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  • 2010

  • Zehnder Grob, Sabine; Morgenthaler, Christoph (2010): Familie, Ritualisierungen und Wohlbefinden von Eltern und Kindern. In: Familiendynamik 35 (3), S. 250-259

    Abstract: Zusammenhänge zwischen familiären Ritualisierungen und dem Wohlbefinden von Kindern und ihren Eltern wurden in 393 Familien der Deutschschweiz untersucht. In diesen Familien wurden je Vater, Mutter und ein etwa zwölfjhriges Kind zu Familienritualen befragt, und zwar zu verschiedenen Situationen, in denen Ritualisierungen beobachtet werden knnen (z. B. Geburtstag, Weihnachten, Abendessen). Dabei wurden Merkmale von Familienritualen erfasst, darunter Regelmäßigkeit, symbolische Bedeutung, gefühlsmäßige Beteiligung. Die Ergebnisse zeigen, dass Ritualisierungen in Familien ein bedeutungsvoller Faktor des Zusammenlebens sind. Kinder und Eltern nehmen Rituale in ihren Familien weitgehend ähnlich wahr. Rituale sind eigenständige, gegenber Kontexteinflssen weitgehend stabile Faktoren des Familienlebens. Sie stehen in einem positiven Zusammenhang mit der Lebens- und Partnerschaftszufriedenheit der Eltern und dem gesundheitsbezogenen Wohlbefinden der Kinder. Noch wichtiger für das Befinden der Familienangehrigen ist allerdings die Qualität der Beziehungen, insbesondere der wechselseitigen Identifikationen in der Familie.

  • 2002

  • Levold, Tom (2002) : Rituale in Organisationen In: Welter-Enderlin, Rosmarie: Rituale - Vielfalt in Alltag und Therapie: 1. Aufl.: Heidelberg: Carl-Auer-Systeme-Verl., S. 184-210

    Abstract: Diskutiert wird über den Stellenwert und die Notwendigkeit von Ritualen in Organisationen, wobei Rituale als eine besondere Form der symbolischen Kommunikation verstanden werden. Reflexionen der eigenen Haltung gegenüber Ritualen werden durch die Betrachtung von deren geschichtlicher Bedeutung ergänzt. Die nachfolgenden theoretischen Ausführungen knüpfen an die Ritualtheorie von Mary Douglas sowie die Konzeption elaborierter und restringierter Sprachcodes von Basil Bernstein an. Organisationen werden demnach als eigenständige Kulturen mit unterschiedlichen Dimensionen sozialer Wirklichkeit beschrieben, welche unterschiedlichen internen und externen kommunikativen Anforderungen ausgesetzt sind und sich der Rituale unter anderem aus Gründen der Komplexitätsreduktion bedienen. Abschließend werden einige praxisbezogene Überlegungen zum Einsatz von Ritualen in Supervision und Organisationsberatung angestellt und an Beispielfällen illustriert.

  • 1999

  • Greitemeyer, Dagmar (1999): Trennungsrituale. In: Systhema 13 (2), S. 149-162

    Abstract: Die Bedeutung von Ritualen während des Trennungsprozesses wird dargestellt. Rituale werden als symbolische Handlungen verstanden, die das Abschiednehmen, Loslassen und Festhalten im Trennungsgeschehen unterstützen. Verschiedene Rituale für den Rahmen von Beratung und Psychotherapie werden beschrieben. Anregungen für die Konstruktion von Trennungsritualen schließen sich an.

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