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2002
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(2002): Interkulturelle Psychologie als kulturreflexive Sozialpsychologie - Theoretische Grundzuge und methodologische Konsequenzen
Abstract: Die Interkulturelle Psychologie wird als kulturreflexive Sozialpsychologie konzeptualisiert. Dabei wird zunachst der Versuch unternommen, die Interkulturelle Psychologie theoretisch und methodologisch in eindeutiger Weise im Kontext psychologischer Forschung zu positionieren und insbesondere von der Kulturvergleichenden Psychologie und der Kulturpsychologie zu unterscheiden, mit denen sie oftmals falschlicherweise gleichgesetzt wird. Dies fuhrt zu dem Schluss, dass die Interkulturelle Psychologie als Wissenschaft vom sozialen Handeln in kulturellen Kontexten zu konzipieren ist, und somit als eine Form der Sozialpsychologie, der im Gegensatz zur traditionellen Sozialpsychologie ein differenziertes Handlungs- und Kulturkonzept zugrunde liegt. Theoretische Bausteine einer solchermassen kulturreflexiven Sozialpsychologie und Wege zu deren empirischer Erforschung werden diskutiert. zitiert von 3
1994
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(1994) : Regelgeleitetes Handeln im Alltag - wissenschaftliche Fiktion und soziale Wirklichkeit In: Hoefert, Hans-Wolfgang: Neue Wege der Psychologie. Eine Wissenschaft in der Veränderung.: Heidelberg, S. 81-94
Abstract: Der Zugang der Wissenschaft zum regelgeleiteten Handeln des Menschen im Alltag wird thematisiert. Regeln werden dabei sowohl aus der Sicht des wissenschaftlichen Betrachters als auch aus der Sicht des Handelnden als Konstrukte konzipiert, die hinsichtlich ihrer rationalen oder hedonistischen Qualität manchmal erst durch die Betrachtung des wirksamen Referenzsystems rekonstruiert werden können. Von einer künftigen Psychologie wird daher gefordert, dass sie einerseits individuelle und kollektive Biographien, andererseits auch die Bedingungen menschlicher Handlungsfähigkeit in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung und Forschungsbemühungen rücken soll. Es wird darauf hingewiesen, dass die gegenwärtige Psychologie von einem zweckrationalen Menschenbild ausgeht, das die Irrationalität des Alltagsverhaltens nicht genügend abbildet.
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