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1994
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(1994): Moral ist, was nur Grosse dürfen. Das Wahre, Schöne, Gute und das Kind. 1. Aufl.. Düsseldorf: Patmos-Verl. (Thema: Kinder)
Abstract: Moralische Fragen im Zusammenhang mit der Kindererziehung werden diskutiert. Erörtert wird insbesondere, welche moralische Vorstellungen Erwachsene in ihrem Umgang mit Kindern leiten, woher diese Vorstellungen kommen und wie sie an die Kinder weitergegeben werden. - Inhalt:(1) Was ist Moral? - Auf eine gute Frage bekommt man (nicht immer) eine gute Antwort. (2) Das Wahre, Schöne, Gute: Begriffe von gestern oder von morgen? (3) "Das gehört sich so!" - Moral als Verhaltensgerüst und bequeme Ausrede. (4) Zehn Gebote sind genug - oder nicht: Das Korsett der Religion und das des Nihilismus. (5) Im Prinzip ja, in der Praxis aber... - Ethik nach Radio Eriwan. (6) "Aber du hast doch selbst gesagt..." - Moralische Unmoral und unmoralische Moral. (7) Ethik im Schulunterricht: Der steinige Weg zwischen "staatsbürgerlicher Erziehung" und "selbstverantwortlicher Pädagogik". (8) Ethik für Große, Ethik für Kleine: Von einer unmöglichen, aber notwendigen Differenzierung. (9) "Das machen wir alle so, also du auch!" - Kollektivverhalten als Konstituente der Moral. (10) "Was die anderen tun, ist für dich kein Maßstab" - Antikonformismus als praktische Ausflucht. (11) "Ihr wollt das doch bloß nicht..." - Moral als Rationalisierung und ihre Enttarnung. (12) "Der Zweck heiligt die Mittel" - Pragmatismus kontra ideelle Standfestigkeit. (13) "Papi, warum muss man sollen?" - Von der Schizophrenie moralischer Gebote. (14) Selbstbedienungsladen oder notwendiges Gerüst: Vom Sinn einer sinn-losen Einrichtung.
1989
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(1989): Moral in "unmoralischer" Zeit. Zu einer partnerschaftlichen Ethik in Erziehung und Gesellschaft. Heidelberg: Asanger
Abstract: Im Mittelpunkt dieses Buches stehen neue Ergebnisse der interdisziplinären Forschung über die Natur und die Entwicklung der Moral. Die Autoren vertreten unterschiedliche Ansätze, aber die gemeinsame Überzeugung, daß moralische Probleme partnerschaftlich mit Mitteln der Vernunft gelöst werden müssen. Es werden Möglichkeiten und Prinzipien diskutiert, die helfen sollen, Lösungen im Dialog mit anderen zu finden. Grenzen und Möglichkeiten der Förderung moralisch-kognitiver Entwicklung in Erziehung und Gesellschaft werden deutlich gemacht. - Aus dem Inhaltsverzeichnis: (1) G. Lind: Die Entwicklung moralischer Gefühle durch Vernunft und Dialog. (2) G. Nunner-Winkler: Verantwortlichkeit für andere: Das Problem der "positiven" Pflichten". (3) G. Pollitt-Gerlach: Gerechtigkeit und Partnerschaft - Frauen zwischen Familie und Beruf. (4) E. Steinert: Das Frauenhaus als Ort moralischer Entwicklung. (5) A. Higgins: Das Erziehungsprogramm der Gerechten Gemeinschaft: Die Entwicklung moralischer Sensibilität als Ausdruck von Gerechtigkeit und Fürsorge. (6) G. Schreiner: Demokratische Erziehung muß über den Horizont der Kleingruppe hinausgehen! Zu einem Vergleich des Team-Kleingruppen-Modells mit der Gerechten Schulgemeinschaft. (7) W. Lempert: Moralisches Denken, Handeln und Lernen in der betrieblichen Arbeit. (8) R. Wakenhut: Militär und moralischer Diskurs. (9) H. Bertram: Solidarität in einer alternden Gesellschaft. zitiert von: 9
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