Alle Publikationen
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2017
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(2017): Neutralitat und Allparteilichkeit oder. Was hat denn das mit Haltung zu tun? Ein uberaus personlicher Blick. In: Zeitschrift fur systemische Therapie und Beratung 35 (2), S. 72-74
Abstract: Aus personlicher Perspektive wird ein Blick auf die systemische Haltung zwischen Werten und Allparteilichkeit geworfen. Basierend auf Erfahrungen aus der Praxis beraterisch-therapeutischer Arbeit wird die zentrale Bedeutung einer Unterscheidung zwischen Respekt gegenuber dem Anderen und der Akzeptanz seiner Handlungen oder Einstellungen verdeutlicht. Daruber hinaus wird auf die Auseinandersetzung mit den Grunden des Gegenubers fur Verhalten, die damit verbundene Offenheit fur den Dialog und die Subjektivitat der eigenen Uberzeugungen und Werte eingegangen.
2015
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Geiger, Sabine; Baumgartner, Sibylle (Hg.) (2015): Empathie als Schlüssel. Gewaltfreie Kommunikation in psychologischen Berufen ; Anwendung in Psychotherapie, Beratung und im sozialen Bereich ; mit E-Book inside und Arbeitsmaterial. 1. Aufl.. Weinheim: Beltz
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Lindner, Reinhard; Hummel, Jana (Hg.) (2015): Psychotherapie in der Geriatrie. Aktuelle psychodynamische und verhaltenstherapeutische Ansätze. 1. Aufl.. Stuttgart: Kohlhammer
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(2015) : Erhalt der sozialen Teilhabe In: Lindner, Reinhard; Hummel, Jana (Hg.): Psychotherapie in der Geriatrie: Aktuelle psychodynamische und verhaltenstherapeutische Ansätze: 1. Aufl.: Stuttgart: Kohlhammer, S. 47-55
Abstract: Die Bedeutung des Erhalts der sozialen Teilhabe im höheren Alter wird erörtert. Zunächst wird der Begriff der sozialen Teilhabe erläutert, gewählt als Gegenbegriff zu Einsamkeit. Seine Abgrenzung zu "sozialer Isolation" und "Einsamkeit" wird eruiert. Es folgen Befunde zu Häufigkeit und Folgen von Einsamkeit. Anschließend werden Risikogruppen benannt und die verschiedenen Ebenen für gesellschaftlich relevante Handlungen zur Verbesserung des Erhalts der sozialen Teilhabe Älterer aufgelistet. Dann wird an drei Beispielen aufgezeigt, wie soziale Integration befördert werden kann: (1) Prävention von Depression und Angst im Alter. (2) Entlastung von Angehörigen von Demenzkranken durch Freiwilligenarbeit. (3) TAVOLATA (vom italienischen Wort "tavola") - ein Projekt in der Schweiz, bei dem es im Kern darum geht, dass Freiwillige sich regelmäßig mit Älteren zum Essen bzw. zur Zubereitung des Essens treffen und diese Form sozialen Austauschs fördern (Informationen unter: www.tavola.net).
2014
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(2014): Akzeptanz Smartphone-gestützter Rehabilitationsnachsorge bei depressiven Patienten. In: Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin 35 (4), S. 316-333
Abstract: Überprüft wird die Akzeptanz des smartphone-gestützten, kognitiv-behavioralen Reha-Nachsorgeprogramms eATROS für Patienten mit depressiven Störungen. 81 Patienten wurden zu einer Schulung in eATROS eingeladen. Sie erhielten danach und nach der poststationären Intervention einen Fragebogen, der sich an der UTAUT (Unified Theory of Acceptance and Use of Technology) von Venkatesh, Morris, Davis & Davis (2003) orientiert. 50 (62%) der eingeladenen Patienten nahmen die Nachsorge mit eATROS auf. Alle 50 schlossen die Behandlung ab. Wahrgenommene Nützlichkeit und Benutzerfreundlichkeit wurden vor und nach der Intervention als gut eingestuft. Besonders positiv eingeschätzt wurden die smartphone-unterstützten Features "Tagesstrukturierung" und "wöchentliches Selbstmonitoring" und "Möglichkeit zu SMS- und Telefonkontakt mit dem TeleCoach in der Klinik". Hinsichtlich seiner Akzeptanz erfüllt eATROS somit die Anforderungen an ein neues Medium zum therapeutischen Einsatz in der ambulanten Nachsorge.
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(2014): Frustration and disappointment. In: Journal of Child Psychotherapy 40 (1), S. 36-57. DOI: 10.1080/0075417X.2014.883136
DOI: https://doi.org/10.1080/0075417X.2014.883136 Abstract: The paper describes research on children’s responses to failures of gratification. Although this has always been an important area of consideration in psychoanalytic thinking, arguments are put forward for the child’s actual feelings of disappointment being significant in ways that have yet to be fully realised theoretically and clinically within Kleinian object relations. Since Freud first used the term ‘frustration’, it has been applied in psychoanalysis as a means by which to describe in an undifferentiated way all those responses to failures of gratification that have an aggressive content. It will be argued that, in a context of the historical shift in thinking from drive to relational models, there is now perhaps scope to posit the existence instead of two discrete object relational positions towards such failures of aim—that frustrated responses can be differentiated in important structural and developmental ways from disappointed ones, by suggesting that the for mer are schizoid, whilst the latter are depressive in quality. To try and begin to test the hypothesis that there might be an object relational distinction between feelings of frustration and feelings of disappointment, selected process notes from two training cases became the subject of a combined piece of clinical and theoretical research. I will outline how this research was undertaken and present the findings that arose from the clinical part of it. With the use of a content analysis, a method for gathering interesting quantitative data about the children’s various responses to the failures of gratification was arrived at. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved)
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(2014): Grenzen - seelische Struktur und der Einfluss veranderter Arbeits-, Lebens- und Selbstkonzepte. In: Psychodynamische Psychotherapie 13 (3), S. 152-161
Abstract: Seelische Erkrankungen werden zunehmend vor dem Hintergrund veranderter Arbeits- und Lebensbedingungen diskutiert. Aufgrund der Komplexitat der Entstehungsbedingungen dieser Storungen ist die Auseinandersetzung mit den moglichen Ursachen schwierig und entsprechend unvollstandig. Ausgehend vom grundlegenden Aufbau organischer Substanz und Freuds Annahmen zur Funktion eines effektiven Reizschutzes werden Grenzen und deren Auswirkungen auf das Gleichgewicht bzw. Ungleichgewicht untersucht. Reflektiert werden Wachstums- und Machbarkeitsideologien und entsprechende Auswirkungen auf das Selbstbild und die Erwartungen des Individuums an sich selbst und an andere. Die Leugnung der Begrenztheit befordert grandiose Erwartungen und fuhrt, bei entsprechender Disposition, zu seelischer Krankheit. Die Modediagnose "Burnout" hat diesem Phanomen einen Namen gegeben.
2013
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(2013): Macht der Identität-Identität der Macht.. In: Persönlichkeitsstörungen Theorie und Therapie 17 (4), S. 223-231, zuletzt geprüft am 10.06.2018
Abstract: We are illustrating the interactions between power and identity. First we portray the specific way of handling power of two politicians (Ronald Schill and Helmut Schmidt). We then look at power and identity from a more general point of view, followed by a consideration of their clinical aspects. These refer equally to power in regard to both hospital staff and patients. Finally we describe the balance of power in the interaction between patient and therapist. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved)
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(2013): Die Kunst und Wissenschaft der Psychotherapie. Orig.-ausg., 1. Aufl.. Bern: Huber
Abstract: Die Gestaltung der psychotherapeutischen Beziehung als Spiegel der Identität in sozialen Beziehungen und die Rolle der Psychotherapie als Element der modernen Gesellschaft werden erörtert. Nach einer Beschreibung zweier möglicher alternativer Modelle von Psychotherapie (als technisches Verfahren oder als heilende Beziehung) werden Auswirkungen von persönlichen Beziehungen zu "significant others" auf die soziale Integration und das individuelle Wohlbefinden beschrieben. Dabei wird insbesondere auf D. Émile Durkheims Sichtweise über die Gesellschaft als unabhängige, primäre Realität, die Notwendigkeit eines Gleichgewichts zwischen dem Kollektiv und dem Einzelnen und die energetisierende Moral der Gemeinschaft eingegangen. Vor diesem Hintergrund wird eine therapeutische Beziehungsgestaltung beschrieben, die personale Gemeinschaft und Solidarität ermöglicht und damit die Voraussetzung für eine aktive Bewältigung schafft. zitiert von 4
2012
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(2012): Perception of social participation in borderline personality disorder. In: Clinical psychology & psychotherapy 19 (6), S. 473-480. DOI: 10.1002/cpp.772
DOI: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22076727 Abstract: Interpersonal dysfunction is a key feature of borderline personality disorder (BPD). Distorted perception of participation in social situations and altered emotional responses could contribute to these typical interpersonal problems in BPD. Thirty patients with BPD were compared with a healthy control group (n = 30) in their perceptions and subjective emotional reactions to situations of social inclusion and exclusion. Participants played Cyberball, a virtual ball-tossing paradigm, in which social inclusion and exclusion are experimentally induced. Control participants reacted with an increase in sadness, anger and overall negative affect when excluded. In BPD patients, social exclusion also induced anger, while general participating in the game seemed to reduce levels of sadness. Compared with healthy controls, BPD patients felt more readily excluded independent of the condition of inclusion or exclusion. In conclusion, patients with BPD displayed a negative bias toward perceived participation in social situations. Key PRACTITIONER MESSAGE: Patients with BPD have a biased perception for exclusion. Virtual ball-tossing games can be used to induce anger in patients with BPD. Participating in a virtual ball-tossing game may reduce levels of sadness in BPD in the short term.
2010
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(2010): Kampf um Anerkennung. In: Psychotherapeut 55 (2), S. 106-112. DOI: 10.1007/s00278-010-0727-x
Abstract: Violence in partnership is seen as the expression of damaged self-love, discharging in form of narcissistic rage against the other. The disturbed basic emotion about the self as the root of the fight for acceptance in partnerships blurs the boundaries between the partners as independent individuals. The trigger for the acceptance theme in its narcissistic dimension may be jealousy unleashed by unfaithfulness. The wish to be accepted by others is a legitimate need but in its overreaching or denied form it may trigger a spiral of violence, which in its worst forms may lead to fights aimed at extermination. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved)
2009
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(2009): Social competence and social skills training and intervention for children with Autism Spectrum Disorders. In: JOURNAL OF AUTISM AND DEVELOPMENTAL DISORDERS 39 (9), S. 1268-1277. DOI: 10.1007/s10803-009-0741-4
DOI: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19365716 Abstract: This study examined the effectiveness of a 30 week social competence and social skills group intervention program with children, ages 7-11, diagnosed with Autism Spectrum Disorders (ASD). Eighteen children with ASD were assessed with pretreatment and posttreatment measures on the Walker-McConnell Scale (WMS) and the MGH YouthCare Social Competence Development Scale. Each received the 30-week intervention program. For comparison, a matched sample of ten non-ASD children was also assessed, but received no treatment. The findings indicated that each ASD intervention group demonstrated significant gains on the WMS and significant improvement in the areas of anxiety management, joint attention, and flexibility/transitions. Results suggest that this approach can be effective in improving core social deficits in individuals with ASD.
Keywords: Anxiety, Attention, Autistic Disorder, Awareness, Behavior Therapy, Character development, Child, Communication, Diagnosis, Disziplin, Erziehung, Erziehungswissenschaften, Female, Follow-Up Studies, (Freiheit von) Ängsten, Group, Group Processes, Humans, Interpersonal Relations, Kinder, Kognitive Skills, Male, Mensch mit Behinderung, Methods, Negotiating, Personal Construct Theory, Personality Assessment, Postkasten, Problem Solving, PSYCHOLOGY, Psychotherapie, Social Adjustment, Social Behavior, Social Cognition, social competence training, social competences, social learning, Soziale Angemessenheit, Sozialkompetenz, SV, Therapy -
Hautzinger, Martin; Pauli, Paul (Hg.) (2009): Psychotherapeutische Methoden. Göttingen: Hogrefe
Keywords: Psychotherapie -
(2009): Die Rolle positiver Emotionen in der frühen Sozialisation. In: Psychotherapeut 54 (2), S. 101-110. DOI: 10.1007/s00278-009-0652-z
DOI: https://doi.org/10.1007/s00278-009-0652-z Abstract: Emotions are vital characteristics of the evolved human nature. Expression and function of emotions, however, vary substantially depending on socio-cultural contexts. This paper focuses on two strategies concerning the expression of positive emotionality in early mother-child interactions. Western middle class families emphasize the expression of positive emotions in early social interactions from early infancy. Positive emotionality is associated with personal autonomy and individual uniqueness. In traditional farmer families in the non-western world emotional control is emphasized from birth. Emotional inexpressiveness is part of a socialization strategy that is oriented towards hierarchical relatedness. The early socialization experiences have measurable effects on emotion regulation of 1-year-old children. The confrontation of different cultural models in multicultural societies is inherently fraught with confliction. These implications are discussed. (PsycINFO Databa se Recor d (c) 2016 APA, all rights reserved) zitiert von 7
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(2009) : Kompetenz-, Kommunikations- und Problemlösetraining In: Hautzinger, Martin; Pauli, Paul (Hg.): Psychotherapeutische Methoden: Göttingen: Hogrefe, S. 459-519
Abstract: In einem Literaturüberblick werden Kompetenztrainings, Kommunikationstrainings und Problemlösetrainings, die inzwischen zu den Standardverfahren der kognitiven Verhaltenstherapie gerechnet werden können, besprochen. Zunächst wird auf soziale Kompetenztrainings eingegangen. Es wird geklärt, was soziale Kompetenz ist, typische Bausteine solcher Trainings (Diskriminationstraining, Verhaltensübungen und Rollenspiele) werden geschildert, ausgewählte Beispiele sozialer Kompetenztrainings (Assertiveness-Trainings-Programm, das Gruppenprogramm Sozialer Kompetenzen) werden dargestellt, und es wird auf Anwendungsbereiche solcher Trainings verwiesen. Dann werden Kommunikationstrainings beschrieben. Thematisiert werden dabei die Bausteine eines Kommunikationstrainings mit einem Paar (Sprecherfertigkeiten, Zuhörerfertigkeiten), der Ablauf eines solchen Trainings (Vermittlung eines Rationals, Training der Kommunikation) und das Therapeutenverhalten. In der folgenden Darstellung von Problemlösetrainings wird auf folgende Punkte eingegangen: Vorbereitung des Problemlösetrainings; Struktur des Problemlöseprozesses (Problem- und Zieldefinition, Entwicklung und Bewertung von Lösungsmöglichkeiten, Entscheidung über die besten Lösungsmöglichkeiten, Planung und Umsetzung der besten Lösungsmöglichkeiten, Rückblick und Bewertung der Lösungsversuche, Grenzen des Problemlösetrainings. Abschließend werden Anwendungsbereiche und die Wirksamkeit von Kommunikations- und Problemlösetrainings thematisiert. Im Mittelpunkt steht der Einsatz solcher Trainings bei Beziehungsstörungen, Schizophrenie, affektiven Störungen und Angststörungen.
Keywords: Affective Disorders, Affektive Störungen, Angststörungen, Anxiety Disorders, Assertiveness Training, Behavior modification, Behavior Therapy & Behavior Modification, Cognitive Behavior Therapy, cognitive behavioral social skills trainings & communication skills trainings & problem-solving trainings, Cognitive Therapy, communication skills, Communication Skills Training, Indication (Therapy), Indikation, klinische Psychologie, Kognitive Therapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Kommunikationsfertigkeiten, Kommunikationstraining, Lernen von Fertigkeiten, Marital Relations, Partnerbeziehungen, Problem Solving, Problemlösen, Psychotherapie, Schizophrenia, Schizophrenie, Selbstsicherheitstraining, Skill Learning, Social Skills, Social Skills Training, Soziale Fertigkeiten, Soziales Kompetenztraining, theoretical background & intervention strategies & typical examples & application fields & effectiveness, Therapieergebnisse, Training sozialer Fertigkeiten, Treatment Outcomes, Überblick, Verhaltensmodifikation, Verhaltenstherapie und Verhaltensmodifikation 2005
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(2005): Gewohnheiten im Alter. In: Psychotherapie im Alter 2 (2), S. 9-20
Abstract: Vor dem Hintergrund eines "gesundheitspolitischen Managements von Gewohnheiten im Alter" wird die Bedeutung der zukunftigen Einubung und Stabilisierung von Gewohnheiten bei alteren Menschen mit Blick auf widerspruchliche Haltungen erortert. Gewohnheiten und ihre Verfestigungen zu Ritualen sind Ausdruck des Alltagslebens und helfen es gleichzeitig zu strukturieren. Sie vermitteln uber die ihnen innewohnenden Wiederholungen Handlungssicherheit und Berechenbarkeit. Wenn sie entfallen, werden zwar neue Freiheitsraume erfahrbar, doch steigert sich auch die Komplexitat der Erfordernisse zum Handeln. Gewohnheiten im hoheren Lebensalter werden deutlich kritischer bewertet und mit traditionellen Stereotypen des Alters verbunden. Da sich in Zukunft die Erfahrungswelten fur das hohere Lebensalter deutlich ausweiten werden, ist eine Vielzahl von Altersgewohnheiten zu erwarten, fur die traditionelle Ordnungsmuster alleine keine Aussagekraft mehr besitzen.
2003
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Beck, N.; Warnke, A.; Adams, G.; Patzelt, H. (Hg.) (2003): Angst, Depression und Verweigerung in Familie und Schule. Würzburg: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Keywords: Psychotherapie -
(2003) : Training sozialer Kompetenzen In: Beck, N.; Warnke, A.; Adams, G.; Patzelt, H. (Hg.): Angst, Depression und Verweigerung in Familie und Schule: Würzburg: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, S. 141-150
Abstract: Es wird informiert über die Bedeutung von Trainings sozialer Kompetenzen in der Arbeit mit verhaltensauffälligen und psychisch kranken Kindern und Jugendlichen. Zunächst wird der Begriff der sozialen Kompetenz geklärt, und es wird gezeigt, im Rahmen welcher psychischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten soziale Fertigkeitsdefizite eine besonders wichtige Rolle spielen. Dann werden theoretische Erklärungsmodelle zu den Ursachen des mangelhaften Erwerbs sozialer Fertigkeiten besprochen, und die Frage der Effektivität sozialer Kompetenztrainings wird angesprochen. Anschließend werden die Grundbausteine des Gruppentrainings sozialer Kompetenzen geschildert, das in einer Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie praktiziert wird. Das Training umfasst sowohl Sitzungen mit den Kindern bzw. Jugendlichen als auch mit den Eltern.
Keywords: Adolescent Psychiatry, antisoziales und selbstdestruktives Verhalten, Behavior Disorders, Behavior Disorders & Antisocial Behavior, Child Psychiatry, Inpatient & Hospital Services, Jugendpsychiatrie, Kinderpsychiatrie, Psychotherapie, Mental Disorders, Social Skills, Psychische Störungen, Psychological Disorders, Social Skills Training, social skills training for children & adolescents with mental disorders & behavior disorders, Soziale Fertigkeiten, Soziales Kompetenztraining, Stationäre Behandlung, theoretical background & practical aspects, Therapieergebnisse, Training sozialer Fertigkeiten, Treatment Outcomes, Verhaltensforschung, Verhaltensstörungen 1997
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(1997): Enttäuschung — ein affektives Muster und seine klinische Bedeutung. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse 43 (2), S. 101-118
Abstract: The affective pattern of disappointment, which is hardly ever mentioned in psychology of emotions, plays an important role in psychotherapy. Based on a survey of 220 out-patients from a psychosomatic clinic this article first describes the emotional and interactional aspects of the process of being disappointed and its frequency, before breaking down the patient's subjective experience in a qualitative evaluation. disappointments regarding expectations of important others and of oneself, especially in the case when achievement efforts or love relationships fail, or specific burdening family experiences are of special significance. Disappointment and coping with it are interpreted psychodynamically as a process. The clinical significance of this is shown with the psychodynamics of somatisation disorders. Remarks on coping psychotherapeutically with the topic of disappointment conclude the article. Das in der Emotionspsychologie kaum erwähnte affektive Muster der Enttäuschung spielt in der Psychotherapie eine wichtige Rolle. Auf der Grundlage einer Befragung von 220 ambulanten Patienten einer Psychosomatischen Klinik beschreibt der vorliegende Beitrag zunächst die emotionalen und interaktionellen Aspekte des Enttäuschungsgeschehens und ihre Häufigkeit, ehe er in einer qualitativen Auswertung das subjektive Erleben der Patienten aufschlüsselt. Von besonderer Bedeutung sind Enttäuschungen bezüglich der an wichtige Andere und an die eigene Person gerichteten Erwartungen, speziell des Scheiterns in Leistungsbemühungen und in Liebesbeziehungen sowie spezifisch belastender familiärer Erfahrungen. Enttäuschung und ihre Verarbeitung werden als ein prozeßhaftes Geschehen psychodynamisch interpretiert. Die klinische Bedeutung dieses Vorgangs wird an der Psychodynamik der Somatisierungsstörung aufgezeigt. Hinweise auf die psychotherapeutische Bearbeitung der Enttäuschungsthematik schließen den Beitrag ab. zitiert von 5
1986
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(1986): Normen, kognitiv-affektive Regulierung und soziale Kontrolle: Ein Modell sozial abweichenden Verhaltens.. In: Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie: Forschung und Praxis 15 (3), S. 230-247
Abstract: Presents a norm-centered psychological model of crime and delinquency as forms of deviant behavior. The model is based on the theory of cognitive-affective regulation developed by U. Moser et al (1981). It includes consideration of situational and central modes of control, psychic regulation processes involved in processing normative conflicts, the influence of social control (e.g., labelling) on the intensity and resolution of conflict, and the influence of conflict processing strategies on the classification of deviant behavior.
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