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2017
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(2017): Lokales Denken, globales Handeln. Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management. 6., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage, Originalausgabe. München: C.H. Beck. Online verfügbar unter https://ebookcentral.proquest.com/lib/gbv/detail.action?docID=5150378
2015
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(2015): Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft. 9. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft)
2013
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(2013): Rätsel und Komplotte. Kriminalliteratur, Paranoia, moderne Gesellschaft. 1. Aufl.. Berlin: Suhrkamp
Abstract: Die Geburt der Moderne aus dem Geist der Kriminalliteratur Was hat die Kriminalliteratur mit der Paranoia und den Sozialwissenschaften zu tun? Dieser Frage geht Luc Boltanski in seinem höchst originellen, preisgekrönten Buch nach. Seine Antwort: Wie die Sozialwissenschaften entsteht auch die Kriminalliteratur um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, und in diese Zeit fällt auch die Entdeckung der Paranoia in der Psychiatrie. Zusammen zeugen sie von einem sich zunehmend verbreitenden Zweifel an der »Realität der Realität«, der als Symptom der Moderne gelten kann. Boltanski deckt diesen faszinierenden Zusammenhang zwischen Kriminalliteratur, Paranoia und Wissenschaft insbesondere durch fulminante Analysen der Romane von Arthur Conan Doyle und Georges Simenon auf. Während in England der Privatmann Sherlock Holmes durch die Lösung von Rätseln und Komplotten in der englischen Oberschicht die Stabilität der Realität wiederherzustellen sucht, ist es in Frankreich der asketische Beamte Maigret, der in den Pariser Milieus seine Nachforschungen anstellt. Auf brillante Weise verknüpft Boltanski seine literatursoziologischen »Ermittlungen« zur Kriminal-, Spionage- und Verschwörungsliteratur mit solchen zum Paranoia-Diskurs in der Psychiatrie und zur Entstehung der sozialwissenschaftlichen Erforschung der sozialen Realität: Wie der Detektiv oder Kommissar sucht auch der Paranoiker oder Sozialwissenschaftler nach der Wirklichkeit hinter der sozialen Wirklichkeit. Ein Meisterstück!
Keywords: Agent, Conspiracies, Criminal investigation, Detective and mystery stories, Detektiv, Gesellschaft, History and criticism, Komplott, Kriminalität, Kriminalliteratur, Kriminalroman, Kriminalroman / Paranoia / Literatursoziologie, Kultursoziologie, Moderne, Paranoia, Popular literature, Rätsel, Realität, Social aspects, Social surveys, Spionageroman, Verschwörungstheorie / Kriminalroman / Literatursoziologie, Wissenschaft 2004
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Hörning, Karl H.; Reuter, Julia (Hg.) (2004): Doing Culture. Neue Positionen zum Verhältnis von Kultur und sozialer Praxis. Bielefeld: Transcript Verlag
Abstract: Wie wird Kultur soziale Praxis? Der Band vereint wesentliche und innovative Beiträge, die verschiedene Ansätze wie Pragmatismus, Ethnomethodologie und Bourdieus Praxeologie mit Diskussionen aus science, gender und postcolonial studies verknüpfen. Gleichzeitig eröffnet er neue Zugänge zu einer Theorie sozialer Praktiken, indem er unterschiedliche Praxisformen - Körperpraktiken, Gewaltpraktiken, Praktiken der Medienrezeption - der allen gemeinsamen Frage nach dem Verhältnis von Kultur und Praxis unterwirft. Damit rückt er die "Praxiswende" in den Sozial- und Kulturwissenschaften als eine ihrer innovativsten "Denkbaustellen" in den Blick. Mit Beiträgen von Udo Göttlich, Kien Nghi Ha, Stefan Hirschauer, Karl H. Hörning, Helga Kotthoff, Michael Meier, Andreas Reckwitz, Sven Reichardt, Julia Reuter, Ingo Schulz-Schaeffer, Norbert Sieprath, Urs Stäheli und Matthias Wieser.
1993
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(1993): Soziologische Fragen. Deutsche Erstausgabe, 1. Aufl.. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp)
Abstract: Soziologische Fragen - damit sind die Fragen, die die Soziologie (sich) stellt, ebenso gemeint wie die Fragen, die ihr gestellt werden. Pierre Bourdieu hat nie verhehlt, daß die Selbstbefragung und die Fremdbefragung der Soziologie, und das heißt ihre Reflexivität, ein grundlegendes Moment wenn nicht »der«, so doch »seiner« Soziologie darstellt. Nur wenn der Soziologe sich bewußt ist, was er untersucht und wovon er spricht, vor allem: in welchem Kontext und aus welcher Perspektive, besteht eine Chance, daß die Soziologie nicht zur Sozialtechnologie verkommt und beizutragen vermag zur Verwirklichung noch immer uneingelöster Forderungen und Versprechungen der Aufklärung. So sind auch die in diesem Band versammelten Texte, Interviews und Vorträge, über die jeweilige Darstellung und Analyse ihres Themas hinaus - zur Soziologie der Intellektuellen, über Sprache und Markt, politische Meinung und politisches Handeln, zum Begriff der Zensur und des Feldes, über Geschmack und Geschmackswandel, Meinungsumfragen, soziale Voraussetzungen des Sports -, eine praktische Demonstration des methodischen Gebrauchs der Reflexivität im Denken Bourdieus.
1989
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Haller, Max (1989): Kultur und Gesellschaft. Verhandlungen des 24. Deutschen Soziologentags, des 11. Österreichischen Soziologentags und des 8. Kongresses der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie in Zürich 1988. Deutscher Soziologentag; Schweizerische Gesellschaft für Soziologie; Deutsche Gesellschaft für Soziologie; Österreichische Gesellschaft für Soziologie; Österreichischer Soziologentag; Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie. Frankfurt/Main: Campus-Verl. (Verhandlungen des ... Deutschen Soziologentages)
1987
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(1987): Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft. Frankfurt am Main: Suhrkamp
Abstract: Wir ertragen nur schwer die Analysen von Soziologen, wenn sie unsere Verhaltensweisen in der Perspektive von Regeln oder von Ritualen beschreiben. Gleichwohl erheben wir in der Regel keine Einwände, wenn Ethnologen in dieser Weise über sogenannte primitive Völker sprechen. Warum sind wir dann, wenn es sich um andere handelt, spontan objektivistisch? Und warum nehmen wir für uns selbst und uns allein das Privileg von Freiheit und von Subjektivität in Anspruch? Ein wirkliches Verständnis von Praxis stellt eine doppelte Aufgabe, die sowohl über den Objektivismus (wie z. B. bei Lévi-Strauss) als auch über den Subjektivismus (wie z. B. bei Sartre) hinausführt: es geht darum, sowohl die objektiven Strukturen (z. B. die statistischen Regelmäßigkeiten von Praktiken) als auch die inkorporierten Strukturen (z. B. die sozialen Kategorien der Wahrnehmung) zu objektivieren - was eine auf der Anwendung von Techniken der Objektivierung begründete Distanz voraussetzt. Gleichzeitig geht es aber auch darum, die Objektivierung selbst zu objektivieren: nämlich die Operationen, die den Zugang zu dieser »objektiven Wahrheit« ermöglichen, wie auch den Gesichtspunkt, unter dem sie operieren - um die Distanz zu überwinden, die der Objektivierung innewohnt. Auf diese Weise zu entdecken, daß es eine Objektivität des Subjektiven gibt, daß der Forscher mit seinen Instrumenten der Objektivierung die Vorstellungen, die sich die Akteure selbst über ihre Praxis machen, zerstören muß, um die objektiven Strukturen erfassen zu können, ist selbst noch ein Moment der Objektivität: die kollektiven Illusionen sind nicht illusorisch.
1982
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(1982): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. 1. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp VerlagKeywords: Bourdieus Habitustheorie, Einkommen / Beruf, Familiengeschichte, Favoriten, Frankreich, Geschmack, Geschmack <Ästhet.>, Gesellschaftsordnung, Gestik/Mimik, Habitus, Kapitalismus, Kleidung, Körperhaltung, Kultur, Kultursoziologie, Macht, Modelle/Theorien, Observablen/Kriterien für sozial angemessenes Verhalten und dessen Bewertung, Rollen, Soziale Angemessenheit, Soziale Klasse, Soziale Schicht, Soziale Schichtung, sozialer Status, Soziales Prestige, Status / biologische Marker
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