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2018
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(2018): Bedeutungs- und Begriffswissen im Recht. Frame-Analysen von Rechtsbegriffen im Deutschen. Berlin; Boston: De Gruyter. Online verfügbar unter http://www.degruyter.com/search?f_0=isbnissn&q_0=9783110572445&searchTitles=true
Abstract: Die innovative Studie wendet Verfahren der linguistisch-semantischen Frame-Analyse auf die Rekonstruktion komplexer fachlich-institutioneller Begriffe in der Domäne „Recht“ an und diskutiert intensiv die Möglichkeiten und Grenzen dieser Methode. Es werden Begriffe und Begriffsnetze aus den Rechtsgebieten Strafrecht und Bürgerliches Recht analysiert und frame-semantisch rekonstruiert; dabei werden z.T. auch konkurrierende Begriffsdeutungen und diachrone Begriffsentwicklungen mit erfasst. Die Studie leistet Pionierarbeit, da bisher keine anderen Publikationen vorliegen, die auch praktisch-empirisch Bedeutungs- und Begriffswissens-Frames so umfassend und intensiv beschreiben und frame-semantisch darstellen wie hier. Die Aspekte und Probleme einer solchen korpusgestützt und empirisch detailliert arbeitenden Frame-Analyse werden ausführlich dokumentiert und diskutiert. Sie zeigen die Leistungsfähigkeit dieser Methode (aber auch, wo ihre Grenzen liegen). Insofern kann diese Arbeit Vorbild für ähnlich orientierte Studien auch zu anderen Sprachgebrauchs- und Wissens-Domänen sein, und das geplante Buch deshalb auf das Interesse anderer in diesem Feld tätiger Forscherinnen und Forscher stoßen.
2013
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(2013): Höflichkeit im Wandel. Entwicklungen und Tendenzen in der Höflichkeitspraxis und dem laienlinguistischen Höflichkeitsverständnis der bundesdeutschen Sprachgemeinschaft innerhalb der letzten fünfzig Jahre. Heidelberg University Library
Abstract: Vorliegender Arbeit liegt die Hypothese zugrunde, dass sich gegenwärtig im bundesdeutschen Sprachgebiet ein Höflichkeitswandel vollzieht. Der Publizist und langjährige ZEIT-Redakteur Dieter E. ZIMMER (1991) spricht von einer ‘Neuen Herzlichkeit’. Beobachtbar ist die Tendenz eines Übergangs von einer etikettehaften, ritualisierten Höflichkeit mit etablierten Ausdrucksmitteln zu einer Simulation von Nähe und Vertraut¬heit, in der nichtetablierte sprachliche Mittel zum Einsatz kommen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Beschaffenheit des Höflichkeitswandels im Deutschen zu beschreiben und mögliche Ursachen zu diskutieren. Der Arbeit liegt ein korpusgestützter Untersuchungsansatz zugrunde. Das Datenkorpus, das die Grundlage zur Analyse der Höflichkeitsperformanz bildet, umfasst rund 2300 Schreiben aus dem Bereich der deutschsprachigen Geschäftskorrespondenz ausgewählter Unternehmen und öffentlicher Einrichtungen. Die Auswertung der empirischen Daten lässt den Schluss zu, dass sich als neue Höflichkeit im Deutschen vier Ausprägungsformen von Nähehöflichkeit postulieren lassen. Nähehöflichkeit zeigt sich erstens in dem Transfer von Umgangsformen aus dem Kommunikationsbereich der Nähe in den Kommunikationsbereich der Distanz, zweitens in einer erhöhten sprachlichen Kreativität und Individualität der Sprachbenutzer, drittens in einer verstärkten Verwendung konzeptioneller Mündlichkeit in der geschäftlichen Korrespondenz¬ und schließlich in der Übernahme amerikanischer Umgangsformen. Der laienlinguistische Metadiskurs über Höflichkeit verläuft parallel zu ihrer Performanz und fungiert dabei sowohl als ständiges Performanzkorrektiv wie als Initiator des Höflichkeitswandels.
Keywords: Deutsch, Disziplin, Erzeugen von Vertrautheit durch Verwendung von Umgangssprache, Favoriten, Historical shifts of politeness forms, Höflichkeit, Höflichkeitsforschung, Linguistik, Soziale Angemessenheit, Politeness, Soziale Distanz, Theorie der Nähehöflichkeit, Überblick, Verwendung von Umgangssprache/nichtetablierte sprachliche Mittel 2012
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(2012): Sprachliche Höflichkeit in computervermittelter Kommunikation. Zugl.: Salzburg, Univ., Diss., 2010 [erm.]. Tübingen: Stauffenburg-Verl. (Stauffenburg Linguistik)Keywords: Chatten, Computational linguistics, Computerunterstützte Kommunikation, computervermittelte Kommunikation, Conversation analysis, Data processing, Deutsch, deutsche Community, Favoriten, Französisch, French language, German language, Hochschulschrift, Höflichkeit, Höflichkeitsforschung, Informations- & Kommunikationstechnik, Konversationsanalyse, Linguistik, Mensch-Technik-Relationen (MTR), Online chat groups, Politeness (Linguistics), Realtechnik, Social aspects, social interaction, Soziale Angemessenheit, Sprache, Technik, Technikbezug, Technological innovations, Überblick, Volltreffer
2010
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(2010): Impoliteness in Germany. Intercultural encounters in everyday and institutional talk. In: Intercultural Pragmatics 7 (4), S. 561-595. DOI: 10.1515/iprg.2010.026
Abstract: In this paper, I first look at how the notions of "politeness" and "impoliteness" have been discussed in the literature including my own ideas of relating universal levels of impoliteness to culture and language-specific levels. Given this framework and my earlier postulation of a set of dimensions along which German speakers were found to prefer expressions that are more direct than indirect, more explicit than implicit, and generally more content-oriented than addressee-oriented, I provide several examples of German speakers interacting with members of other cultures in everyday talk and academic advising sessions. In interpreting the results of the analyses of these interactions, I attempt to relate them to the concept of impoliteness, to German speakers' communicative preferences and to the distinction between an emic and an etic perspective.
2005
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Eichinger, Ludwig M.; Kallmeyer, Werner (Hg.) (2005): Standardvariation. Wie viel Variation verträgt die deutsche Sprache?. Berlin; New York: De Gruyter
Abstract: Die Beiträge des Bandes konzentrieren sich auf die Fragen: Was umfasst der Begriff 'Standardsprache', wie hat sich die deutsche Standardsprache seit dem 19. Jh. entwickelt, wie ist ihr gegenwärtiger Zustand sprachwissenschaftlich angemessen zu beschreiben und welche längerfristigen Entwicklungstendenzen lassen sich erkennen? Die Antworten reflektieren auch Notwendigkeit und Grenzen von Normativität
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Müller, Ernst (2005): Begriffsgeschichte im Umbruch?. Zentrum für Literaturforschung; Workshop Begriffsgeschichte im Umbruch. Hamburg: Meiner (Archiv für Begriffsgeschichte Sonderheft). Online verfügbar unter http://www.meiner.de
Abstract: Gibt es eine Zukunft der begriffsgeschichtlichen Forschung nach dem Abschluss der disziplinären Großprojekte? In exemplarischen Fallstudien reflektieren die Autoren Begriffsgeschichte und historische Semantik zugleich vor dem Hintergrund der kulturwissenschaftlichen Wende der Geisteswissenschaften und der Überwindung eines disziplinär segmentierten Kulturbegriffs. Methodisch rücken dabei metapherntheoretische, sprachpragmatische und diskursgeschichtliche Fragestellungen und ihre Verbindung stärker in den Mittelpunkt, in technischer Hinsicht werden neue Möglichkeiten der Nutzung von Computer und Internet bei der Recherche, Präsentation und Vernetzung semantikgeschichtlicher Befunde geprüft.
1996
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(1996): Gebrauchswandel und Bedeutungsvarianz in Textnetzen. Die Konzepte Identität und Deutsche im Diskurs zur deutschen Einheit. Tübingen: NarrKeywords: Begriff, Deutsch, Deutsche, Deutsche Frage, Deutschland, Deutschland
, Deutschland , Diskurs, Geschichte 1980-1996, Identität, Öffentlichkeit, Sprachgebrauch durch die Vereinigung, Sprachliche Prozesse, Sprachliche Veränderungen durch Vereinigungsprozeß, sprachliche Vernetzung, Sprachwissenschaft, Textlinguistik, Wiedervereinigung 1995
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(1995): Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten. Berlin; New York: De Gruyter. Online verfügbar unter http://www.degruyter.com/doi/book/10.1515/9783110872170
DOI: http://www.degruyter.com/doi/book/10.1515/9783110872170 Abstract: Review text: "Ammons Methodik ist vielseitig und vorbildlich. Er referiert und diskutiert ausführlich die Forschungsliteratur, einschließlich unveröffentlichter Texte und seine mündlichen und brieflichen Recherchen, die er bei Fachleuten und Institutionen angestellt hat, alle jeweils mit ausführlichen Herkunfts- und Bibliographieangaben. Er benutzt und experimentiert mit unterschiedlichen (auch provozierenden) Texten und Materialien, die er in jeder Hinsicht fair untersucht und diskutiert. Darüber hinaus wertet er statistisch Fragebögen einer eigenen Umfrage aus, die er in allen drei Ländern durchgeführt hat und die sehr aufschlußreich ist. [...] Das Buch ist in jeder Hinsicht empfehlenswert. Ich bin sicher, dass es als Nachschlagewerk und Textbuch für Studenten und Forscher in der Zukunft unentbehrlich sein wird. Außerdem muß betont werden, daß das Buch wegen seiner unschätzbaren Fülle an Informationen gerade auch für die Auslandsgermanistik besonders wichtig ist."Helga Bister-Broosen in: American Journal of Germanistic Linguistics & Literatures 9.1, 1997. "Dem Autor, Professor für Germanistik an der Universität Duisburg, ist mit dem Buch ein großer Wurf gelungen."Maria Hornung in: Österreichische Geschichte und Literatur 1/1998. "Man kann vorwegnehmend feststellen, dass der Autor eine immense Forschungsleistung erbracht hat: Eine Fülle von Literatur ist verarbeitet, auch solche, deren sprachwissenschaftlicher Nutzen nicht von vornherein klar zu sein scheint, dazu kommen auch empirische Erhebungen unterschiedlicher Art; nicht zu vergessen die zahlreichen theoretischen Erörterungen, die uns eine konsistente Terminologie liefern, mit der man sicherlich gut weiterarbeiten und -diskutieren kann. Das alles macht aus U. Ammons Buch ein Handbuch für eine ganze Reihe soziolinguistischer und möglicherweise auch sprachpolitischer Fragen."Norbert Richard Wolf in: Beiträge zur Namensforschung, 1/1998 "Mit seinem Buch, seinem 'Handbuch', möchte man fast sagen, hat Ammon eine Forschungslücke gefüllt, die weiterer Forschung in diesem Sektor als solide Grundlage und inspirierende Anregung dienen kann."Ernest W.B. Hess Lüttich in: Kodikas/Kode 4/1996
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