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  • 2015

  • Moczek, Nicola (2015): Angewandte Umweltpsychologie: Drei Interviews mit Psychologen aus dem Arbeitsbereich Mensch-Maschine-Schnittstelle. In: Umweltpsychologie 19 (2)

    Abstract: Der Anwendungsbereich "Mensch-Maschine-Schnittstelle" (MMS) wird durch Interviews mit zwei Psychologinnen und einem Psychologen vorgestellt. Berichtet wird über ihren beruflichen Werdegang, ihre aktuellen Projekte, die eingesetzten Methoden und über die Herausforderungen, die technischen Umwelten so zu gestalten, dass Menschen möglichst einfach, angenehm und effektiv mit ihnen interagieren können. Es werden unter anderem die Gestaltung von Internetportalen, Mobilität und Fahrassistenzsysteme und die Möglichkeiten der Energieeinsparungen bei U-Bahnen besprochen. Fragen nach der beruflichen Identität sowie nach Möglichkeiten und Grenzen des kollegialen Austauschs runden die Gespräche ab.

  • 2006

  • Lüdemann, Christian (2006): Soziales Kapital und soziale Kontrolle. Zu den Determinanten sozialer Kontrolle in Nachbarschaften. In: Kriminalistik 60 (3), S. 177-183

    Abstract: Anhand der Daten einer schriftlichen Befragung einer geschichteten Zufallsstichprobe von 3612 Hamburger Bürgern wurden Hypothesen zu den Effekten des generellen und lokalen Sozialkapitals auf die von den Bewohnern praktizierte soziale Kontrolle in ihren jeweiligen Stadtteilen überprüft. Aus einer Sichtung bislang vorliegender Studien wurde abgeleitet, dass eine Person umso häufiger Aktivitäten sozialer Kontrolle im Stadtteil ausübt, (1) je größer das generelle soziale Kapital ist, (2) je häufiger Kontakte zu Nachbarn sind, (3) je stärker das Vertrauen zu Nachbarn ist, (4) je höher die kollektive Wirksamkeit ist, (5) je häufiger physische und soziale Unzivilisiertheiten wahrgenommen werden, (6) je häufiger persönliche und indirekte Viktimisierungen sind, (7) je größer die Unzufriedenheit mit dem Wohnen im Stadtteil ist, (8) je länger Bewohner in einem Stadtteil leben und (9) je eher Personen über Wohneigentum verfügen. Die Ergebnisse der durchgeführten Regressionsanalysen, die auf drei verschiedenen Modellen beruhen, bestätigen positive Effekte des generellen Sozialkapitals, der Nachbarschaftskontakte, der wahrgenommenen Unzivilisiertheiten, der indirekten Viktimisierungen im Stadtteil sowie der Wohndauer und des Alters der Befragten auf das Ausmaß an ausgeübter sozialer Kontrolle. Mögliche Erklärungen dafür, dass das Vertrauen zu den Nachbarn keinen bzw. nur einen schwachen Effekt auf Kontrollaktivitäten aufwies, werden erörtert. Abschließend wird auf einige methodische Probleme der Studie eingegangen.

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