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  • 2013

  • Topel, Renate (2013) : Wundts Ethik unter moralpsychologischer Sicht In: Witruk, Evelin: Historical and cross-cultural aspects of psychology: Frankfurt am Main: Lang (Beiträge zur pädagogischen und Rehabilitationspsychologie), S. 3-17

    Abstract: Wilhelm Wundts Ethik wird aus moralpsychologischer Perspektive reflektiert. Als Ausgangspunkt seiner wissenschaftlichen Analysen wird die Leitidee einer autonomen psychischen Kausalität beschrieben, die in einem willenstheoretischen Ansatz gefasst wird. Auf dieser Grundlage ist eine wissenschaftliche Tätigkeit ausgerichtet auf die Transformation der individuellen und gemeinschaftlichen moralischen Einstellungen und Verhaltensweisen zu allgemeingültigen imperativen Normen der Ethik (Sittlichkeit), die insbesondere aus der Völkerpsychologie abgeleitet werden können. Anhand von Grundnormen des Sittlichen wird das Ideal der sittlichen Persönlichkeit beschrieben, wobei das Gewissen als Gradmesser der sittlichen Reife nicht als angeboren, sondern als Produkt lebenslanger Entwicklung von Willensaktivitäten betrachtet wird, das im Dienst an der Gemeinschaft vervollkommnet wird.

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