Alle Publikationen

  • Erweiterte Suche öffnen

Treffer: 2
  • <<
  • 1
  • 2018

  • Bühlmann, Lea; Stammberger, Birgit (Hg.) (2018): Das verräumlichte Selbst. Topographien kultureller Identität. Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck; Neofelis Verlag UG (haftungsbeschränkt); Workshop Das Verräumlichte Selbst. Berlin: Neofelis Verlag

    Abstract: Was haben die Wassertankversuche der frühen Raumfahrtforschung im 20. Jahrhundert, die Gestaltungspraktiken von Grabsteinen auf Friedhöfen der Gegenwart und die Einritzungen von Stifternamen an den Kirchenwänden der Frühen Neuzeit miteinander zu tun? Auf je unterschiedliche Art und Weise stellen diese Praktiken Formen der Verräumlichung von Identität dar. Raum und Identität sind nicht als separierte Entitäten zu denken, sondern stehen – so die Leitthese von „Das verräumlichte Selbst“ – in einem sich wechselseitig bedingenden Verhältnis von Kontingenz und Stabilität. Mit der Frage nach den Praktiken der Verräumlichung des Selbst will der Band das vielschichtige Gefüge identitätsproduzierender Räumlichkeiten und raumproduzierender Identitäten beleuchten. Räume werden nicht nur von Menschen geschaffen oder ‚gebaut‘, in ihnen konstituiert sich gleichzeitig auch Identität. Mit Räumen werden Identitätspositionen bestätigt, gebrochen oder verfremdet. Räume haben eine identitätsproduzierende Dimension, umgekehrt bringen Identitäten Räume auch hervor. Bestehende Selbstverhältnisse sind somit auch Bedingung für die Hervorbringung spezifischer Raumkonstellationen. Die interdisziplinär angelegte Publikation versammelt Beiträge aus der Soziologie, der (Wissens-)Geschichte, der Philosophie, den Sprachwissenschaften sowie der Museumspraxis. In historischen und regionalen Fallstudien sowie theoretischen und epochenübergreifenden Beiträgen wird das epistemologische Potenzial des Spatial Turn in den Kulturwissenschaften für Fragen nach der Identitätskonstruktion sowie der Rolle von Selbstverhältnissen für die Raumproduktion erschlossen. Der Band versteht sich dabei als ein doppeltes Unterfangen: In theoretisch-systematischer Herleitung werden zum einen Analysen von Identitäts- und Raumkonzepten in ihren wechselseitigen Bedingtheiten vorangetrieben. Zum anderen sind Raum und Identität selbst Gegenstand für Analysen regionaler und zeitlich gebundener Praktiken.

  • 2011

  • McKee, Eric J. (2011): Decorum of the Minuet, Delirium of the Waltz. A Study of Dance-Music Relations in 3/4 Time. Bloomington, IN: Indiana University Press (Musical Meaning and Interpretation). Online verfügbar unter https://ebookcentral.proquest.com/lib/gbv/detail.action?docID=4766639

     

    Abstract: Much music was written for the two most important dances of the 18th and 19th centuries, the minuet and the waltz. In Decorum of the Minuet, Delirium of the Waltz, Eric McKee argues that to better understand the musical structures and expressive meanings of this dance music, one must be aware of the social contexts and bodily rhythms of the social dances upon which it is based. McKee approaches dance music as a component of a multimedia art form that involves the interaction of physical motion, music, architecture, and dress. Moreover, the activity of attending a ball involves a dynamic network of modalities—sight, sound, bodily awareness, touch, and smell, which can be experienced from the perspectives of a dancer, a spectator, or a musician. McKee considers dance music within a larger system of signifiers and points-of-view that opens new avenues of interpretation.

  • <<
  • 1