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  • 2017

  • Fehling, Patrick; Dassen, Theo (2017): Motive und Hürden bei der Etablierung technischer Assistenzsysteme in Pflegeheimen: eine qualitative Studie. In: Klinische Pflegeforschung /klinische-pflegeforschung (3). Online verfügbar unter URL: https://ojs.ub.uni-freiburg.de/index.php

     

    Abstract: In einer qualitativen Studie wird analysiert, warum technische Assistenzsysteme (TAS) aus Sicht von Einrichtungsleitungen trotz wachsender Angebote und Akzeptanz in der Bevölkerung in bundesdeutschen Pflegeheimen selten zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Untersuchung wurden Interviews mit 12 Einrichtungsleitungen geführt, die in Teilen TAS bereits einsetzten, und mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Befragten beschrieben überwiegend ihre eigene Zurückhaltung und ihre moralischen Bedenken sowie die Ablehnung insbesondere älterer Mitarbeiter gegenüber TAS und die hohen Kosten als Barrieren. Um TAS in Pflegeheimen zu etablieren, erwarteten die Interviewten eine ausreichende Beratung und Partizipation der Einrichtungen von Seiten der Industrie, eine entsprechende Qualifizierung der künftigen Pflegenden und eine aktivere Beteiligung der Pflegewissenschaft.

  • 2010

  • Reisenzein, Rainer (2010) : Moralische Gefühle aus der Sicht der kognitiv-motivationalen Theorie der Emotion In: Iorio, Marco: Regel, Norm, Gesetz: Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme: Frankfurt am Main [u.a.]: Lang, S. 257-283

    Abstract: Vor dem Hintergrund der kognitiv-motivationalen Theorie der Emotion (KMTE) werden die Entstehung und das Wesen von moralischen Gefühlen erörtert und am Beispiel von Mitleid und Schuld vertieft. Nach einer Einführung in die kognitiv-motivationale Theorie der Emotion wird darauf aufbauend ein komputationales Modell der Emotion vorgestellt, in dem eine kognitive Architektur für Überzeugungen und Wünsche in die Analyse von Emotionen einbezieht. Das Glaube-Wunsch-System der KMTE wird in dem Modell um angeborene, festverdrahtete Überwachungs- und Aktualisierungsmechanismen erweitert, die das zentrale Repräsentationssystem überprüfen. Die Anwendung dieses Modells bei der Analyse von moralischen Emotionen wird am Beispiel des Mitleids illustriert. Neben dem kognitiv-motivationalen Hintergrund werden Sympathie- und Antipathiegefühle und das intentionale Objekt des Mitleids betrachtet. Anschließend wird die Analyse normbasierter Gefühle am Beispiel der Schuld skizziert. Abschließend werden Funktionen der moralischen Gefühle aus der Sicht des komputationalen Modells der Emotion erörtert. zitiert von: 11

  • 1989

  • Rosemeier, Hans Peter (1989): Intimitat. Umgang mit Scham, Peinlichkeit und Sexualitat. In: Psychomed 1 (4), S. 236-239

    Abstract: Anhand ausgewahlter Beispiele werden die Facetten der personlichen Intimitat und die zur Sicherung der Privatheit zumeist ausreichenden Scham-, Schuld-, Takt- und Peinlichkeitsgefuhle erlautert. Eingegangen wird dabei auf (1) die Grundelemente der Intimisierung, (2) Intimitatsbeweise durch zugelassene Beruhrungen durch andere, (3) Verletzungen der Korperintegritat, (4) die Intimitat des Mundraumes, (5) die Schamlosigkeit, (6) das Erleben der Menstruation, (7) die Intimitat der Paarbeziehung sowie (8) den Umgang mit Sterben und Tod. zitiert von 4

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