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2014
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(2014): Pierre Bourdieu. Eine systematische Einführung. 1. Aufl.. Berlin: Suhrkamp
Abstract: Hinsichtlich ihrer klaren Diktion und didaktischen Reflektiertheit wirkt diese "systematische Einführung" in das Werk Bourdieus eher reihenuntypisch. Wenn das gut strukturierte Buch des Professors für Soziologie an der HU Berlin dennoch einen konzentrierten, möglichst sozialwissenschaftlich vorgeprägten Leser erfordert, liegt das vor allem am komplexen und vielschichtigen Werk des französischen Soziologen und Philosophen selbst, der sich auch gern auf politische Diskussionen eingelassen hat bzw. diese provozierte. Nach einer kurzen Einführung in Leben und Werk beschreibt Müller fundiert den "analytischen Baukasten" samt der Klärung von Schlüsselbegriffen (u.a. "Struktur", "Habitus", "soziale Felder", "Kapital"). Im 2. Hauptabschnitt analysiert er jeweils in eigenen Kapiteln die bevorzugten empirischen Studien(-felder) Bourdieus (u.a. Bildung, Klasse, Literatur, Ökonomie). Auch wenn dies angesichts der Alternativen bei Reclam (J. Jurt: BA 7/08), Junius (M. Schwingel: ID 25/09) und Metzler ("Bourdieu-Handbuch", ID 48/09) schwer wird, wäre der gelungenen Einführung ein gröe︢rer Leserkreis zu wünschen. (3)
2009
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Stichweh, Rudolf (2009): Der Fremde. Studien zu Soziologie und Sozialgeschichte. Frankfurt/Main: Suhrkamp
Abstract: Die Figur des Fremden ist eine der universellsten Semantiken in der Geschichte menschlicher Gesellschaften. Mittels dieser Figur beobachten Gesellschaften ihre Grenzen, legen Identitäten fest und markieren Bedrohungen. Rudolf Stichweh verfolgt die Spur des Fremden in verschiedenen sozialen Systemen und Leitthemen: im Zusammenhang von Fremdheit und Selbstbegrenzung der Menschheit, in der Identifikation des Fremden über körperliche Merkmale, seiner Prominenz in Universität und Wissenschaft, seinem Verhältnis zur Selbstbeschreibung Europas und in den vielfältigen Formen des Vagabunden und Peripheren in der frühen Neuzeit. In der Moderne vollzieht sich ein Umbruch, in dem alle anderen fremd sind oder niemand ein Fremder ist. Die Selbstbeobachtung der Moderne, so eine zentrale These dieses Buches, erfindet Formen minimaler Sympathie und universaler Indifferenz, die unser Verhältnis zu allen anderen Menschen bestimmen.
2004
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(2004): Selbstbeschreibung und Fremdbeschreibung. Beiträge zur Soziologie soziologischen Wissens. Orig.-Ausg., 1. Aufl.. Frankfurt am Main: Suhrkamp
Abstract: Bisher hat die Wissenssoziologie ihre Thematik nur mit einer sehr starken Einschränkung verfolgt. Es ging ihr primär um das Wissen "der anderen". Im Unterschied dazu geht es in den hier vorgelegten Studien immer auch um das soziologische Wissen selbst. Ihre Frage lautet, wie dieses Wissen den semantischen Haushalt der modernen Gesellschaft verändert hat. Und ihre Antwort besagt, dass es neben der Selbstbeschreibung der sozialen Systeme nun auch eine Fremdbeschreibung gibt, die aus größerer Distanz zugleich mehr Wissen und weniger Wissen anbieten kann, als in den Systemen selbst verfügbar ist.
1999
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(1999): Soziologie. Allgemeine Grundlagen. 3. Aufl.. Frankfurt/M.: Campus-Verl.
Abstract: KAPITEL 7: Modellierung sozialer Prozesse;
1993
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(1993): Soziologische Fragen. Deutsche Erstausgabe, 1. Aufl.. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp)
Abstract: Soziologische Fragen - damit sind die Fragen, die die Soziologie (sich) stellt, ebenso gemeint wie die Fragen, die ihr gestellt werden. Pierre Bourdieu hat nie verhehlt, daß die Selbstbefragung und die Fremdbefragung der Soziologie, und das heißt ihre Reflexivität, ein grundlegendes Moment wenn nicht »der«, so doch »seiner« Soziologie darstellt. Nur wenn der Soziologe sich bewußt ist, was er untersucht und wovon er spricht, vor allem: in welchem Kontext und aus welcher Perspektive, besteht eine Chance, daß die Soziologie nicht zur Sozialtechnologie verkommt und beizutragen vermag zur Verwirklichung noch immer uneingelöster Forderungen und Versprechungen der Aufklärung. So sind auch die in diesem Band versammelten Texte, Interviews und Vorträge, über die jeweilige Darstellung und Analyse ihres Themas hinaus - zur Soziologie der Intellektuellen, über Sprache und Markt, politische Meinung und politisches Handeln, zum Begriff der Zensur und des Feldes, über Geschmack und Geschmackswandel, Meinungsumfragen, soziale Voraussetzungen des Sports -, eine praktische Demonstration des methodischen Gebrauchs der Reflexivität im Denken Bourdieus.
1990
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(1990): Foundations of social theory. Cambridge, Mass.: Belknap Press of Harvard Univ. Press
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(1990): Theorie der Gesellschaft oder Sozialtechnologie - was leistet die Systemforschung?. 10. Aufl.. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Theorie-Diskussion)
1983
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(1983): Die Entstehung sozialer Normen. Ein Integrationsversuch soziologischer, sozialpsychologischer und ökonomischer Erklärungen. Tübingen: Mohr
Abstract: Literaturverzeichnis
Keywords: behavioural science, bibliography, Eigentumsrecht, empirical analysis, Empirische Untersuchung, ethical argumentation, Ethische Argumentation, Natur & Genese von Normen, social psychology, Sociology, Soziale Norm, Soziale Normen, Sozialer Wert, Soziallehre, Sozialpsychologie, Soziologie, Soziologische Theorie, transformation of values, Utilitarismus, Verhaltensforschung, Wertewandel
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