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2018
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(2018): Soziale Disparitäten im Kontext von Mutter-Kind-Interaktionen und frühen Entwicklungsmaßen von Kindern. In: Frühe Bildung 7 (1), S. 22-31. DOI: 10.1026/2191-9186/a000356
Abstract: Empirische Befunde zu sozialen Disparitäten im Kontext von Mutter-Kind-Interaktionen und frühen Entwicklungsmaßen von Kindern werden vorgestellt. Anhand von Daten der Säuglingskohorte des Nationalen Bildungspanels (NEPS) aus dem Jahr 2016 wurde die Entstehung solcher Disparitäten bei 16 bis 17 Monate alten Kindern und ihren Familien untersucht. Im Fokus stand die Analyse von Unterschieden in frühen Lernressourcen der Kinder sowie im mütterlichen und kindlichen Interaktionsverhalten in Abhängigkeit von sozialen (Familienstatus, Einkommen) und bildungsbezogenen familiären Charakteristika. Die Befunde zeigten Effekte der mütterlichen Bildung auf ihr Interaktionsverhalten sowie Assoziationen zwischen dem mütterlichen und kindlichen Interaktionsverhalten. Bezogen auf die erfassten Kindmerkmale fanden sich keine herkunftsbedingten Unterschiede in den frühkindlichen Lernressourcen der Kinder. Die geringen mit der mütterlichen Bildung assoziierten Disparitäten in sozio-emotionalen Facetten der kindlichen Interaktionen erwiesen sich als nicht mehr signifikant, wenn die Unterschiede im mütterlichen Interaktionsverhalten berücksichtigt wurden. Die Befunde werden mit Blick auf die Entstehung von Disparitäten in der Kindesentwicklung aufgrund sozialer und bildungsbezogener Ungleichheit diskutiert.
2015
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(2015): Die Auswirkungen geschlechts(un)typischer Berufstätigkeiten auf die Aufteilung der Hausarbeit in Partnerschaften. In: KOLNER ZEITSCHRIFT FUR SOZIOLOGIE UND SOZIALPSYCHOLOGIE 67 (3), S. 475-507. DOI: 10.1007/s11577-015-0334-5
DOI: https://doi.org/10.1007/s11577-015-0334-5 Abstract: This article examines the role occupational sex segregation of both partners' jobs plays for the division of domestic labour in German dual-earner couples. To explain this relationship we contrast resource-based arguments and theories of gender role socialization with arguments from processes of 'Doing Gender' and the compensation hypothesis. Analyses with data from the German Socio-Economic Panel (1993-2011) suggest that women compensate a deviance from traditional gender roles by taking over more typically 'feminine tasks' (such as washing, cooking, cleaning), whereas men seem to compensate this deviance by doing more typically 'masculine tasks' (such as house repairs). In general, latter tasks are performed most seldom if a person works in a gender-balanced occupation. Apparently, deviance from traditional gender roles in context of the labour market is relevant for women as well as for men. This deviance is compensated mainly by household tasks that are traditionally ascribed to their gender. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved) zitiert von 4
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(2015) : Socialization in Infancy and Childhood In: Wright, James D.: International Encyclopedia of the Social & Behavioral Sciences (Second Edition): Oxford: Elsevier, S. 866-872
Abstract: This article discusses the role of family in the process of socialization in infancy and childhood. This takes several forms, including treating the family as a social system in which parent–child, marital, and sibling subsystems are recognized. The family socialization process is also recognized within an ecological perspective to appreciate how family environments shape and constrain their socialization practices. Specifically, the impact of social change, socioeconomic status, and ethnicity is discussed.
2001
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(2001): Interaktion und die Hartnackigkeit der Geschlechter-Ungleichheit in der Arbeitswelt. In: KOLNER ZEITSCHRIFT FUR SOZIOLOGIE UND SOZIALPSYCHOLOGIE, S. 250-275
Abstract: Die Geschlechterhierarchie hat sich in den westlichen Gesellschaften als erstaunlich stabil erwiesen, obwohl sich ihre ursprungliche soziale und okonomische Basis grundlegend gewandelt hat. Wie lasst sich dieses verbluffende Phanomen erklaren? Eine wesentliche Ursache sind alltagliche Interaktionsprozesse, uber die die Geschlechterordnung auch in neue institutionelle Konstellationen eingeschrieben wird. Interaktion erfordert, dass sich die Interaktionspartner gegenseitig sozial einordnen. Eine wichtige Ordnungskategorie ist dabei die Geschlechtszugehorigkeit. Die in der Regel automatisch ablaufende geschlechtliche Kategorisierung aktiviert insbesondere im Arbeitsbereich Geschlechterstereotypen, die die beruflichen Interaktionen und Identitaten beeinflussen. Geschlechterstereotypen beinhalten immer auch Vorstellungen uber den unterschiedlichen sozialen Status von Mannern und Frauen. Da solche Statusannahmen zahlebiger sind als die strukturellen Bedingungen, die ihnen ursprunglich zu Grunde lagen, schreiben sie sich auch in neue Organisationsformen ein. Die geschlechtliche Kategorisierung fuhrt zudem zu geschlechtsselektiven Vergleichsmassstaben mit der Folge, dass Frauen und Manner unterschiedliche Erwartungen und Anspruche entwickeln. Diese Interaktionsprozesse stabilisieren die Geschlechterhierarchie am Arbeitsplatz, indem sie die geschlechtliche Etikettierung von Berufen begunstigen, Individuen als geschlechtsinteressierte Akteure konstruieren, bei Arbeitgebern zu diskriminierenden Praferenzen fuhren und die Selbsteinschatzung von Mannern und Frauen pragen und damit auch ihre Bereitschaft, sich mit ihrer Situation zufrieden zu geben. (Autorenreferat) zitiert von 139
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