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1994
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(1994): Auf dem Wege zur Interaktions-Gesellschaft. In: Marketing Journal 27 (1), S. 8-15
Abstract: Tendenzen im Dienstleistungsmarketing werden erörtert. Dienstleistung wird als immaterielles Leistungsbündel verstanden, das jedem modernen Produkt anhaftet. Dabei wird der Interaktionsaspekt betont: Sender und Empfänger der Dienstleistung agieren und reagieren in einem Prozess gegenseitiger Beeinflussung. Mängel in der Dienstleistung bewirken deren Nichtzustandekommen. Vor dem Hintergrund des Megatrends zu mehr Individualismus in einer flexiblen, multioptionalen Gesellschaft wird ethisches Verhalten als eine Folge freier Entscheidungen angesehen. Strukturen, die auf Interaktion beruhen, und entsprechende neue Führungsstile werden im gesamten wirtschaftlichen Raum beobachtet. Ein effektiver Dienst am Kunden erfordert Motivation und eine Antenne für die Resonanz, die die Leistung beim Kunden findet. Die Entwicklung sozialer Intelligenz wird verlangt, Interaktionskompetenz wird dabei als erlernbar betrachtet. Als Bausteine dazu werden die Einstellung auf den Menschen als Partner in der Gesellschaft, das Verstehen seiner Anliegen und eine offene, unbelastete eigene Einstellung zum "Dienst" in höchster qualitativer Ausführung genannt.
Keywords: Arbeitnehmermotivation, Consumer Satisfaction, Dienstleistungsberufe, Employee Motivation, individualization in flexible & multioptional society & ethical behavior, Interpersonal Interaction, Interpersonale Interaktion, Marketing, Marketing & Advertising, Marketing und Werbung, service motivation & social intelligence & interaction competence, Service Personnel, services as interaction, Social intelligence, Social Processes, Social Skills, Social Values, Soziale Fertigkeiten, Soziale Intelligenz, Soziale Vorgänge, Soziale Werte, tendencies in service marketing, Trends, Verbraucherzufriedenheit, Wirtschaftspsychologie 1990
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(1990): "Künstliche Intelligenz", Systemreproduktion und Bildung. In: Neue Sammlung 30 (2), S. 193-207
Abstract: Künstliche Intelligenz wird im Zusammenhang mit dem systematischen und geschichtlichen Aspekt von Bildung, mit Biokybernetik und Soziokybernetik diskutiert. Falls es in der Zukunft möglich ist, Maschinen herzustellen, die denken, lernen und schöpferisch tätig sein können, so stellt sich die Frage, was es für das menschliche Denken über Bildung bedeutet, dass diese Fähigkeiten vom Menschen abtrennbar sind und welchen Sinn die pädagogische Überlieferung von einer Generation zur nächsten noch hat. Das objektive Funktionsgefüge einer Gesellschaft braucht eine Entsprechung im Gefüge subjektiver Qualifikationen. Pädagogik hat die Aufgabe, diese Entsprechung herzustellen. Im Gegensatz zur künstlichen Intelligenz, die vergangene Leistungen des menschlichen Geistes konservieren und Daten nur anhand vorher festgelegter Begriffe wahrnehmen kann, ist die menschliche Intelligenz fähig zur Kritik. Diese verhilft dazu, aus der Vergangenheit zu lernen und die Zukunft zu planen.
Keywords: Artificial intelligence, Bildung und Erziehung, Cybernetics, education, Gesellschaftliche Fragen, Künstliche Intelligenz, Mensch-Technik-Relation, Pädagogische Psychologie, kybernetik, relation to biological & social cybernetics & education, Social intelligence, Social Processes, Social Processes & Social Issues, Soziale Intelligenz, Soziale Vorgänge, systems theory, Systemtheorie
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