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  • 2016

  • Rapp, Carolin (2016): Moral opinion polarization and the erosion of trust. In: Social science research 58, S. 34-45. DOI: 10.1016/j.ssresearch.2016.02.008

    DOI: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27194650 

    Abstract: Since Puntam's seminal work on declining levels of social capital, the question of how social trust is formed has reached unprecedented heights of critical enquiry. While most of the current research concentrates on ethnic diversity and income inequality as the main influences driving down generalized trust, we focus on opinion polarization as another potential impact factor on trust. In more detail, we investigate the extent to which polarization over morally charged issues such as homsexuality, abortion and euthanasia affects individuals' likelihood to trust others. We hypothesize that moral issues have a natural tendency to divide societies' opinions into opposing poles and, thus, to challenge social cohesion in modern civil societies. Based on hierarchical analyses of the fifth wave of the World Values Survey (WVS) - comprising a sample of 39 countries - our results reveal that individuals living in countries characterized by more opinion polarization tend to have less trust in other people.

  • 2001

  • Dülmer, Hermann (2001): Bildung und der Einfluss von Argumenten auf das Moralische Urteil. In: KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 53 (1), S. 1-27. DOI: 10.1007/s11577-001-0001-x

    Abstract: Die Entwicklung des moralischen Urteils verläuft Kohlberg zufolge in einer unumkehrbaren Abfolge von sechs Stufen, wobei die anfangs egozentrische Sichtweise, unter der moralische Probleme wahrgenommen werden, zunehmend durch erweiterte und integriertere Perspektiven ersetzt wird. Vor dem Hintergrund dieser Theorie wird unter Verwendung eines Vignetten-Designs anhand des exemplarisch ausgewählten Konfliktbereichs der ärztlichen Sterbehilfe untersucht, welchen Beitrag Argumente zur moralischen Rechtfertigung einer Entscheidung zu leisten vermögen. Um beurteilen zu können, welche Argumente angemessen und welche weniger angemessen sind, bedarf es kognitiver Kompetenzen. Eine zentrale Aufgabe bei der Förderung solcher Kompetenzen fällt dem formalen Bildungssystem zu. Folglich ist zu erwarten, dass der Einfluss unterschiedlicher Argumente vor allem vom erreichten Bildungsniveau abhängt. Die empirischen Analysen vermögen diese Annahmen alles in allem kaum zu stützen. Methodisch geht die vorliegende Untersuchung über frühere Arbeiten hinaus, indem sie nicht nur das individuelle Urteilsverhalten analysiert, sondern mit Hilfe jüngst entwickelter Mehrebenenverfahren auch das unterschiedliche Antwortverhalten verschiedener Untersuchungsteilnehmer simultan in Rechnung stellt. (Autorenreferat) zitiert von: 26

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