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  • 2016

  • Gutzwiller Helfenfinger, Eveline (2016): Ich, Du, wir und alle anderen. Soziale Entwicklung als moralische Entwicklung. In: P & E 42 (2), S. 10-16

    Abstract: Ein kurzer Einblick in zentrale Aspekte der moralischen Entwicklung im Kindesalter und Jugendalter wird gegeben. Nach einer Definition von Moral und Moralitat in einem entwicklungspsychologischen Kontext werden vier Facetten der Entwicklung des Selbst in sozialen Beziehungen skizziert: moralisches Urteil, soziale Perspektivenubernahme, moralische Konzepte und moralische Emotionen. Anhand der kognitiven und emotionalen Moralentwicklung werden verschiedene Herausforderungen beim Erschliessen von Sinn aus sozialen und spezifisch aus moralischen Situationen verdeutlicht.

  • 2015

  • Baumgarten, Melanie (2015): Soziales Verständnis. Theoretische Grundlagen, Konstruktion und Validierung zweier Testaufgaben zum Kernkonstrukt der sozialen Intelligenz. punkt um FILM, Magdeburg.

    Abstract: Zwei multimediabasierte Testaufgaben zur Messung von sozialem Verständnis im Rahmen des integrativen Modells der sozialen Intelligenz von S. Weis und H.-M. Süß werden entwickelt und ihre Konstrukt- und Kriteriumsvalidität wird überprüft. Zudem wurde die Abhängigkeit der Befunde von den angewandten Scoring-Methoden betrachtet. Insgesamt wurden drei Studien durchgeführt. Im Fokus der ersten Untersuchung (N = 155) standen die psychometrischen Eigenschaften der beiden neukonstruierten Szenarien "Katrin" und "Daniel", ihre faktoranalytische Passung in den Untertest zum sozialen Verständnis des "Magdeburger Test zur Sozialen Intelligenz" (MTSI) sowie die Einbettung in das Netzwerk anderer Konstrukte. Auf der Grundlage einer Itemanalyse der Daten der ersten Studie wurden schwache Items aus den beiden Szenarien entfernt. Die psychometrischen Eigenschaften der gekürzten Versionen wurden in der zweiten Studie (N = 103) ermittelt. Zudem wurde untersucht, ob Selbstberichtsverfahren geeignet sind, soziales Verständnis akkurat zu erfassen und ob die Variable Geschlecht die Genauigkeit der Selbsteinschätzung moderiert. Hierzu wurde ein Selbstberichtsfragebogen zum sozialen Verständnis (SSV) entwickelt, der eng an die Anforderungen der Testaufgaben zum sozialen Verständnis des MTSI angelehnt wurde. Das Selbstberichtsinventar SSV wurde zusammen mit weiteren Selbstberichtsfragebogen vor der Bearbeitung der Szenarien vorgegeben. Nach der Bearbeitung der Neukonstruktionen wurden die Probanden gebeten, den SSV erneut zu beantworten. Aufgrund der Selbsterfahrung im Leistungstest sollte die Einschätzung der eigenen sozialen Fähigkeiten realistischer werden, sodass systematische Zusammenhänge zwischen den Szenarien und dem Selbstberichtsfragebogen zum sozialen Verständnis erwartet wurden. Ziel der dritten Untersuchung (N = 43) war eine erste Kriteriumsvalidierung der neuen Testaufgaben. Für die neuen Testaufgaben zum sozialen Verständnis des MTSI konnten gute psychometrische Eigenschaften und erste Hinweise auf Konstruktvalidität aufgezeigt werden. Zudem unterstützen die durchgeführten Untersuchungen die präferierte Verwendung von "Target Scoring" im Vergleich zu "Group Consensus Scoring".

  • 2003

  • Weber, Hannelore (2003): Breaking the rules. Personal and social responses to coping norm‐violations. In: Anxiety, Stress & Coping 16 (2), S. 133-153. DOI: 10.1080/10615806.2003.10382969

    Abstract: Examined the personal and social responses to norm-violating coping behavior: non-intervention in controllable situations and non-acceptance of uncontrollable situations. In Study 1, 400 subjects from the general population (age range 18-80 years) recalled two stressful episodes and reported their personal and perceived social disapproval of coping-norm violations. Observers disapproved of both types of norm violations, whereas actors tended to disapprove of non-intervention but approved of non-acceptance. In Study 2, 111 psychology students (mean age 22 years) were presented with norm-breaking coping behavior in hypothetical scenarios and indicated the extent of their disapproval of and negative sanctions for the two coping behaviors. Information about the actors' perspective was given in half the scenarios. Non-intervention was disapproved of and sanctioned more strongly than non-acceptance. Moreover, there was a general disregard for the actor's personal perspective. It is concluded that coping behavior is socially constrained, and that the personal and social perspectives on accepting uncontrollable situations differ. zitiert von 24

  • 1998

  • Peter, Ursula (1998) : Entwicklung sozial-kommunikativer Kompetenzen In: Zollinger, Barbara: Kinder im Vorschulalter. Erkenntnisse, Beobachtungen und Ideen zur Welt der Drei- bis Siebenjährigen.: Bern, Schweiz: Haupt Verlag AG

    Abstract: Es wird im Uberblick und unter Heranziehung von ausgewahlten Ergebnissen aus einem eigenen Pilotprojekt informiert uber die Entwicklung sozial-kommunikativer Kompetenzen im Vorschulalter. Dabei wird auf die folgenden Aspekte eingegangen: (1) sprachliche Kommunikation im Vorschulalter, (2) sozial-kognitive Entwicklungsschritte (Egozentrismus und soziale Perspektivenubernahme, Entstehung von Freundschaften, Entwicklung empathischer Verhaltensweisen), (3) soziale Kommunikation im Rollenspiel (Merkmale und Funktion des Rollenspiels, Skripts, Gestaltung der Kommunikation, Metakommunikation, Rollensprache, Sprachverstandnis im Rollenspiel). zitiert von 26

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