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1983
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(1983): Fairness, Verantwortung, Fantasie. Eine psychoanalytische Alltagsethik. Wien: F. Deuticke
Abstract: Fragen der Ethik und Moral werden auf der Grundlage tiefenpsychologischer und entwicklungspsychologischer Erkenntnisse diskutiert. Es wird eine pluralistische Alltagsethik entworfen, die auf den Prinzipien von "Fairness" und "Verantwortung" beruht und deren Verwirklichung an das Element der Fantasie geknüpft wird. Zu verschiedenen Gegenwartsproblemen wird auf der Basis dieses Modells Stellung genommen. - Aus dem Inhaltsverzeichnis: (1) Geschichte ethischen Denkens. (2) Entwicklungspsychologie der Werte. (3) Werteentwicklung im späteren Lebensalter. (4) Die Psychoanalyse und die Ethik. (5) Freier Wille und Determinismus (mit K. Buchinger). (6) Ausgewählte und wesentliche neuere Schriften zur Ethik. (7) Konkrete Aspekte von Fairness und Verantwortung [Ehe, Familie, Generationsbeziehung und Sexualität; Arbeit und Freizeit; Freundschaft, Nachbarschaft und Vereine; Kriminalität und Sucht; Suizid; Friede und Zukunft; Gesundheits- und Sozialwesen, Schule; Natur (Ökologie und Energie); Information, Medien; Pornographie; Wohnen, Stadt und Land; Ethik und Wirtschaftsleben]. (8) Fantasie [Regression und Spiel; Utopie; Feste und Sport; Humor]. (9) Die weitere Entwicklung.
Keywords: Alltag, Entwicklungspsychologie, Ethics, Ethik, Fairness, Moral, Psychoanalyse, Psychoanalysis and philosophy -
(1983): Beliefs about beliefs: Representation and constraining function of wrong beliefs in young children's understanding of deception. In: Cognition 13 (1), S. 103-128. DOI: 10.1016/0010-0277(83)90004-5
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(1983): The effects of feedback about self and others on the recall and judgments of feedback-relevant information. In: Journal of Experimental Social Psychology 19 (6), S. 540-559. DOI: 10.1016/0022-1031(83)90015-X
Abstract: Nachdem Personen Feedback über die Ergebnisse ihres Verhaltens erhalten haben, können ihre Reaktionen auf Informationen über die Validität des Feedbacks von ihrem Wunsch beeinflusst werden, ein günstiges Selbstbild aufrechtzuerhalten. Das vorliegende Experiment an 112 Gymnasiasten untersuchte die kognitiven Mediatoren dieser Reaktionen. Versuchspersonen, die negatives Feedback über ihre Leistung in einem Intelligenztest erhielten, werteten Intelligenztests generell ab und beurteilten einen von ihnen gelesenen Bericht als ungünstig für Intelligenztests. Dennoch behielten sie mehr Argumente aus dem Bericht, die günstig für Intelligenztests waren als die Versuchspersonen, die positives Feedback bekommen hatten. Diese Ergebnisse widersprachen der Hypothese, dass Versuchspersonen selektiv ihre Aufmerksamkeit auf Informationen richten, die ihnen zur Aufrechterhaltung eines positiven Selbstkonzeptes verhelfen, wenn sie mit negativen Informationen über sich selbst konfrontiert sind. Vielmehr können sie versuchen, die Argumente, die die Validität des erhaltenen Feedbacks stützen, zu widerlegen; dieser relativ größere Verarbeitungsaufwand mag dann später die Wiedererinnerung dieser Argumente erleichtern. Im Gegensatz dazu fanden sich keine Belege dafür, dass Versuchspersonen Informationen zu widerlegen suchen, die die Validität von positivem Feedback in Frage stellt. Für zwei Fragen besitzen die Ergebnisse außerdem Implikationen: Erstens, ob der Effekt von leistungsbezogenem Feedback davon abhängt, ob dieses Feedback vor oder nach der die Validität des Feedbacks betreffenden Information erhalten wird; zweitens, ob das Feedback ähnliche Effekte auf Gedächtnis und Beurteilung (auch) bei Personen hervorruft, die es nicht direkt betrifft. zitiert von 148
1982
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(1982): Soziale Probleme und soziale Kontrolle. Neue empirische Forschungen, Bestandsaufnahmen und kritische Analysen. Opladen: Westdeutscher Verlag (Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung)
Abstract: Aspekte der gesellschaftlichen Konstituierung und Kontrolle sozialer Probleme werden soziologisch analysiert. Die Beiträge untersuchen zunächst einzelne Problemgruppen und gehen auf den Prozess der sozialen Definition von Problemsituationen ein. Techniken und Prozesse der sozialen Kontrolle werden am Beispiel einzelner Institutionen und im größeren gesellschaftlichen Zusammenhang analysiert. Schließlich wird die Rolle der Sozialwissenschaften bei der Erforschung sozialer Probleme und sozialer Kontrolle diskutiert. - Aus dem Inhaltsverzeichnis: (1) G. Adam-Lauer und U. Becher: Obdachlosenarbeit. Einschätzung und Inanspruchnahme sozialarbeiterischer Hilfen. (2) H. Haeberle, R. Schwarz und U. Sosna: Soziale Isolation älterer Menschen. (3) W. Ueltzen, P. Franz und L. A. Vaskovics: Räumliche und soziale Distanz bei alten Menschen - Relevanz des ökologischen Kontextes. (4) F. Heckmann: Die Gastarbeiter als ethnische Minorität. Theoretische Orientierungen zur Erklärung ihrer sozialen Lage. (5) R. Lautmann: Die Frauenfrage im Kontext einer Soziologie sozialer Probleme. (6) F. W. Stallberg, J. Merchel, D. Behler und W. Brodd: Prostitution als Missstand. Zur Analyse kommunaler Problemsituation und -kontrolle. (7) K. Wöhler: Behinderung als Systemerzeugnis. (8) K.-H. Reuband: Delinquenz und Polizeiauffälligkeit. (9) W. Ruether: Prozesse der Selektion im Vollzugsbereich der strafrechtlichen Sozialkontrolle. (10) R. Blath, P. Dillig und H.-P. Frey: Reintegration junger Straftäter am Arbeitsplatz. (11) W. Nowack: Hilfebereitschaft gegenüber männlichen und weiblichen Straftätern im informellen Sozialbereich. (12) S. Karstedt-Henke: Aktenanalyse. Ein Beitrag zur Methodenkritik der Instanzen-Forschung. (13) H. Haferkamp: Politische Herrschaft und Diebstahlverbot. (14) H.-G. Heiland: Zum Einfluss sozio-ökonomischer Veränderungen auf die Entwicklung der Kriminalitätsrate in den Jahren 1882-1936. Eine multivariate Reanalyse kriminalstatistischer Untersuchungen. (16) S. Karstedt-Henke: Zur Lage der empirischen Forschung. Die Entwicklung der Forschung über soziale Probleme von 1967-1977. (17) K.-H. Reuband: Soziale Probleme und soziale Kontrolle als Gegenstand empirischer Sozialforschung. (18) M. Klein: Zur institutionellen Abhängigkeit und theoretischen Beliebtheit empirischer Forschung auf dem Gebiet der Heimerziehung: Einige Anmerkungen.
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(1982): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. 1. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp VerlagKeywords: Bourdieus Habitustheorie, Einkommen / Beruf, Familiengeschichte, Favoriten, Frankreich, Geschmack, Geschmack <Ästhet.>, Gesellschaftsordnung, Gestik/Mimik, Habitus, Kapitalismus, Kleidung, Körperhaltung, Kultur, Kultursoziologie, Macht, Modelle/Theorien, Observablen/Kriterien für sozial angemessenes Verhalten und dessen Bewertung, Rollen, Soziale Angemessenheit, Soziale Klasse, Soziale Schicht, Soziale Schichtung, sozialer Status, Soziales Prestige, Status / biologische Marker
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Bower, Gordon H. (1982): The psychology of learning and motivation. Advances in research and theory. New York; London: Academic
Keywords: Schematheorie -
(1982): Struktur und Dynamik des menschlichen Sozialverhaltens. Tübingen: Mohr Siebeck
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(1982) : Skill and Working Memory In: Bower, Gordon H.: The psychology of learning and motivation: Advances in research and theory, 16: New York; London: Academic, S. 1-58
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(1982): Guidelines for Socially Appropriate Tourism Development in British Columbia, S. 22-28
Abstract: The economic benefits traditionally associated with tourism development are now being measured against its potential for social disruption. Increasingly there are examples of tourist-resident tension and conflict resulting from the imposition of visitor facilities, and especially attitudes and values, on the host culture. This article is based on the premise that there is a limit, in any community, to resident tolerance to tourism: this is defined as community carrying capacity for tourism. To investigate this hypothesis, an exploratory study was undertaken in two British Columbia communities characterized by very different social conditions. The conclusions of this study were used to describe paradigms of socially appropriate tourism development. Finally, guidelines were developed for future British Columbia tourism planning that will respect resident needs and priorities while maintaining the quality of the tourism experience.
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(1982) : Moralisches Urteil und Aggression: Zur Systematisierung und Präzisierung des Aggressionskonzeptes sowie einiger empirischer Befunde In: Hilke, Reinhard; Kempf, Wilhelm; Aschenbach, Günter (Hg.): Aggression: Naturwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Perspektiven der Aggressionsforschung: Bern: Hans Huber, S. 208-280
Abstract: Die Beziehung zwischen Aggression und moralischem Urteil wird zu klären versucht. Zu diesem Zweck werden zunächst Binnengliederung, logischer Status und Beziehung der Aggression zu anderen Motivarten umrissen und Begriffe wie Handlung, Aktivität, Konfliktlösung und andere definiert. Moralische Urteile werden als Konfliktlösungsvorstellungen verstanden. Im Rahmen dieser Terminologie werden vier Handlungsthemen erörtert: Altruismus, Aggression, Egoismus, Askese. Es wird untersucht, inwieweit aggressive Handlungen auch den übrigen Themen untergeordnet sein können. Kohlbergs Stufenmodell moralischer Entwicklung wird im Zusammenhang mit entsprechenden Forschungsergebnissen referiert, und Inhalte moralischen Urteils werden aufgezeigt, die sich den genannten Handlungsthemen zuordnen lassen. Bedingungen ihrer Aktualgenese werden präzisiert. Sodann wird eine Beschreibung der jeweiligen Handlungsabläufe versucht, wobei kognitive und emotionale Prozesse in einem komplexen Schema dargestellt werden. Die Bedeutung des moralischen Urteils in den einzelnen thematisch unterschiedenen Handlungstypen wird, unter besonderer Berücksichtigung "aggressiver" Handlungen, ausfuehrlich dargelegt, wobei Bezug genommen wird auf theoretische Überlegungen und empirische Befunde anderer Autoren. Forschungs- und therapiepraktische Konsequenzen werden angesprochen. Hauptwerk zitiert von: 10
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(1982) : Frame Semantics In: The Linguistic Society of Korea: Linguistics in the Morning Calm: Seoul: Hanshin, S. 111-137Keywords: Frame, frame semantics
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(1982): Wahrnehmung und Umwelt: Der ökologische Ansatz in der visuellen Wahrnehmung. München: Urban & Schwarzenberg
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(1982): Das Individuum im öffentlichen Austausch. Mikrostudien zur öffentlichen Ordnung. 1. Aufl.. Frankfurt am Main: SuhrkampKeywords: Disziplin, Favoriten, Gesellschaft, Goffman, Individuum, Interaktion, Interaktionstheorie, Kommunikation, Modelle/Theorien, öffentliche Ordnung, Öffentlicher Raum, Ordnung, Soziale Angemessenheit, Soziale Rolle, soziales Verhalten, Sozialpsychologie, Soziologie, Theory of interaction (Goffman), Zwischenmenschliche Beziehung / Öffentlichkeit
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(1982): Interaction ritual. Essays on face-to-face behavior. Repr.. New York NY: Pantheon Books
Abstract: In a brilliant series of books about social behavior, including The Presentation of Self in Everyday Life, Asylums, and Stigma, Erving Goffman has exposed all that is at stake when people meet face to face. Goffman’s work, once of the great intellectual achievements of our time, is an endlessly fascinating commentary on how we enact ourselves by our responses to and our readings of other people. From the exemplary opening essay of Interaction Ritual, “On Face-Work,” —a full account of the extraordinary repertoire of maneuvers we employ in social encounters in order to “save face”—to the final, and classic, essay “Where the Action Is,”—an examination of people in risky occupations and situations: gamblers, criminals, coal miners, stock speculators—Goffman astounds us with the unexpected richness and complexity of brief encounters between people. For Goffman, as for Freud, the extreme cases are of interest because of the light they shed on the normal: The study of the trapeze artist is worthwhile because each of us is on the wire from time to time.
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(1982): A study of social information processing. Some experiments on imitation
Abstract: Es wird uber ein Projekt berichtet, in dem eine Reihe sozialpsychologischer Experimente zur Erforschung von Imitation und sozialem Lernen durchgefuhrt wurden. Einleitend werden die theoretischen Grundlagen, auf denen diese Experimente aufbauten, beschrieben. Dabei spielt die soziale Lerntheorie von Bandura und insbesondere deren Ausweitung auf komplexe kognitive Prozesse eine zentrale Rolle. Anschliessend werden die experimentellen Untersuchungen vorgestellt. Sie beschaftigen sich vorwiegend mit folgenden Variablen des Modelllernens und des Imitationslernens: Eigenschaften des Modells; "multiple modeling"; Modalitatseffekte; informative und soziale Funktion des Modells; Eigenschaften des Beobachters; Art des Modellverhaltens. Die Experimente werden beschrieben, die Resultate werden erortert. Abschliessend wird darauf hingewiesen, dass das diesen Experimenten zugrundeliegende Forschungsparadigma - den Versuchspersonen wird in einer bestimmten Situation das Verhalten des Modells gezeigt, und es wird anschliessend untersucht, ob die Versuchspersonen in denselben oder in ahnlichen Situationen sich ahnlich dem Modell verhalten - aus zwei Richtungen kritisiert werden kann: Das Verhalten der Versuchspersonen lasst sich oft durch andere als die experimentellen Variablen erklaren; die Stabilitat von Imitationslernen im Rahmen dieses Paradigmas ist noch sehr offen. Vorsicht bei der "breiten" Anwendung von Imitationslernen als Verhaltensprinzip wird anempfohlen.
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(1982): An experimental analysis of ultimatum bargaining. In: Journal of Economic Behavior & Organization 3 (4), S. 367-388. DOI: 10.1016/0167-2681(82)90011-7
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(1982): The New Handbook of Methods in Nonverbal Behavior Research
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: Fin-de-siecle physics. Amsterdam, Netherlands: Elsevier (Science, Technology & Society in the Time of Alfred Nobel). Online verfügbar unter http://dx.doi.org/10.1016/B978-0-08-027939-8.50009-8
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Hilke, Reinhard; Kempf, Wilhelm; Aschenbach, Günter (Hg.) (1982): Aggression. Naturwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Perspektiven der Aggressionsforschung. Bern: Hans Huber
Keywords: Agresividad (Psicología), Moral -
Höfert, Hans W. E. (1982): Person und Situation. Interaktionspsychologische Untersuchungen. Göttingen: Vlg für Psychologie
Keywords: Ethnometodology, Personality and situation -
(1982): Einstellungsanderung in Abhangigkeit von Ahnlichkeit, Freundlichkeit, Kompromissbereitschaft und Geschlecht des Diskussionspartners. In: Zeitschrift fur Experimentelle und Angewandte Psychologie 29 (3), S. 417-441
Abstract: In a dyadic discussion on a decision problem 189 subjects exchanged persuasive arguments and friendly or unfriendly remarks with a partner simulated by a computer program in a 2x2x2x2-design (similar/dissimilar, friendly/unfriendly, feedback on partner's yielding/resisting after the first half of discussion, male/female). For the first part of the discussion it was predicted that similar and friendly partners will be more influential than dissimilar and unfriendly ones, and that unfriendliness of a similar partner will diminish his influence to a higher degree than unfriendliness of a dissimilar partner. None of the predictions were supported by the data. For the seond part of the discussion it was predicted that the partner's willingness to compromise will increase his influence; this was expected to be most prominent with similar and friendly partners. This hypothesis proved to be valid for females only. The unexpected higher order interactions suggest that in social interaction women follow strategies different from those relevant for men. Die Bedeutung von Ahnlichkeit, Freundlichkeit und Kompromissbereitschaft des Diskussionspartners fur Einstellungsanderungen im Diskussionsverlauf wird untersucht. 189 Versuchspersonen tauschten uber Computer-Terminals Argumente und mehr oder weniger freundliche Bemerkungen mit einem simulierten Partner aus, um gemeinsam ein Entscheidungsproblem zu losen. Jede Versuchsperson war einer der 16 Versuchsbedingungen des 2x2x2x2-Versuchsplans zugeordnet. (Partner: ahnlich/unahnlich, freundlich/unfreundlich, kompromissbereit/nicht kompromissbereit gemass Ruckmeldung nach der ersten Diskussionshalfte, Versuchsperson: maennlich/weiblich.) Fur die erste Halfte der Diskussion war vorhergesagt, dass sowohl ein ahnlicher als auch ein freundlicher Partner mehr Einfluss hat als ein unahnlicher und unfreundlicher, und dass sich Unfreundlichkeit eines ahnlichen Partners starker einflussmindernd auswirkt als Unfreundlichkeit eines unahnlichen Partners. Keine dieser Vorhersagen wurde bestatigt. Fur den zweiten Teil der Diskussion war erwartet worden, dass sich Kompromissbereitschaft einflussfordernd auswirkt, und dies insbesondere mit ahnlichen und freundlichen Partnern. Diese Hypothese bestatigte sich nur bei den weiblichen Versuchspersonen. Die unerwarteten Wechselwirkungen hoherer Ordnung lassen vermuten, dass Frauen und Manner in der sozialen Interaktion unterschiedliche Ziele und Strategien verfolgen. zitiert von 5
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(1982): Einstellung und Gruppennorm : Eine Möglichkeit der Schlussfolgerung von Einstellungen auf Normen durch gewichtete Mittlung quantifizierter Indikatorwerte. In: Probleme und Ergebnisse der Psychologie 78, S. 55-61
Abstract: Ein Verfahren zur Messung von Gruppennormen durch die Erfassung der Einzeleinstellungen der Gruppenmitglieder wird an einer Stichprobe von Schülern aus zehn Klassen der siebten Stufe durchgeführt. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen wird angenommen, dass angesehene Gruppenmitglieder mit ihrer Meinung das Gruppenurteil stärker prägen als ihre Klassenkameraden. Es wird vorgeschlagen, die Einzeleinstellungen je nach Ansehen oder Prestige der Gruppenmitglieder unterschiedlich zu gewichten. Der so gebildete Gruppenmittelwert gilt als genauerer Indikator für die Gruppennorm als die einfache, ungewichtete Mittelung der einzelnen Einstellungen. Als Indikatoren für die Gruppennormen wurden die Mittelwerte der schriftlichen Bewertung 33 ausgewählter Situationen herangezogen. Es wird gezeigt, dass sich die gewichteten Mittelwerte in allen Fällen signifikant von den ungewichteten Mittelwerten unterscheiden. Die Ergebnisse weisen auf die Bedeutung positionsabhängiger Gewichte bei der Erforschung von Gruppennormen hin.
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(1982): Review of "Social Cognition: The Ontario Symposium.". In: Canadian Psychology/Psychologie canadienne 23 (1), S. 56-57. DOI: 10.1037/h0081286
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Luhmann, Niklas; Schorr, Karl Eberhard (Hg.) (1982): Zwischen Technologie und Selbstreferenz. Fragen an die Pädagogik. Frankfurt/Main: Suhrkamp
Keywords: Youssef, Ramy -
(1982): Evaluation of social competence training in the schools. In: JOURNAL OF SCHOOL PSYCHOLOGY 20 (1), S. 11-19
Abstract: A social competence program for high risk children is described and evaluated in this paper. Advanced undergraduates majoring in psychology used interpersonal problem-solving techniques to work with 32 maladapting first through third graders who were seen on a small group basis. The intervention program was conducted for 14 weeks. Compared to a control group of 32 children, results indicated that children in the program made siginficantly greater gains in classroom adjustment as rated by teachers. Additionally, socimetric status served as a criterion for evaluating program effectiveness. Results demonstrated that children who participated in the social competence training made significantly greater gains in peer acceptance as measured by a brief sociometric questionnaire than the controls. The implications of these findings and the methodological limitations of the study are discussed.
