Alle Publikationen

  • Erweiterte Suche öffnen

Treffer: 4
  • <<
  • 1
  • 2015

  • Geister, Susanne (2015): Partizipation und ihre kulturelle Bedingtheit. In: Wirtschaftspsychologie 17 (2), S. 63-72

    Abstract: Participation is seen as an effective leadership instrument. The question is: Is participation successful in every culture? This article investigates in which cultures participative leadership is accepted. A literature review suggests that participation is mainly influenced by the cultural dimension of power distance. In extension, new studies show that participation is influenced by complex cultural factors. The article gives a detailed comparison of the European countries Germany and Spain. Practical implications as well as hints for a value change of cultural preferences will be presented. Partizipation wird in der Regel als effektives Fuhrungsinstrument verstanden. Doch ist Partizipation in allen Kulturen erfolgreich einsetzbar? Es wird untersucht, in welchen Kulturen partizipatives Fuhrungsverhalten akzeptiert wird. Anhand eines Literaturreviews wird dargestellt, dass Partizipation vor allem durch die Kulturdimension Machtdistanz beeinflusst wird. Neuere Untersuchungen belegen zudem, dass Partizipation einer komplexen kulturellen Bedingtheit unterliegt. Die Ausfuhrungen werden vertieft anhand eines Vergleichs der beiden europaischen Lander Deutschland und Spanien. Es wird sowohl auf praktische Implikationen der Ergebnisse als auch auf einen moglichen Wertewandel der kulturellen Praferenzen eingegangen.

  • 2011

  • Winter, Rainer (2011): Die Zukunft der Cultural Studies. Theorie, Kultur und Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Bielefeld: Transcript (Cultural studies)

    Abstract: Die Zukunft der "Cultural Studies" wird erörtert. Dabei wird die Auffassung verdeutlicht, dass sich die Cultural Studies in der ersten Dekade des dritten Jahrtausends als eine umstrittene, aber gleichzeitig vielschichtige und die Komplexität des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens erhellende Formation zeigen. Die Vielfalt der theoretischen Paradigmen, intellektuellen Perspektiven und empirischen Zugänge verbindet ihre Verpflichtung zur kritischen Analyse der Gegenwart. Ausgehend von der zentralen Relevanz von Kultur in der sich herausbildenden globalen Gesellschaft werden in den Cultural Studies die Machtverhältnisse in unterschiedlichen Kontexten analysiert, Kontingenz und Relationalität gesellschaftlicher Praktiken werden aufgezeigt. Verhältnisse von Theorie, Kultur und Gesellschaft im 21. Jahrhundert werden kritisch analysiert. - Inhalt: (1) Rainer Winter: Einleitung: Cultural Studies - Jetzt und in der Zukunft. (2) Michael Ryan: Prolegomena zu den Kulturwissenschaften. (3) Ryan Bishop: Die Cultural Studies der Zukunft: Ein Plädoyer für mehr Mut und mehr Anregungen von außen. (4) Hanno Hardt: Wozu Cultural Studies? (5) Rainer Winter: Kritik, soziale Gerechtigkeit und Intervention: Qualitative Forschung in der amerikanischen Tradition. (6) Scott Lash: Posthegemoniale Macht: Cultural Studies im Wandel? (7) Douglas Kellner: Medienspektakel und Medienevents: Kritische Überlegungen. (8) Nick Couldry: Können wir eine Medienethik erstellen, und wenn ja, auf welcher Grundlage? (9) Huimin Jin: Für einen globalen Dialogismus: Zur begrifflichen Überwindung des "kulturellen Imperialismus" und der damit verbundenen kritischen Positionen. (10) Mike Featherstone: Die Moderne und die kulturelle Frage. zitiert von 14

  • 1996

  • Demorgon, Jacques; Molz, Markus (1996): Bedingungen und Auswirkungen der Analyse von Kultur(en) und interkulturellen Interaktionen

    Abstract: Ein theoretisches Modell zur Beschreibung und Analyse von interkulturellen Prozessen wird vorgestellt. Zentrales Anliegen des Modells ist es, die Dynamik zwischen kultureller Konstanz in uberdauernden kulturellen, womoglich universell gultigen Strukturen und kulturellem Wandel zu verdeutlichen. Dabei wird auch auf das Problem der Abgrenzungs- und Zugehorigkeitsfunktion von Kultur in Verbindung mit dem zugleich thematisierten Aspekt der autonomen, kulturellen Produktion eingegangen. Zentrale Elemente des Modells sind als Analyseeinheit die "Situation" (kulturelle Uberschneidungssituation), aufgefasst als interdependentes Verhaltnis von Individuum und Umwelt, "Schemata" als Reprasentanten von inneren und ausseren Phanomenen sowie die von J. Piaget entlehnten Begriffe der Assimilation, Akkomodation und Aquilibration, mit denen der Gesichtspunkt der erfolgreichen Adaptation an sich verandernde situative Bedingungen betont wird. In der Fahigkeit zur kollektiven, nichtbiologischen Adaptation auf intermediarer Ebene wird ein Ausdruck der Kulturfahigkeit des Menschen gesehen. Mit dem Begriff der praadaptiven Gegensatze werden universell gultige Dilemmata bezeichnet, die vor jeder konkreten Adaptationsleistung fur alle Menschen bestehen. Weitere vorgeschlagene Begriffe sind "adaptives Pendeln" und "adaptive Achsen". Auf die Bedeutung der vorgestellten Theorie fur interkulturelle Kommunikation und fur die Funktion von Mediatoren als Vermittler zwischen Kulturen wird hingewiesen. zitiert von 115

  • 1992

  • Allesch, Christian G. (1992) : Über die Schwierigkeiten der Psychologie mit dem Gegenstand "Kultur": Kultur und Kulturentwicklung als vernachlässigte Gegenstandsbereiche der Psychologie In: Allesch, Christian G.: Psychologische Aspekte des kulturellen Wandels: Wien: VWGÖ, S. 31-41

    Abstract: Im Rahmen theoriegeschichtlicher Überlegungen wird gezeigt, dass Kultur und Kulturentwicklung in der psychologischen Forschung vernachlässigte Gegenstände sind. Dabei wird der Versuch unternommen, Hinweise darauf zu finden, wo die spezifischen Schwierigkeiten der Psychologie im Umgang mit der Kultur liegen. Ein möglicher Ausweg aus diesen Schwierigkeiten wird in der Weiterentwicklung der theoretischen Ansätze von A. Lang, E. Bösch und W. Salber gesehen, die durch eine integrative Sicht des Verhältnisses von Kultur und Subjekt sowie durch die Betonung der Schlüsselrolle von Metaphern im Rahmen der kulturpsychologischen Theorieentwicklung gekennzeichnet sind. Zukünftige Perspektiven der Kulturpsychologie werden abschließend aufgezeigt. zitiert von 2

  • <<
  • 1