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  • 2017

  • Costello, Barbara J. (2017) : Social control theory. In: Teasdale, Brent; Bradley-Engen, Mindy S. (Hg.): Preventing crime and violence: Cham: Springer (Advances in prevention science), S. 31-41

    Abstract: Social control theory assumes that crime and delinquency are outcomes of an asocial human nature and that crime provides a way for a selfish, rational actor to obtain desires more quickly and easily than is possible with conventional means. Thus, crime is non-problematic, and what remains to be explained is why most people conform to the laws of society most of the time. Hirschi's answer to this question, in brief, is that our bond to society gives us too much to lose to risk engaging in criminal behavior. This focus on the social forces that promote conformity makes social control theory, as well as Hirschi's later work on self-control theory, very well suited to the study of preventing crime and violence. (PsycINFO Database Record (c) 2017 APA, all rights reserved)

  • 2016

  • Möhring, Peter (2016) : Sozialisation und Gewalt. Von der Übertretung zum Verbrechen In: Ahrbeck, Bernd; Dörr, Margret; Göppel, Rolf; Krebs, Heinz; Wininger, Michael (Hg.): Innere und äußere Grenzen: Psychische Strukturbildung als pädagogische Aufgabe: Orig.-Ausg: Gießen: Psychosozial-Verl. (Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik), S. 74-87

    Abstract: Bei dem Unterfangen, das Gewaltpotenzial zu handhaben, das Menschen und ihre Gesellschaften aufweisen, sich im Leben zu behaupten und erfolgreich zu sein und gleichzeitig Gesetze und Regeln anzuerkennen, die ein verträgliches Zusammenleben ermöglichen, ergeben sich zahlreiche Probleme. Anhand von zwei Fallbeispielen wird gezeigt, wie Menschen mit unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen an dieser Aufgabe scheitern und eine durch Gewalt gekennzeichnete kriminelle Entwicklung nehmen. Dabei wird dargestellt, wie das Individuelle und das Soziale, das Bewusste und das Unbewusste ineinandergreifen. Es wird betont, dass psychoanalytisch-sozialpsychologische Verstehensmöglichkeiten von Lebensgeschichten Raum für pädagogische und therapeutische Konzepte eines hilfreichen Umgangs mit diesen Menschen eröffnen.

  • 2015

  • Hoffmann, John P. (2015) : Religion. Morality and Social Control In: Wright, James D.: International Encyclopedia of the Social & Behavioral Sciences (Second Edition): Oxford: Elsevier, S. 333-337

    Abstract: Religion, morality, and social control have been inexorably linked for centuries. In fact, some argue that morality and social control are derived fundamentally from religion. Dominant religious bodies in many societies define correct behavior, codify conduct, and establish social control systems designed to enforce systems of behaviors. This article begins with a discussion of morality, including its definition in the social sciences and how it both influences and is influenced by society. Social control is treated similarly, with attention to different types of control, distinct types of social control organizations, whether social control is unduly influenced by elite members of society, and whether its differential impact on people is distinguished by class, race/ethnicity, and gender. The role of religion in defining and being affected by morality and social control is presented next. This section addresses how various aspects of religion affect moral behaviors and serve as social control mechanisms. The final section discusses how religion is sometimes cast as immoral and deviant.

  • 2011

  • Boman, John H.; Gibson, Chris L. (2011): Does the measurement of peer deviance change the relationship between self-control and deviant behavior?. An analysis of friendship pairs. In: Journal of Criminal Justice 39 (6), S. 521-530. DOI: 10.1016/j.jcrimjus.2011.10.001

    Abstract: Purpose: The measurement debate between social learning and self-control theories has predominantly focused on self-control, leaving an unexplored and equally important measurement controversy concerning the operationalization of the peer delinquency construct. This study addresses how self-control's relationship with deviant and criminal behavior changes when peer deviance is statistically controlled for using an indirect, perceptual measure or a self-report directly from a peer. Methods: Data from 796 friendship pairs are used to estimate a series of regression models that regress respondent deviance onto indirect and direct peer deviance and attitudinal and behavioral self-control measures while controlling for elements of the social bond and demographic characteristics. Results: When an indirect measure of peer delinquency is replaced with a direct measure from respondents’ friends, the relationships between self-control—attitudinal and behavioral measures—and deviance and criminal behavior are consistently larger. The use of a direct peer deviance measure does not prove the peer deviance-crime relationship spurious, but does substantially weaken the relationship between self-control and deviance and criminal behavior. Conclusions: The strength of the relationship between self-control and deviant/criminal behavior is contingent on how peer deviance is operationalized, regardless of how self-control is measured (attitudinally or behaviorally). (PsycINFO Database Record (c) 2017 APA, all rights reserved) zitiert von 28

  • 2006

  • Lüdemann, Christian (2006): Soziales Kapital und soziale Kontrolle. Zu den Determinanten sozialer Kontrolle in Nachbarschaften. In: Kriminalistik 60 (3), S. 177-183

    Abstract: Anhand der Daten einer schriftlichen Befragung einer geschichteten Zufallsstichprobe von 3612 Hamburger Bürgern wurden Hypothesen zu den Effekten des generellen und lokalen Sozialkapitals auf die von den Bewohnern praktizierte soziale Kontrolle in ihren jeweiligen Stadtteilen überprüft. Aus einer Sichtung bislang vorliegender Studien wurde abgeleitet, dass eine Person umso häufiger Aktivitäten sozialer Kontrolle im Stadtteil ausübt, (1) je größer das generelle soziale Kapital ist, (2) je häufiger Kontakte zu Nachbarn sind, (3) je stärker das Vertrauen zu Nachbarn ist, (4) je höher die kollektive Wirksamkeit ist, (5) je häufiger physische und soziale Unzivilisiertheiten wahrgenommen werden, (6) je häufiger persönliche und indirekte Viktimisierungen sind, (7) je größer die Unzufriedenheit mit dem Wohnen im Stadtteil ist, (8) je länger Bewohner in einem Stadtteil leben und (9) je eher Personen über Wohneigentum verfügen. Die Ergebnisse der durchgeführten Regressionsanalysen, die auf drei verschiedenen Modellen beruhen, bestätigen positive Effekte des generellen Sozialkapitals, der Nachbarschaftskontakte, der wahrgenommenen Unzivilisiertheiten, der indirekten Viktimisierungen im Stadtteil sowie der Wohndauer und des Alters der Befragten auf das Ausmaß an ausgeübter sozialer Kontrolle. Mögliche Erklärungen dafür, dass das Vertrauen zu den Nachbarn keinen bzw. nur einen schwachen Effekt auf Kontrollaktivitäten aufwies, werden erörtert. Abschließend wird auf einige methodische Probleme der Studie eingegangen.

  • 2003

  • Lamnek, Siegfried; Boatcâ, Manuela (2003) : Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft In: Lamnek, Siegfried: Otto-von-Freising-Tagungen der Katholischen Universität Eichstätt: Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft: Opladen; Opladen: Leske + Budrich (Otto-von-Freising-Tagungen der Katholischen Universität Eichstätt)

    Abstract: Die Beiträge zur interdisziplinären Fachtagung "Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft", die vom 3. bis 5. Juli 2003 vom Lehrstuhl für Soziologie II an der Katholischen Universität Eichstätt veranstaltet wurde, werden dokumentiert. - Inhalt: (A) Einführung. (1) M. Boatca und S. Lamnek: Gegenwartsdiagnosen zu Gewalt im Geschlechterverhältnis. - (B) Zum sozio-kulturellen Kontext von Gewalt. (2) M. Meuser: Gewalt als Modus von Distinktion und Vergemeinschaftung. Zur ordnungsbildenden Funktion männlicher Gewalt. (3) M. Boatca: Kulturcode Gewalt. (4) J. Kersten: "Gender and Crime". Die Tragweite kulturübergreifender Ansätze. (5) M. Riekenberg: Stichwort über Gewaltkulturen und Narrativität in Lateinamerika. (6) G. Smaus: Die Mann-von-Mann-Vergewaltigung als Mittel zur Herstellung von Ordnungen. (7) M. Bereswill: Gewalt als männliche Ressource? Theoretische und empirische Differenzierungen am Beispiel junger Männer mit Hafterfahrungen. - (C) Genderperspektiven und Gewaltdiskurse. (8) S. Scheerer und N. Schuhmacher: Witz, Geschlecht, Gewalt - am Beispiel von Terrorismus-Witzen. (9) R. Ottermann: Geschlechterdividenden in Gewaltdiskursen. (10) M. Bock: "Natürlich nehmen wir den Mann mit". Über Faktenresistenz und Immunisierungsstrategien bei häuslicher Gewalt. (11) U. Popp: Das Ignorieren "weiblicher" Gewalt als "Strategie" zur Aufrechterhaltung der sozialen Konstruktion von männlichen Tätern. - (D) Jugendgewalt im Geschlechterverhältnis. (12) K. Bruhns: Mädchen in gewaltbereiten Jugendgruppen: Gewaltbereitschaft als Geschlechterkonstruktion. (13) G. Heiland: Aktionsmächtige Girls. (14) K. Boers und A. Pöge: Wertorientierungen und Jugenddelinquenz. (15) D. Oberwittler: Geschlecht, Ethnizität und sozialräumliche Benachteiligung. Überraschende Interaktionen bei sozialen Bedingungsfaktoren von Gewalt und schwerer Eigentumsdelinquenz von Jugendlichen. (16) H. Lukesch: Das Weltbild des Fernsehens. Ausgewählte Ergebnisse einer inhaltsanalytischen Studie zu geschlechtsspezifischen Aggressivitäts- und Prosozialitätsdarstellungen im Fernsehen. (17) M. Walter: Probleme einer kriminalpolitischen Gewalttäter-Typisierung: das Beispiel jugendlicher "Intensivtäter". - (E) Gewalt in und außerhalb von (Intim-) Partnerschaften. (18) J. Gemünden: Gewalt in Partnerschaften im Hell- und Dunkenfeld. Zur empirischen Relevanz der Gewalt gegen Männer. (19) D. Hermann: Gewalttätige Männer und gewaltlose Frauen? Eine kultursoziologische Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. (20) B. Krahé: Aggression von Männern und Frauen in Partnerschaften: Unterschiede und Parallelen. (21) J. Mansel: Die Selektivität strafrechtlicher Sozialkontrolle. Frauen und Delinquenz im Hell- und Dunkelfeld, als Opfer und Täter, als Anzeigende und Angezeigte. (22) H. Peters: Ist sexuelle Gewalt schlimmer geworden? Versuch einer definitionstheoretisch begründeten Antwort. (23) H. Kury: Wie werden Opfer von Straftaten gesehen? (24) K. Liebl: Gewalterfahrung und Gewaltentstehung im Polizeialltag. Eine geschlechtsspezifische Untersuchung. - (F) Prävention und Praxis. (25) D. Marth: Frauenhandel - Möglichkeiten der Prävention? (26) S. Lamnek: Sex und Crime - Prostitution und Menschenhandel. (27) U. Auer und Mitarbeiter: Qualitative and quantitative Untersuchung forensischer Gutachten bei Sexualstraftaten. (28) J. Müller: Kinder, Frauen, Männer - Gewaltschutz ohne Tabus.

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