Alle Publikationen
- <<
- <
- 1
2009
-
(2009): Behavioral and emotional consequences of brief delays in human–computer interaction. In: International Journal of Human-Computer Studies 67 (7), S. 561-570. DOI: 10.1016/j.ijhcs.2009.02.004
Abstract: Evaluated negative effects of computer processing delays on user performance and emotional states. Specifically, it is proposed that unpredictable, sporadic, and random delays typical of modern computers inhibit the proficiency of human-computer interaction (HCI) and result in user performance decrements as well as negative emotional states such as job dissatisfaction, frustration and stress. The authors tested these effects by introducing a paradigm program designed to replicate the flow of user proficiency in the form of a computer game. The game was designed to provide a user interface (UI) under two conditions: a delay condition and a no-delay condition. 16 participants (age range 19-58 years) were recruited to play the game and respond to an in-game and postgame questionnaire to assess the effects of delays on their emotional states. Additionally, user reaction times (RTs) and error rates were measured. Results confirmed that user performance was significantly less proficient as a result of sporadic, brief delays. Error rates more than doubled and reaction times were prolonged by 33 ms for responses directly following the delay. Assessment of the questionnaires revealed that the participants felt annoyed by the delays and were frustrated in their attempts to achieve their goals. In conclusion, the findings suggest that UIs should be designed to minimize the occurrence of delays which hinder the proficiency of HCI. zitiert von 64
2003
-
(2003): Viele Wege führen aus der Sackgasse. Lebensenttäuschungen durch Nicht-Ereignisse - Eine Chance zur persönlichen Entwicklung?. In: Report Psychologie 28 (10), S. 584-593. Online verfügbar unter http://www.report-psychologie.de/, zuletzt geprüft am 06.07.2018
Abstract: Es werden Bewältigungsprozesse von existenziellen Krisen untersucht, die durch "Nicht-Ereignisse" hervorgerufen werden, d. h. durch Lebensenttäuschungen aufgrund des dauerhaften Ausbleibens erwünschter Ereignisse oder des Nichterreichens von bedeutsamen Lebenszielen. Befragt wurden 40 Personen, die in den vergangenen fünf Jahren ein gravierendes Nicht-Ereignis verarbeitet hatten, etwa ungewollte Kinderlosigkeit oder eine ausgebliebene berufliche Karriere. Derartige Krisen können sich über Jahre hinziehen. Der Loslösungs- und Bewältigungsprozess wurde durch Anstöße von anderen Personen oder durch innere Prozesse wie eine Bilanzierung der eigenen Situation ausgelöst. Bei der Bewältigung konnten kognitive und emotionale Verarbeitungsprozesse, soziale Unterstützung, aktionale Verarbeitung (Ersatzaktivitäten) und pragmatisches Handeln als Prozesshilfen gefunden werden. Alle Befragten berichteten von Entwicklungsgewinnen aufgrund der Krise und ihrer Bewältigung, wobei sich mehr als die Hälfte der Aussagen auf die "Selbstentwicklung" (Selbsterkenntnis, Selbstwahrnehmung, Selbstvertrauen u. a. ) bezogen. Ein weiterer Aspekt war der Zuwachs an kognitiven und kreativen, emotionalen, sozialen und lebenspraktischen Fähigkeiten und Haltungen. Die Lebenskrisen hatten bei fast drei Viertel der Betroffenen Fragen nach einem versteckten Sinn der spezifischen Erfahrung und die Beschäftigung mit einer generellen existenziellen Sinnfrage ausgelöst oder aktiviert. zitiert von 3
1997
-
(1997): Enttäuschung — ein affektives Muster und seine klinische Bedeutung. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse 43 (2), S. 101-118
Abstract: The affective pattern of disappointment, which is hardly ever mentioned in psychology of emotions, plays an important role in psychotherapy. Based on a survey of 220 out-patients from a psychosomatic clinic this article first describes the emotional and interactional aspects of the process of being disappointed and its frequency, before breaking down the patient's subjective experience in a qualitative evaluation. disappointments regarding expectations of important others and of oneself, especially in the case when achievement efforts or love relationships fail, or specific burdening family experiences are of special significance. Disappointment and coping with it are interpreted psychodynamically as a process. The clinical significance of this is shown with the psychodynamics of somatisation disorders. Remarks on coping psychotherapeutically with the topic of disappointment conclude the article. Das in der Emotionspsychologie kaum erwähnte affektive Muster der Enttäuschung spielt in der Psychotherapie eine wichtige Rolle. Auf der Grundlage einer Befragung von 220 ambulanten Patienten einer Psychosomatischen Klinik beschreibt der vorliegende Beitrag zunächst die emotionalen und interaktionellen Aspekte des Enttäuschungsgeschehens und ihre Häufigkeit, ehe er in einer qualitativen Auswertung das subjektive Erleben der Patienten aufschlüsselt. Von besonderer Bedeutung sind Enttäuschungen bezüglich der an wichtige Andere und an die eigene Person gerichteten Erwartungen, speziell des Scheiterns in Leistungsbemühungen und in Liebesbeziehungen sowie spezifisch belastender familiärer Erfahrungen. Enttäuschung und ihre Verarbeitung werden als ein prozeßhaftes Geschehen psychodynamisch interpretiert. Die klinische Bedeutung dieses Vorgangs wird an der Psychodynamik der Somatisierungsstörung aufgezeigt. Hinweise auf die psychotherapeutische Bearbeitung der Enttäuschungsthematik schließen den Beitrag ab. zitiert von 5
- <<
- <
- 1
