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  • 2018

  • Scholl, Annika; Sassenberg, Kai; Ellemers, Naomi; Scheepers, Daan; Wit, Frank de (2018): Highly identified power-holders feel responsible. The interplay between social identification and social power within groups. In: The British journal of social psychology 57 (1), S. 112-129. DOI: 10.1111/bjso.12225

    DOI: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28983928 

    Abstract: Power relations affect dynamics within groups. Power-holders' decisions not only determine their personal outcomes, but also the outcomes of others in the group that they control. Yet, power-holders often tend to overlook this responsibility to take care of collective interests. The present research investigated how social identification - with the group to which both the powerful and the powerless belong - alters perceived responsibility among power-holders (and the powerless). Combining research on social power and social identity, we argue that power-holders perceive more responsibility than the powerless when strongly (rather than when weakly) identifying with the group. A study among leaders and an experiment supported this, highlighting that although power-holders are often primarily concerned about personal outcomes, they do feel responsible for considering others' interests when these others are included in the (social) self.

  • 2016

  • Wirth, Hans-Jürgen (2016): Männer und Macht - Frauen und Macht. In: Psychoanalytische Familientherapie 17 (1), S. 53-66

    Abstract: Geschlechtsunterschiede im Umgang mit Macht werden beleuchtet. Nach einer persönlichen Positionierung im Diskurs über Autorität und Macht auf der Grundlage von Erfahrungen der "antiautoritären Generation" in der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Autoritäten wird der enge Zusammenhang von Narzissmus, Macht und antisozialem Verhalten thematisiert. Auf dieser Grundlage wird der Problematik des Machtmissbrauchs nachgegangen, der am Beispiel von antisozialen Persönlichkeitsstörungen, Gewaltkriminalität und sexueller Gewalt illustriert wird. Anhand der bei Männern deutlich häufiger vorkommenden Formen des Machtmissbrauch wird verdeutlicht, wie Macht Männer stärker als Frauen dazu verleitet, ihrem malignen Narzissmus freien Lauf zu lassen und ihre narzisstische Selbst- und Weltsicht in der Realität zu bestätigen.

  • 2014

  • Scholl, Wolfgang (2014): Fuhrung und Macht. Warum Einflussnahme erfolgreicher ist. In: Wirtschaftspsychologie aktuell 21 (1), S. 28-32

    Abstract: Die positiven und negativen Auswirkungen von Macht in Fuhrungspositionen auf die Zusammmenarbeit und die Produktivitat in hierarchisch organisierten Unternehmen werden dikutiert. Zunnachst erfolgt eine nahere Bestimmung des Fuhrungsbegriffs anhand der Abgrenzung von Machtausubung gegenuber Einflussnahme. Es wird die Auffassung vertreten, dass die gefuhlsbestimmte Wahrnehmung und Informationsverarbeitung aller sozialen Sachverhalte auf drei sozio-emotionalen Dimensionen beruht, der Gemeinschaft (Valenz), der Macht (Dominanz) und der Aktivierung (Erregung). Unterschiedliche Wirkungen von Einflussnahme und Machtausubung werden erortert. Im Anschluss werden Grunde fur die seltene Anwendung von kooperativer Fuhrung in der Praxis erlautert. Drei Dynamiken werden hier als relevant erachtet: (1) Korrumpierung durch Macht, (2) Streben nach mehr Macht verbunden mit Machtkampfen und (3) die Erwartung, dass Fuhrungskrafte in Wissen und Fertigkeiten den Untergebenen uberlegen sind. Abschliessend werden Hinweise zur Praxis positiver Fuhrung ohne Einfluss der drei genannten Dynamiken gegeben.

  • 2011

  • Genkova, Petia; Schwarz, Christina (2011) : Motive fairen und nicht-solidarischen Verhaltens: Korruption: Forschungsstand, Prävention, Probleme: Lengerich, Germany: Pabst Science Publishers

    Abstract: Ausgehend von der Feststellung, dass sich die Psychologie bisher wenig mit dem Thema "Korruption" auseinandergesetzt hat, werden mogliche psychologische Beitrage zu einer Korruptionsforschung besprochen. Dabei werden psychologische Theorien und Forschungsergebnisse zu "Gerechtigkeit und Fairness" (Organisationsgerechtigkeit als theoretische Basis; distributive Gerechtigkeit bzw. Fairness; prozedurale Fairness; Interaktionsfairness) sowie zu "Fairness und Teameffizienz" dargestellt. Im Rahmen des zuletzt genannten Punktes wird uber eine Studie berichtet, in der das Gerechtigkeitserleben bei der Teamarbeit untersucht wurde. Es zeigte sich unter anderem, dass die Grundeinstellung zu einer Aufgabe ausschlaggebend dafur ist, inwieweit jemand eine Teamarbeit akzeptiert und effizient im Team arbeitet. Die realen vorhandenen Arbeitsbedingungen, sowie die Art und Weise der Aufgabenverteilung (Losverfahren) beeinflussen die Teameffizienz nicht. Fairness und "Social Loafing" sind dagegen starke Pradiktoren fur Teameffizienz. Je weniger Fairness vorhanden ist, desto weniger erfolgreich ist ein Team.

  • 2001

  • Raven, Bertram H. (2001) : Power/interaction and interpersonal influence: Experimental investigations and case studies. In: Lee-Chai, Annette Y.: The use and abuse of power: Multiple perspectives in the causes of corruption: Philadelphia, PA: Psychology Press, S. 217-240

    Abstract: Begins with a review of the J. R. P. French, Jr. and B. H. Raven (1959) bases of power typology and its expansion into a Power/Interaction Model of Interpersonal Influence. Some empirical studies which were stimulated by this model are reviewed here. A case for additional research using case study and historical methods is then made. Such nonquantitative examinations of ongoing interaction can help to establish external validity of the model and method. By examining longer-term on-going interaction, we can also gain insight into more complex social power strategies that cannot be observed in questionnaires or short-term, experimental laboratory situations. The analyses offered allow us to see more clearly how framing the social influence strategy can contribute to the process. An attempt to understand how religions can function as mechanisms of social control is described. The author presents a very preliminary example of how the Power/Interaction model can be helpful in understa nding the power influence of religion, as well as understanding the tensions that may develop between religious authorities and religious adherents. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved) zitiert von 71

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