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  • 2010

  • Reisenzein, Rainer (2010) : Moralische Gefühle aus der Sicht der kognitiv-motivationalen Theorie der Emotion In: Iorio, Marco: Regel, Norm, Gesetz: Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme: Frankfurt am Main [u.a.]: Lang, S. 257-283

    Abstract: Vor dem Hintergrund der kognitiv-motivationalen Theorie der Emotion (KMTE) werden die Entstehung und das Wesen von moralischen Gefühlen erörtert und am Beispiel von Mitleid und Schuld vertieft. Nach einer Einführung in die kognitiv-motivationale Theorie der Emotion wird darauf aufbauend ein komputationales Modell der Emotion vorgestellt, in dem eine kognitive Architektur für Überzeugungen und Wünsche in die Analyse von Emotionen einbezieht. Das Glaube-Wunsch-System der KMTE wird in dem Modell um angeborene, festverdrahtete Überwachungs- und Aktualisierungsmechanismen erweitert, die das zentrale Repräsentationssystem überprüfen. Die Anwendung dieses Modells bei der Analyse von moralischen Emotionen wird am Beispiel des Mitleids illustriert. Neben dem kognitiv-motivationalen Hintergrund werden Sympathie- und Antipathiegefühle und das intentionale Objekt des Mitleids betrachtet. Anschließend wird die Analyse normbasierter Gefühle am Beispiel der Schuld skizziert. Abschließend werden Funktionen der moralischen Gefühle aus der Sicht des komputationalen Modells der Emotion erörtert. zitiert von: 11

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