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2017
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(2017): Moral foundations tell us why guilt induces unfair allocation in multi-party interactions. In: Asian Journal of Social Psychology 20 (3-4), S. 191-200. DOI: 10.1111/ajsp.12170
DOI: https://doi.org/10.1111/ajsp.12170 Abstract: Previous studies have demonstrated that a sense of guilt promotes and maintains social fairness in two‐party interactions (Psychological Bulletin, 115, 1994 and 243). However, the situation is much more complex in three‐party or multi‐party interactions. De Hooge et al. (Journal of Personality and Social Psychology, 100, 2011 and 462) found that guilt could not only induce pro‐social behaviour towards the victim, but also have a disadvantageous impact on a third party. In the present study, we attempt to explain how guilt promotes unfair allocations from a moral foundations perspective. We conducted two experiments using a ‘three‐party dictator game’ paradigm. Firstly, it was repeatedly verified that guilt could induce unfair allocations in three‐party interactions. Secondly, five moral foundations (harm, fairness, ingroup, hierarchy and purity) were measured. Then the moderating and main effects of these five indices on how guilt affects the fair allocati on of re sources were explored using regression analysis. The results show that competition between harm and fairness in individual traits can explain the disadvantageous effect of guilt on fair allocations: the fairness foundation promoted equality in allocation, while the harm foundation promoted victim compensation. (PsycINFO Database Record (c) 2018 APA, all rights reserved)
2006
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(2006): Soziales Kapital und soziale Kontrolle. Zu den Determinanten sozialer Kontrolle in Nachbarschaften. In: Kriminalistik 60 (3), S. 177-183
Abstract: Anhand der Daten einer schriftlichen Befragung einer geschichteten Zufallsstichprobe von 3612 Hamburger Bürgern wurden Hypothesen zu den Effekten des generellen und lokalen Sozialkapitals auf die von den Bewohnern praktizierte soziale Kontrolle in ihren jeweiligen Stadtteilen überprüft. Aus einer Sichtung bislang vorliegender Studien wurde abgeleitet, dass eine Person umso häufiger Aktivitäten sozialer Kontrolle im Stadtteil ausübt, (1) je größer das generelle soziale Kapital ist, (2) je häufiger Kontakte zu Nachbarn sind, (3) je stärker das Vertrauen zu Nachbarn ist, (4) je höher die kollektive Wirksamkeit ist, (5) je häufiger physische und soziale Unzivilisiertheiten wahrgenommen werden, (6) je häufiger persönliche und indirekte Viktimisierungen sind, (7) je größer die Unzufriedenheit mit dem Wohnen im Stadtteil ist, (8) je länger Bewohner in einem Stadtteil leben und (9) je eher Personen über Wohneigentum verfügen. Die Ergebnisse der durchgeführten Regressionsanalysen, die auf drei verschiedenen Modellen beruhen, bestätigen positive Effekte des generellen Sozialkapitals, der Nachbarschaftskontakte, der wahrgenommenen Unzivilisiertheiten, der indirekten Viktimisierungen im Stadtteil sowie der Wohndauer und des Alters der Befragten auf das Ausmaß an ausgeübter sozialer Kontrolle. Mögliche Erklärungen dafür, dass das Vertrauen zu den Nachbarn keinen bzw. nur einen schwachen Effekt auf Kontrollaktivitäten aufwies, werden erörtert. Abschließend wird auf einige methodische Probleme der Studie eingegangen.
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