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  • 1982

  • Kirchler, Erich; Brandstatter, Hermann (1982): Einstellungsanderung in Abhangigkeit von Ahnlichkeit, Freundlichkeit, Kompromissbereitschaft und Geschlecht des Diskussionspartners. In: Zeitschrift fur Experimentelle und Angewandte Psychologie 29 (3), S. 417-441

    Abstract: In a dyadic discussion on a decision problem 189 subjects exchanged persuasive arguments and friendly or unfriendly remarks with a partner simulated by a computer program in a 2x2x2x2-design (similar/dissimilar, friendly/unfriendly, feedback on partner's yielding/resisting after the first half of discussion, male/female). For the first part of the discussion it was predicted that similar and friendly partners will be more influential than dissimilar and unfriendly ones, and that unfriendliness of a similar partner will diminish his influence to a higher degree than unfriendliness of a dissimilar partner. None of the predictions were supported by the data. For the seond part of the discussion it was predicted that the partner's willingness to compromise will increase his influence; this was expected to be most prominent with similar and friendly partners. This hypothesis proved to be valid for females only. The unexpected higher order interactions suggest that in social interaction women follow strategies different from those relevant for men. Die Bedeutung von Ahnlichkeit, Freundlichkeit und Kompromissbereitschaft des Diskussionspartners fur Einstellungsanderungen im Diskussionsverlauf wird untersucht. 189 Versuchspersonen tauschten uber Computer-Terminals Argumente und mehr oder weniger freundliche Bemerkungen mit einem simulierten Partner aus, um gemeinsam ein Entscheidungsproblem zu losen. Jede Versuchsperson war einer der 16 Versuchsbedingungen des 2x2x2x2-Versuchsplans zugeordnet. (Partner: ahnlich/unahnlich, freundlich/unfreundlich, kompromissbereit/nicht kompromissbereit gemass Ruckmeldung nach der ersten Diskussionshalfte, Versuchsperson: maennlich/weiblich.) Fur die erste Halfte der Diskussion war vorhergesagt, dass sowohl ein ahnlicher als auch ein freundlicher Partner mehr Einfluss hat als ein unahnlicher und unfreundlicher, und dass sich Unfreundlichkeit eines ahnlichen Partners starker einflussmindernd auswirkt als Unfreundlichkeit eines unahnlichen Partners. Keine dieser Vorhersagen wurde bestatigt. Fur den zweiten Teil der Diskussion war erwartet worden, dass sich Kompromissbereitschaft einflussfordernd auswirkt, und dies insbesondere mit ahnlichen und freundlichen Partnern. Diese Hypothese bestatigte sich nur bei den weiblichen Versuchspersonen. Die unerwarteten Wechselwirkungen hoherer Ordnung lassen vermuten, dass Frauen und Manner in der sozialen Interaktion unterschiedliche Ziele und Strategien verfolgen. zitiert von 5

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