Alle Publikationen
- <<
- <
- 1
2013
-
(2013): Von der Bedeutung des Glucks. In: TZI Themenzentrierte Interaktion 27 (1), S. 9-18
Abstract: Die Bedeutung von Gluck und die Beziehungen zwischen Gluck und Moral werden aus der Perspektive der themenzentrierten Interaktion (TZI) betrachtet. Nach einer Bestimmung des Glucksbegriffs (episodisch und ubergreifend) werden historische Stationen der Auffassungen uber das Verhaltnis von Gluck und Moral beleuchtet. Als ein wesentliches Element des Glucks wird der Aspekt der Selbstbestimmung verdeutlicht, der im Konflikte zwischen Gluck und Moral (zwischen Selbstachtung und Rucksicht auf die Anspruche und Gefuhle anderer) bedeutsam ist. Anhand der TZI-Konzeption werden Gluck und Moral anschliessend unter dem Vorzeichen eines "Sowohl-als-auch" als dialektische Einheit der Gegensatze reflektiert.
2009
-
(2009) : Sexuelle Sozialisation und Sexualerziehung In: Schweer, Martin K. W.: Sex and gender: Interdisziplinäre Beiträge zu einer gesellschaftlichen Konstruktion: Frankfurt am Main: P. Lang (Psychologie und Gesellschaft), S. 53-68
Abstract: Überlegungen zur sexuellen Sozialisation und zur Sexualerziehung werden angestellt. Zunächst wird der Sozialisationsbegriff erläutert. Erziehung wird dabei als Unterbegriff von Sozialisation betrachtet (intentionale Sozialisation), der als zweitem Unterbegriff die "beiläufige" (also keine Merkmale informeller oder formeller Erziehung aufweisende) Sozialisation gegenübergestellt wird; hingewiesen wird auch auf die Rolle der "heimlichen" Miterzieher in der Grauzone zwischen beiläufiger Sozialisation und Erziehung. Dann werden die dargestellten Aspekte - Sozialisation, beiläufige Sozialisation, heimliche Miterzieher - im Bereich der sexuellen Sozialisation und der Sexualerziehung besprochen. Anschließend wird folgender Frage nachgegangen: Warum besteht die Gesellschaft einerseits darauf, jede nachwachsende Generation biologisch und sozial konsequent nach männlich und weiblich einzuordnen und zu sozialisieren und warum ist diese Polarisierung andererseits so problematisch, dass sich jetzt seit Generationen Menschen bemühen, dem entgegenzuwirken? Die Analyse des Verhältnisses von Geschlechtlichkeit, Sex und Gender mündet in folgender pädagogischen Konsequenz für die Sexualerziehung: Jungen und Mädchen soll bewusst werden, wie biologisches Geschlecht zustande kommt und wie variationsreich es sein kann, mit welchen angeborenen "typischen" Verhaltensbereitschaften sie bei Jungen und Mädchen eventuell zu rechnen haben, welche Einflüsse im Rahmen sexueller Sozialisation (beiläufig, intentional und über heimliche Miterzieher) auf sie einwirken, und sie sollen dabei zu einem sozial verträglichen Leben in sexueller Selbstbestimmung ermutigt werden. zitiert von 3
- <<
- <
- 1
