanismen die Geschlechterungleichheit erzeugt oder auch abgebaut wird. Der erste Abschnitt befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Modernisierung und geschlechtlicher Zuschreibung. Der zweite Abschnitt konzentriert sich auf drei Ebenen der Sozialorganisation und zeigt auf, welche Bedeutung Interaktionen, Organisationsstrukturen und globale Normierungen fur die Herstellung geschlechtlicher Ungleichheit haben. In einem dritten Abschnitt werden einige Forschungsfelder benannt, die in Zukunft verstarkt thematisiert werden sollten. (Autorenreferat) zitiert von 120

  • 1980

  • Trömel-Plötz, Senta (1980): Sprache, Geschlecht und Macht. In: Linguistische Berichte (69), S. 1-14

    Abstract: In einer Einleitung zum Heft 69 der "Linguistischen Berichte" wird das Sexismus-Problem in seinen linguistischen und gesellschaftlichen Bezügen umrissen und anhand verschiedener theoretischer Beiträge und empirischer Befunde verdeutlicht. Die einzelnen Beiträge des vorliegenden Heftes werden knapp eingeführt und die politische Intention des feministischen Ansatzes angesprochen. zitiert von 39

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