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2016
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(2016): Interkulturelle Psychologie. Verstehen und Handeln in internationalen Kontexten. Göttingen: Hogrefe
Abstract: Dieses Buch beleuchtet auf der Grundlage von psychologischen Theorien und Forschungsergebnissen die psychischen Prozesse, die beim Aufeinandertreffen von Menschen aus verschiedenen Kulturen beteiligt sind. Anhand von Fallbeispielen werden typische interkulturelle Begegnungssituationen geschildert und analysiert. Weitere Kapitel thematisieren, wie interkulturelle Handlungskompetenz entsteht, und zeigen Möglichkeiten auf, diese anhand von interkulturellen Trainings zu fördern. - Inhalt: (1) Einführung: Kultur und interkulturelle Interaktion. (2) Interkulturelles Handeln und psychologische Prozesse. (3) Entwicklung des Selbstbildes, des Fremdbildes und des vermuteten Fremdbildes. (4) Entwicklung des Fremdverstehens. (5) Entwicklung und Wirkungen interpersonaler Interaktionsprozesse in interkulturellen Kontexten [Sozialer Vergleich; Gerechtigkeit; soziale Interdependenz; Macht und soziale Dominanz; soziale Netzwerke; Konflikte; Minoritäten]. . (6) Stress und Stressbewältigung im Kontext interkulturellen Handelns. (7) Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz. (8) Interkulturelle Trainings. (9) Interkulturelle Psychologie in der Praxis. zitiert von 4
Keywords: conflict, Context, Cross Cultural Communication, Cross Cultural Psychology, Cultural Sensitivity, dominance, Entreprises multinationales, Ethnopsychologie, Gestion interculturelle, Interpersonal Control, Interpersonal Interaction, Justice, Kulturforschung/ kulturelle Unterschiede, Self-Concept, Sensitivity Training, Social Comparison, social networks, Social Perception, Stress 2015
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(2015): Partizipation und ihre kulturelle Bedingtheit. In: Wirtschaftspsychologie 17 (2), S. 63-72
Abstract: Participation is seen as an effective leadership instrument. The question is: Is participation successful in every culture? This article investigates in which cultures participative leadership is accepted. A literature review suggests that participation is mainly influenced by the cultural dimension of power distance. In extension, new studies show that participation is influenced by complex cultural factors. The article gives a detailed comparison of the European countries Germany and Spain. Practical implications as well as hints for a value change of cultural preferences will be presented. Partizipation wird in der Regel als effektives Fuhrungsinstrument verstanden. Doch ist Partizipation in allen Kulturen erfolgreich einsetzbar? Es wird untersucht, in welchen Kulturen partizipatives Fuhrungsverhalten akzeptiert wird. Anhand eines Literaturreviews wird dargestellt, dass Partizipation vor allem durch die Kulturdimension Machtdistanz beeinflusst wird. Neuere Untersuchungen belegen zudem, dass Partizipation einer komplexen kulturellen Bedingtheit unterliegt. Die Ausfuhrungen werden vertieft anhand eines Vergleichs der beiden europaischen Lander Deutschland und Spanien. Es wird sowohl auf praktische Implikationen der Ergebnisse als auch auf einen moglichen Wertewandel der kulturellen Praferenzen eingegangen.
2011
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(2011) : Was ist und was will "Kulturpsychologie" heute? In: Dreyer, Wilfried; Hößler, Ulrich (Hg.): Perspektiven interkultureller Kompetenz: Mit 11 Tabellen: Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 21-38
Abstract: Der Kulturbegriff im allgemeinen sowie das Konzept der Kulturpsychologie werden erläutert sowie deren Bedeutung für die Psychologie und Gesellschaft hinterfragt. Zu Beginn wird die historische Entwicklung des allgemeinen Psychologieverständnisses bis hin zur Kulturpsychologie, welche besonders von J. Bruner geprägt wurde, umrissen. Kulturpsychologie ist nach Bruner eine interpretative Psychologie, welche Regeln festzustellen versucht, nach denen Menschen in kulturellen Kontexten Bedeutungen erzeugen. Ernst Boesch beeinflusste den Kulturbegriff durch seinen Ansatz, dass Handlung und Kultur ineinander verwoben sind. Es wird darauf verwiesen, dass man zuerst handlungsrelevante transindividuelle Zeichen-, Wissens- und Orientierungssysteme kennen muss, um kulturelle Praktiken und Handlungen sowie psychosoziale Phänomene (Gedanken, Gefühle) angemessen beschreiben, verstehen und erklären zu können. Die Kultur gibt den ihr zugehörigen Menschen kollektive Ziele vor, die Handelnde unter Zuhilfenahme geeigneter Mittel verfolgen können und teilweise auch sollten. Jede Kultur hat spezifische Handlungsregeln (sprachliche Regeln, Normen und Werte) sowie ein Reservoir an Geschichten, durch die die Identität, das Selbst- und Weltverständnis eines Individuums gebildet und artikuliert werden. Einzelne Beispiele der Methodenlehre innerhalb der Kulturpsychologie werden aufgeführt. Interkulturelle Kompetenz soll kulturelle Differenzen, welche möglicherweise Missverständnisse sowie kognitive und emotionale Überforderungen bergen, verdeutlichen, um ein verständnisvolles, rücksichtsvolles miteinander mit Toleranz und echter Achtung zu fördern. Die Optimierung, Normierung und Kompetenzsteigerung sollte jedoch auch kritisch reflektiert werden, ebenso wie mögliche Anpassungs- und Unterwerfungsprozesse, der vermeintlich autonomen Person. Es wird betont, dass die Kulturpsychologie sich selber hinterfragen und darauf achten soll, nicht Mittel zum Zweck einer Machtgewinnung zu werden.
1996
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(1996): The Culturally Informed Functional Assessment (CIFA) Interview. A strategy for cross-cultural behavioral practice. In: Cognitive and Behavioral Practice 3 (2), S. 215-233. DOI: 10.1016/S1077-7229(96)80015-0
DOI: https://doi.org/10.1016/S1077-7229(96)80015-0 Abstract: Presents a conceptual framework for culturally informed cognitive behavioral assessment and therapy, and offers practical step by step guidelines for conducting functional assessment in a cross-cultural therapy situation. The proposed Culturally Informed Functional Assessment Interview is then applied to the case of an intercultural marital couple with a presenting problem of communication difficulties. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved)
Keywords: Behavior Therapy, Behavioral Assessment, Behavioural cultural tools, Cross Cultural Treatment, Cultural Sensitivity, Culturally Informed Functional Assessment Interview as tool for cross-cultural behavioral assessment & therapy, Interviews, Kulturforschung/ kulturelle Unterschiede, verhaltensbezogene Kulturtechniken
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