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  • 2015

  • Cusson, Maurice (2015) : Control, Social In: Wright, James D.: International Encyclopedia of the Social & Behavioral Sciences (Second Edition): Oxford: Elsevier, S. 822-827

    Abstract: At the beginning of the twentieth century, social control referred to those aspects of social life contributing to the social order, in fact making social order possible. Later, in the writings of sociologists and historians studying prisons, mental institutions, and the like, social control came to mean either a label putting in motion some amplification of deviance process or the organized way in which society reacts to deviance. The term was given a pejorative overtone, meaning coercion, manipulation, and stigmatization. In contemporary criminology, the term is often used in a theory trying to explain juvenile delinquency by a failure of informal controls and to explain the level of crime and violence in neighborhoods. The concept of social control is used by anthropologists to describe the methods by which different cultures resolve conflicts and enforce norms. The social control of crime also refers to all the means specifically aimed at reducing the probability or severity of crime. In the latter case, social control is not so much conceived as the influence of society on individuals, but as the intentional influence by social actors.

  • 2011

  • Genkova, Petia; Schwarz, Christina (2011) : Motive fairen und nicht-solidarischen Verhaltens: Korruption: Forschungsstand, Prävention, Probleme: Lengerich, Germany: Pabst Science Publishers

    Abstract: Ausgehend von der Feststellung, dass sich die Psychologie bisher wenig mit dem Thema "Korruption" auseinandergesetzt hat, werden mogliche psychologische Beitrage zu einer Korruptionsforschung besprochen. Dabei werden psychologische Theorien und Forschungsergebnisse zu "Gerechtigkeit und Fairness" (Organisationsgerechtigkeit als theoretische Basis; distributive Gerechtigkeit bzw. Fairness; prozedurale Fairness; Interaktionsfairness) sowie zu "Fairness und Teameffizienz" dargestellt. Im Rahmen des zuletzt genannten Punktes wird uber eine Studie berichtet, in der das Gerechtigkeitserleben bei der Teamarbeit untersucht wurde. Es zeigte sich unter anderem, dass die Grundeinstellung zu einer Aufgabe ausschlaggebend dafur ist, inwieweit jemand eine Teamarbeit akzeptiert und effizient im Team arbeitet. Die realen vorhandenen Arbeitsbedingungen, sowie die Art und Weise der Aufgabenverteilung (Losverfahren) beeinflussen die Teameffizienz nicht. Fairness und "Social Loafing" sind dagegen starke Pradiktoren fur Teameffizienz. Je weniger Fairness vorhanden ist, desto weniger erfolgreich ist ein Team.

  • 2000

  • Peters, Helge (2000): Helfen, Strafen, Überwachen. Begriff und Praxis sozialer Kontrolle. In: Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO) 31 (1), S. 31-41. DOI: 10.1007/s11612-000-0003-6

    DOI: https://doi.org/10.1007/s11612-000-0003-6 

    Abstract: Gegenwärtig sind Tendenzen zur Vorverlagerung sozialer Kontrolle und zur Delegation sozialer Kontrolle „nach unten“ zu erkennen. Bei der Vorverlagerungstendenz ist eine „Kriminalisierungsvariante“ von einer „Hilfevariante“ zu unterscheiden. Die Kriminalisierungsvariante entspricht verbreiteten Dispositionen der Bevölkerung und steht im Einklang mit Herrschaftsinteressen. Die Hilfevariante entspricht modernen Anforderungen an Individuen, entscheiden zu können. Die Fähigkeit, diesen Anforderungen genügen zu können, und die mit ihnen verbundene Delegation sozialer Kontrolle nach unten begründen jedoch keine individuelle Autonomie. zitiert von 5

  • 1990

  • Reuband, Karl-Heinz (1990): Veränderungen im moralischen Urteil und Sanktionsverlangen der Bundesbürger seit 1970 : Eine empirische Bestandsaufnahme. In: Kriminologisches Journal (22), S. 284-297

    Abstract: Die Hypothese, dass die Bandbreiten des moralisch Zulässigen gestiegen seien und eine Zunahme der tolerierten Normabweichungen in der Bundesrepublik Deutschand eingetreten sei, wird anhand der Zusammenfassung empirischer Befunde über Veränderungen im moralischen Urteil und Sanktionsverlangen der Bundesbürger seit 1970 überprüft. Die Basis bilden Replikationsstudien zu einer 1970 durchgeführten Studie, die 1982 und 1987 in Form repräsentativer Umfragen realisiert wurden. Erhoben wurden jeweils die moralische Beurteilung und das Sanktionsverlangen für eine Reihe konkret formulierter Delikte. Die Befunde zeigen, dass es im Bereich der Beurteilung abweichender Verhaltensweisen seit 1970 in der Bundesrepublik keinen allgemeinen Wertewandel gegeben hat. Auch wenn manche der Delikte untereinander korreliert sind, so weisen sie doch eigene, spezifische Komponenten und eine eigene Entwicklung auf. Betont wird, dass moralisches Urteil und Strafverlangen zwar bei den meisten Delikten parallel gehen, dass sie aber bei einem Teil der Delikte divergieren. Es wird gefolgert, dass das normative Klima in der Bevölkerung gegenüber Abweichungen nur durch die Kombination dieser beiden Dimensionen angemessen erfasst werden kann. zitiert von: 14

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