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  • 2017

  • Keller, Heidi (2017) : Entwicklung als kulturspezifische Lösung universeller Entwicklungsaufgaben In: Rauh, Andreas: Fremdheit und Interkulturalität: Aspekte kultureller Pluralität: Bielefeld: Transcript (Edition Kulturwissenschaft), S. 79-100

    Abstract: Ausgehend von einem Verständnis des menschlichen Lebenslaufs als einer Serie universeller Entwicklungsaufgaben wird der Frage nachgegangen, welche Rolle kulturelle Modelle dabei spielen. Eingegangen wird auf folgende Punkte: (1) Entwicklung als Zusammenspiel von Gehirn und Umwelt. (2) Kultur und Kontext. (3) Das Bild vom Kind in der westlichen Mittelschicht. (4) Andere kulturabhängige Bilder vom Kind. (5) Entwicklungsaufgaben und kulturspezifische Sozialisationspfade. (6) Kulturelle Organisation von Entwicklungspfaden.

  • Shweder, Richard A. (2017) : Social intelligence in a multicultural world. What is it? Who needs it? How does it develop? In: Budwig, Nancy; Turiel, Elliot; Zelazo, Philip David; Budwig, Nancy (Ed); Turiel, Elliot (Ed); Zelazo, Philip David (Ed) (Hg.): New perspectives on human development: New York, NY, US: Cambridge University Press, S. 313-329

    Abstract: This chapter discusses the development of social intelligence in a multicultural world. (PsycINFO Database Record (c) 2017 APA, all rights reserved)

  • 2014

  • Ahnert, Lieselotte; Haßelbeck, Hendrik (2014) : Entwicklung und Kultur In: Ahnert, Lieselotte: Theorien in der Entwicklungspsychologie: Berlin [u.a.]: Springer VS (Lehrbuch), S. 26-59

    Abstract: In einem Überblick zur Rolle der Kultur für die menschliche Entwicklung wird von einem Kulturbegriff ausgegangen, dessen Kernbedeutung die Interaktions- und Kommunikationsprozesse einer Kultur in den Mittelpunkt stellt und die Individuum-Umwelt-Interaktionen hervorhebt. Ausgehend von der Kultur als menschlich organisierter Umwelt werden kulturelle Erhaltungs- und Entwicklungsprozesse in den Blick genommen: Kognitionsentwicklung, Internalisierung sozialer Erfahrungen, Imitation und Kooperation, Unterweisung und Spiel, Tradierung und kulturelle Evolution. Im Anschluss wird Kultur als organisiertes System aus Kontexten, Milieus und Nischen ausgewiesen, zu dessen Beschreibung in Psychologie, Pädagogik, Anthropologie, Soziologie und Politik verschiedenste Zugänge verwendet werden. In diesem Zusammenhang werden Individuum-Umwelt-Interaktionen in einem organisierten System von Kontexten, sozial-kommunikative Differenzierungen von Kulturen, sozial-strukturelle Differenzierungen von Kulturen, Entwicklungsnischen und Entwicklungskontexte behandelt. Wie Individuum-Umwelt-Interaktionen und die Anpassungsprozesse im Rahmen von Sozialisationsvorgängen im Verlauf der Individualentwicklung verstanden werden können, ist vor allem Gegenstand der Psychologie der Lebensspanne. Im Folgenden werden ausgewählte Entwicklungsveränderungen vor allem in der Kindheit beschrieben und es wird gezeigt, inwieweit sie auf kulturelle Auswirkungen zurückgeführt werden können. zitiert von 6

  • 2011

  • Bischof-Köhler, Doris (2011): Von Natur aus anders. Die Psychologie der Geschlechtsunterschiede. 4., überarb. und erw. Aufl.. Stuttgart: Kohlhammer

    Abstract: Analysiert wird die aktuelle Befundlage zur Frage der Geschlechtsunterschiede aus einer Synopse kulturwissenschaftlicher, entwicklungspsychologischer und evolutionsbiologischer Perspektiven. Für die 4. Auflage wurde das Buch neu überarbeitet. - Inhalt: (1) Natur und Kultur [Die Macht der Stereotypen; der Wunsch nach Veränderung; die missverstandene Biologie]. (2) Theorien und ihre Beweiskraft [Freud und die Folgen; Dressur und Nachahmung; Kohlbergs Alternative; Stereotypen und Geschlechtsrollenverhalten; Präferenzen]. (3) Biologische Begründungen und ihre Evidenz [Die Evolution der Geschlechtsunterschiede; weibliche Strategien; geschlechtstypische Verhaltensdispositionen beim Menschen; Geschlechtsrollen im Kulturvergleich; Frauen im Kibbuz; die Entstehung von Mann und Frau; Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung; Pubertätsentwicklung]. (4) Interaktion biologischer und soziokultureller Faktoren [Männer und Frauen denken anders; Mathematik, eine Domäne der Männer?; Versuche zur Angleichung; Selbstvertrauen; Geborgenheit und Neugier; Macht und Geltung; Konkurrenz zwischen den Geschlechtern; Fürsorge und Verantwortlichkeit; moralisches Bewusstsein]. (5) Natur und Gesellschaft (6) Wie soll es weitergehen? zitiert von 160

  • 2008

  • Faltermaier, Toni (2008) : Sozialisation im Lebenslauf In: Hurrelmann, Klaus: Handbuch Sozialisationsforschung: 7., vollst. überarb. Aufl.: Weinheim [u.a.]: Beltz (Pädagogik), S. 157-172

    Abstract: Sozialisation wird unter der Perspektive der Lebensspanne erörtert. Zunächst werden die Fragen formuliert, die sich in einer auf den Lebenslauf bezogenen Sozialisationsforschung stellen; dabei werden kurz die Paradigmen der Forschung dargestellt und die Konsequenzen, die sich für ihre methodischen Zugänge ergeben. Daran anschließend werden zentrale theoretische Perspektiven vorgestellt, die zur Erfassung von Sozialisationsprozessen im Lebenslauf eingenommen werden können. Folgende Perspektiven werden dabei thematisiert: Altern als sozialer Prozess (Altersnormen und Altersrollen); Sozialisation in den dominanten Lebensbereichen Beruf, Familie und soziale Beziehungen; Sozialisation an sozialen Übergängen und kritischen Lebensereignissen; das Subjekt als Produzent von Entwicklung; Sozialisation und Identitätsentwicklung. zitiert von 28

  • 1993

  • Kleinspehn, Thomas (1993): Fehlende Besorgnis, zunehmende Selbstbezogenheit und moderner Zynismus. Kultursoziologische und sozialpsychologische Uberlegungen zu einem modernen Phanomen. In: Psychologie & Gesellschaftskritik 17 (1), S. 7-30

    Abstract: Das Selbstgefuhl in der Moderne wird als von Selbstbezogenheit, Selbstsucht, Zynismus und einer als Unabhangigkeit gepriesenen sozialen Distanz gepragt beschrieben. Mit Bezug auf Meldungen der Tagespresse und literarische Quellen werden die kulturhistorischen und sozialpsychologischen Dimensionen dieses Phanomens beleuchtet. Insbesondere werden die Auswirkungen des sozialen Wandels in der Moderne, die als Prozess der gesellschaftlichen Rationalisierung, zunehmender Isolierung und der Verbreitung affektkontrollierter Umgangsformen verstanden wird, auf die psychische Entwicklung des einzelnen analysiert.

  • 1986

  • Amelang, Manfred (1986): Bericht über den 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Heidelberg 1986. Göttingen: Hogrefe (Bericht über den Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie)

    Abstract: Die psychologische Forschung über Geschlechtsunterschiede und Geschlechtsrollen wird unter der übergeordneten Perspektive des Geschlechts als Definitionsraum für die personale Identität betrachtet. Die gängigen Forschungsansätze werden zunächst nach dem Status der Geschlechtsvariable in drei Gruppen eingeteilt: (1) Geschlecht als unabhängige Personvariable (biologisches Geschlecht), (2) Geschlecht als soziale Stimulusvariable (soziales Geschlecht), (3) Geschlecht als Dimension der Selbstwahrnehmung (subjektives Geschlecht). Es wird gezeigt, dass diese drei Sichtweisen der Geschlechtsvariable auch in der Ontogenese der Geschlechtstypisierung wiederzufinden sind und dass hierbei die biologischen, sozialen und subjektiven Faktoren der Geschlechtstypisierung systematisch aufeinander aufbauen. Außer der Betrachtung der Geschlechtsidentität als Ergebnis der Entwicklung wird auf Phänomene hingewiesen, bei denen die jeweils gegebene Geschlechtsidentität sich entscheidend auf die Kognition, die Motivation oder das Verhalten des Individuums auswirkt. Es wird empfohlen, die Geschlechtsidentität des Individuums in der zukünftigen Forschung über Geschlechtsunterschiede und Geschlechtsrollen stärker zu berücksichtigen. zitiert von 5

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