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2017
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(2017): Punches or punchlines?. Honor, face, and dignity cultures encourage different reactions to provocation. In: Humor 30 (3). DOI: 10.1515/humor-2016-0087
Abstract: Research on culture-related violence has typically focused on honor cultures and their justification of certain forms of aggression as reactions to provocation. In contrast, amusement and humor as the preferred reactions to provocation remain understudied phenomena, especially in a cross-cultural context. In an attempt to remedy this, participants from an honor culture (Poland), dignity culture (Canada), and face culture (China) were asked how they would react and how they would like to react to a series of provocative scenarios. Results confirmed that aggression may be the preferred reaction to provocation in honor cultures, while the preferred reaction to provocation in dignity cultures may be based on humor and amusement. The third kind of provocation reaction, withdrawal, turned out to be more complex but was most popular in dignity and face cultures. Furthermore, results confirmed that the way individuals think they would behave is more culturally diversified than the way individuals would like to behave. (PsycINFO Database Record (c) 2018 APA, all rights reserved) zitiert von 1
2016
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(2016): Interkulturelle Psychologie. Verstehen und Handeln in internationalen Kontexten. Göttingen: Hogrefe
Abstract: Dieses Buch beleuchtet auf der Grundlage von psychologischen Theorien und Forschungsergebnissen die psychischen Prozesse, die beim Aufeinandertreffen von Menschen aus verschiedenen Kulturen beteiligt sind. Anhand von Fallbeispielen werden typische interkulturelle Begegnungssituationen geschildert und analysiert. Weitere Kapitel thematisieren, wie interkulturelle Handlungskompetenz entsteht, und zeigen Möglichkeiten auf, diese anhand von interkulturellen Trainings zu fördern. - Inhalt: (1) Einführung: Kultur und interkulturelle Interaktion. (2) Interkulturelles Handeln und psychologische Prozesse. (3) Entwicklung des Selbstbildes, des Fremdbildes und des vermuteten Fremdbildes. (4) Entwicklung des Fremdverstehens. (5) Entwicklung und Wirkungen interpersonaler Interaktionsprozesse in interkulturellen Kontexten [Sozialer Vergleich; Gerechtigkeit; soziale Interdependenz; Macht und soziale Dominanz; soziale Netzwerke; Konflikte; Minoritäten]. . (6) Stress und Stressbewältigung im Kontext interkulturellen Handelns. (7) Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz. (8) Interkulturelle Trainings. (9) Interkulturelle Psychologie in der Praxis. zitiert von 4
Keywords: conflict, Context, Cross Cultural Communication, Cross Cultural Psychology, Cultural Sensitivity, dominance, Entreprises multinationales, Ethnopsychologie, Gestion interculturelle, Interpersonal Control, Interpersonal Interaction, Justice, Kulturforschung/ kulturelle Unterschiede, Self-Concept, Sensitivity Training, Social Comparison, social networks, Social Perception, Stress 2013
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(2013): Kultur, Kulturdimensionen und Kulturstandards
Abstract: Ausgehend von einem Kulturbegriff, nach dem Kultur als ein universelles, fur eine Gesellschaft, Organisation und Gruppe typisches Orientierungssystem aufgefasst wird, wird die Entwicklung von Kulturdimensionen und Kulturstandards, die in den letzten Jahrzehnten als zentrale Modelle zur Bestimmung kultureller Unterschiede bekannt wurden, erortert. Das Konzept der Kulturdimensionen basiert auf der grundlegenden Idee, dass es universelle Kategorien oder Themen gibt, mit denen sich alle Kulturen dieser Welt auseinandersetzen und fur die sie Antworten entwickeln mussen. Diese Annahme der grundlegenden Themen oder Wertvorstellungen impliziert, dass alle Kulturen miteinander vergleichbar sein mussen, sobald deren Antworten und Positionen zu den jeweiligen Wertfragen bekannt sind. Damit kann diese Herangehensweise auch als universalistisch bezeichnet werden, da sie kulturubergreifende allgemeine Gultigkeit fur sich beansprucht. Ausgehend von diesen Uberlegungen wurden im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verschiedenste Kulturdimensionskonzepte entwickelt. Diese werden skizziert und kritisch diskutiert. Dann wird das Kulturstandardkonzept besprochen und an Beispielen erlautert. Es ist im Kern als ein kulturrelativistischer Ansatz zum Verstandnis von Verhaltensunterschieden zu verstehen. Ausgangspunkt ist eine Kulturdefinition, die Kultur als spezifisches Orientierungssystem versteht, das fur eine Nation, Gesellschaft, Gruppe verbindliche Deutungen und sinnstiftende Funktionen erfullt. Es wird betont, dass sich sowohl das universalistische Konzept der Kulturdimensionen als auch der kulturrelativistische Ansatz, der den Kulturstandards zugrunde liegt, als Basis fur die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Kultur und Stress eignen. Wahrend die universalistische Herangehensweise sich insbesondere fur den Vergleich mehrerer Kulturen und deren Umgang mit Stress anbietet, liefert die kulturrelativistische Annaherung an das Thema vor allem qualitativ wertvolle Erkenntnisse, nicht zuletzt auch uber die Entstehung von Stress in interkulturellen Begegnungssituationen. zitiert von 23
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(2013) : Wundts Ethik unter moralpsychologischer Sicht In: Witruk, Evelin: Historical and cross-cultural aspects of psychology: Frankfurt am Main: Lang (Beiträge zur pädagogischen und Rehabilitationspsychologie), S. 3-17
Abstract: Wilhelm Wundts Ethik wird aus moralpsychologischer Perspektive reflektiert. Als Ausgangspunkt seiner wissenschaftlichen Analysen wird die Leitidee einer autonomen psychischen Kausalität beschrieben, die in einem willenstheoretischen Ansatz gefasst wird. Auf dieser Grundlage ist eine wissenschaftliche Tätigkeit ausgerichtet auf die Transformation der individuellen und gemeinschaftlichen moralischen Einstellungen und Verhaltensweisen zu allgemeingültigen imperativen Normen der Ethik (Sittlichkeit), die insbesondere aus der Völkerpsychologie abgeleitet werden können. Anhand von Grundnormen des Sittlichen wird das Ideal der sittlichen Persönlichkeit beschrieben, wobei das Gewissen als Gradmesser der sittlichen Reife nicht als angeboren, sondern als Produkt lebenslanger Entwicklung von Willensaktivitäten betrachtet wird, das im Dienst an der Gemeinschaft vervollkommnet wird.
2012
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(2012): Affect and culture
Abstract: Discusses different approaches to explaining cultural similarities and differences. First, the ongoing debate between evolutionary and culture-relativistic approaches is addressed. Then, it is argued that an integrative developmental perspective on the ontogenetic emergence of emotions is of importance in identifying the ontogenetic roots of their cultural similarities and differences. It is further maintained that a developmental perspective can also serve as a validation of indigenous approaches, as well as for cross-cultural comparisons of adult emotions. This approach focuses on emotional expressions as a culturally constructed sign system that mediates between the cultural and psychological spheres.The acquisition of expression signs in interpersonal interaction is suggested to lead to a transformation of biologically determined precursor emotions of neonates into the culturally functional and differentiated emotions of adults. Such an approach is concluded to facilitate the identification of constitutive components of culturally differentiated emotions and their constitutive sociocultural factors that channel common and culture-specific pathways of emotional development. zitiert von 8
2002
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(2002): Interkulturelle Psychologie als kulturreflexive Sozialpsychologie - Theoretische Grundzuge und methodologische Konsequenzen
Abstract: Die Interkulturelle Psychologie wird als kulturreflexive Sozialpsychologie konzeptualisiert. Dabei wird zunachst der Versuch unternommen, die Interkulturelle Psychologie theoretisch und methodologisch in eindeutiger Weise im Kontext psychologischer Forschung zu positionieren und insbesondere von der Kulturvergleichenden Psychologie und der Kulturpsychologie zu unterscheiden, mit denen sie oftmals falschlicherweise gleichgesetzt wird. Dies fuhrt zu dem Schluss, dass die Interkulturelle Psychologie als Wissenschaft vom sozialen Handeln in kulturellen Kontexten zu konzipieren ist, und somit als eine Form der Sozialpsychologie, der im Gegensatz zur traditionellen Sozialpsychologie ein differenziertes Handlungs- und Kulturkonzept zugrunde liegt. Theoretische Bausteine einer solchermassen kulturreflexiven Sozialpsychologie und Wege zu deren empirischer Erforschung werden diskutiert. zitiert von 3
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