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2009
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(2009): Core Social Values in Contemporary Societies. In: Diogenes 56 (1), S. 53-73. DOI: 10.1177/0392192109102155
Abstract: This essay intends to build an analytical tool for understanding social values. It proceeds by defining the term 'social value', differentiating 'core' and 'non-core' social values and discussing their respective functions in society. Then, it extracts from social values a seven-tier system of core social values, built on seven basic social relationships: self-other, man-nature, individual-community, community-society, people-government, people-(state) nation, and (state) nation-world system. The corresponding views of right and wrong on these types of relationships are 'core values' and concern perceptions of morality, nature, groups, society, politics, nation, and the world. The very core of the construct is the universal morality of human beings, and the outermost tier is the perception of world affairs. In a further section, the functional connection between the tiers is explored, to show how a core value system collapses. Lastly, the author presents a rudimentary idea of how a core social value system might be built or rebuilt.
1994
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(1994): Auf dem Wege zur Interaktions-Gesellschaft. In: Marketing Journal 27 (1), S. 8-15
Abstract: Tendenzen im Dienstleistungsmarketing werden erörtert. Dienstleistung wird als immaterielles Leistungsbündel verstanden, das jedem modernen Produkt anhaftet. Dabei wird der Interaktionsaspekt betont: Sender und Empfänger der Dienstleistung agieren und reagieren in einem Prozess gegenseitiger Beeinflussung. Mängel in der Dienstleistung bewirken deren Nichtzustandekommen. Vor dem Hintergrund des Megatrends zu mehr Individualismus in einer flexiblen, multioptionalen Gesellschaft wird ethisches Verhalten als eine Folge freier Entscheidungen angesehen. Strukturen, die auf Interaktion beruhen, und entsprechende neue Führungsstile werden im gesamten wirtschaftlichen Raum beobachtet. Ein effektiver Dienst am Kunden erfordert Motivation und eine Antenne für die Resonanz, die die Leistung beim Kunden findet. Die Entwicklung sozialer Intelligenz wird verlangt, Interaktionskompetenz wird dabei als erlernbar betrachtet. Als Bausteine dazu werden die Einstellung auf den Menschen als Partner in der Gesellschaft, das Verstehen seiner Anliegen und eine offene, unbelastete eigene Einstellung zum "Dienst" in höchster qualitativer Ausführung genannt.
Keywords: Arbeitnehmermotivation, Consumer Satisfaction, Dienstleistungsberufe, Employee Motivation, individualization in flexible & multioptional society & ethical behavior, Interpersonal Interaction, Interpersonale Interaktion, Marketing, Marketing & Advertising, Marketing und Werbung, service motivation & social intelligence & interaction competence, Service Personnel, services as interaction, Social intelligence, Social Processes, Social Skills, Social Values, Soziale Fertigkeiten, Soziale Intelligenz, Soziale Vorgänge, Soziale Werte, tendencies in service marketing, Trends, Verbraucherzufriedenheit, Wirtschaftspsychologie 1948
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(1948): Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. KZfSS. Wiesbaden: Springer VS
Abstract: Im Zentrum der drei Theoriestränge "Liberalismus", "Kommunitarismus" und "Diskursethik" stehen unterschiedliche Konzepte der Normgenerierung und Entscheidungsfindung. Diese ethischen Rechtfertigungsstrategien werden mittels Experimenten auf ihre verhaltenstheoretische Relevanz hin ausgeleuchtet. Zwei Typen von Experimenten wurden mit 340 Studierenden der Ökonomie durchgeführt: (1) Gefangenendilemma-Spiele, die untersuchen, ob Individuen für die Erstellung eines öffentlichen Gutes kooperieren oder ihren eigenen, kurzfristigen Vorteil suchen, und (2) Fairness-Spiele, die darstellen, inwieweit Individuen bei Verteilungskonflikten bereit sind, mit den Schwächergestellten zu kooperieren. Wenn sich die Versuchspersonen anonym entscheiden mussten, verhielten sie sich am relativ stärksten gemäß dem Erwartungsnutzenmodell der Ökonomie. Sie kooperierten kaum. Nur Regeln, die in Anlehnung an die liberale Sichtweise klare Anreize für die Wahl der kooperativen Strategie schufen, führten zu einer Erhöhung der Kooperation (Ultimatum-Spiel). Wurden durch die Identifikation gemeinschaftlich definierte Normen (Kommunitarismus) aktiviert, reagierten die Versuchspersonen auf mögliche soziale Sanktionen mit erhöhter Kooperation. Eine Überwindung des "Trittbrettfahrerproblems" war möglich, wenn die Individuen auf das diskursethische Konzept "Gespräch" rekurrierten und dadurch gegenseitige Verhaltenserwartungen koordinieren konnten.
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