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  • 2006

  • Kang, Sun-Mee; Day, Jeanne D.; Meara, Naomi M. (2006) : Soziale und emotionale Intelligenz. Gemeinsamkeiten und Unterschiede In: Schulze, Ralf; Freund, Alexander; Roberts, Richard D. (Hg.): Emotionale Intelligenz. Ein internationales Handbuch: Göttingen: Hogrefe, S. 101-115

    Abstract: Um ein einheitliches Verständnis von emotionaler und sozialer Intelligenz zu erleichtern und kollaborative Forschung in diesen Bereichen voranzutreiben, werden historische Entwicklungen und empirische Befunde zum Thema soziale und emotionale Intelligenz vorgelegt. Der Überblick konzentriert sich in erster Linie auf eine klare Konzeptualisierung der Konstrukte sowie auf Fragen nach testtheoretischen Gütekriterien wie interne Konsistenz und Kriteriumsvalidität. In den Vergleich von emotionaler und sozialer Intelligenz werden auch Komponenten akademischer Intelligenz mit einbezogen. Des Weiteren liegt der Fokus auf Problemen bei der Interpretation von Forschungsergebnissen, welche durch das Fehlen theoretischer Kohärenz in den zugrundeliegenden empirischen Untersuchungen verursacht wurden. Es wird geschlussfolgert, dass soziale und emotionale Intelligenz sich überschneiden, multidimensional und voneinander abhängig sind. Zukünftige Forschung sollte sich auf folgende Themen konzentrieren: Übernahme von sinnvollen Begriffsunterscheidungen, wie sie aus der Literatur zu akademischer Intelligenz bekannt sind (zum Beispiel fluide vs. kristalline Intelligenz), Differenzierung von Komponenten beider Konstrukte (zum Beispiel Relation und Relevanz von Wissen über sich selbst und Wissen über andere) und weitere Entwicklung von - auch neuartigen - Verfahren.

  • Weis, Susanne; Seidel, Kristin; Süß, Heinz-Martin (2006) : Messkonzepte sozialer Intelligenz - Literaturübersicht und Ausblick In: Schulze, Ralf; Freund, Alexander; Roberts, Richard D. (Hg.): Emotionale Intelligenz. Ein internationales Handbuch: Göttingen: Hogrefe, S. 213-234

    Abstract: Beschrieben werden theoretische und empirische Ansätze zur sozialen Intelligenz. Strukturbefunde und Ergebnisse zur Validität des Konstrukts werden zusammenfassend dargestellt und entlang der angewandten Messkonzepte geordnet. Es wird gezeigt, dass die Ergebnisunterschiede zu einem beachtlichen Teil durch die Varianz der Messmethoden erklärt werden können, weshalb multimodal-multimethodale Designs zur Kontrolle dieser ungewollten Varianzquelle notwendig erscheinen. In einem weiteren Abschnitt werden die vorliegenden kognitiven Fähigkeitskonzepte in ein facettentheoretisches Rahmenmodell der sozialen Intelligenz integriert, das die vier Komponenten soziales Verständnis, soziales Gedächtnis, soziale Wahrnehmung und soziale Kreativität unterscheidet. Erste empirische Ergebnisse werden berichtet, die das Modell unterstützen. Abschließend werden einige konzeptuelle und methodische Gesichtspunkte diskutiert, die für künftige Studien bedeutsam erscheinen: Die Notwendigkeit, die intendierten Konstrukte und die korrespondierenden Aufgabenanforderungen genau zu spezifizieren und präzise zu fassen, die Konstruktion von Testinstrumenten, die die Breite der intendierten Konstrukte adäquat repräsentieren sowie eine angemessene Validierungsstrategie, die neben der Prüfung von Konstrukt-Validität und prädiktiver Validität auch augenscheinlich verwandte Konstrukte wie die emotionale Intelligenz (EI) berücksichtigt.

  • 2005

  • Weis, Susanne; Süß, Heinz-Martin (2005) : Social intelligence - A review and critical disucssion of measurement concepts In: Schulze, Ralf; Roberts, Richard D. (Hg.): Emotional intelligence. An international handbook: Toronto: Hogrefe, S. 203-230

    Abstract: Provides a description of theoretical and empirical approaches to sketch the nature and scope of the social intelligence construct. Detailed attention is given to the empirical investigations of the structure and validity of this construct. Research designs and outcomes of these studies are described along with a classification of the measurement procedures affecting the validity of the studies. The considerations support the assumption that method-related variance can explain a substantial part of the results. Therefore, the application of multitrait-multimethod designs to control for this bias is suggested. In addition, past theoretical and empirical accounts are integrated into a performance model of social intelligence with the main focus on the cognitive facets of the construct: social understanding, social memory, social perception, and social creativity. Some empirical data are provided that supports this model. The chapter concludes by discussing important conceptual and measurement issues for future research: the importance of thoroughly specifying the intended measurement construct and the corresponding task requirements, the construction of tests that reflect the real-life significance of the construct, and a well-considered validation strategy (construct and predictive validity) that also takes related constructs like emotional intelligence into account.

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