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  • 2010

  • Blake, Christopher; Klimmt, Christoph (2010): Geschlechtergerechte Formulierungen in Nachrichtentexten. In: Publizistik 55 (3), S. 289-304. DOI: 10.1007/s11616-010-0093-2

    Abstract: Es wird vergleichend analysiert, wie gut generisch maskuline Personenbezeichnungen (z. B. die Studenten) und alternative geschlechtergerechte Formen (z. B. die Studentinnen und Studenten) für Nachrichtentexte geeignet sind. Dabei ist von Interesse, ob die Verwendung der jeweiligen Formen zu einem angemessenen gedanklichen Einbezug der am berichteten Ereignis beteiligten Frauen führt, ob der Text gut lesbar bleibt und ob das Publikum die Textästhetik positiv beurteilt. Die Befunde von zwei experimentellen Studien, an denen insgesamt 521 Personen teilnahmen, deuten darauf hin, dass der Einsatz bestimmter geschlechtergerechter Personenbezeichnungen (Paarformen (z. B. Astronautinnen und Astronauten) und genusneutrale Formulierungen (z. B. Badegäste)) im Vergleich zur Verwendung generisch maskuliner Formulierungen zu einer angemesseneren gedanklichen Berücksichtigung von Frauen beiträgt, ohne dabei die Lesbarkeit und sprachliche Ästhetik zu beeinträchtigen. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf Möglichkeiten des Einsatzes geschlechtergerechter Sprache in Pressemedien diskutiert. zitiert von 12

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