Alle Publikationen

  • Erweiterte Suche öffnen

Treffer: 3
  • <<
  • 1
  • 2016

  • Braun, Susanne; Hentschel, Tanja; Peus, Claudia; Frey, Dieter (2016) : Detailed Record Title: Geschlechtsunterschiede und Geschlechtsstereotype In: Bierhoff, Hans-Werner; Frey, Dieter (Hg.): Soziale Motive und soziale Einstellungen: 1. Auflage: Göttingen: Hogrefe (Enzyklopädie der Psychologie. Themenbereich C, Theorie und Forschung. Serie VI, Sozialpsychologie), S. 759-793

    Abstract: Ein Überblick über die sozialpsychologische Forschung zu Geschlechtsunterschieden und Geschlechtsstereotypen wird gegeben. Nach einleitenden Anmerkungen zur Definition von Geschlecht (biologisches versus soziales Geschlecht, Geschlechtsidentität, Geschlechtsschemata) und Geschlechtsunterschieden sowie zu häufigen Fehlannahmen in Bezug auf Geschlechtsunterschiede werden empirische Befunde zu Geschlechtsunterschieden dargestellt. Die Befunde beziehen sich auf Unterschiede zwischen Männern und Frauen in folgenden Bereichen: kognitive Fähigkeiten; Persönlichkeit; soziales Verhalten; Präferenzen; Konformität; Attributionen; sozialer Vergleich; ethisches bzw. unethisches Verhalten; hilfsbereites Verhalten; Geschlechtsunterschiede im Beruf. Anschließend werden Theorien zur Erklärung von Geschlechtsunterschieden behandelt: evolutionspsychologische Theorie; sozialer Konstruktivismus; biosoziale Theorie; soziokulturelle Theorie. Der nächst Abschnitt beschäftigt sich mit Definitionen, Wirkmechanismen und Inhalten von Geschlechtsstereotypen ("Agency" und "Communion" als fundamentale Basis der sozialen Wahrnehmung; soziale Rollentheorie nach Eagly und Kollegen; das "stereotype content model" nach Fiske und Kollegen), mit der impliziten und expliziten Messung von Geschlechtsstereotypen und mit deren Wirkung ("Women-are-wonderful"-Effekt; "Think manager, think male"-Phänomen; "Lack-of-fit"-Modell; "Backlash"-Effekt; "Double Standards"; Vorurteile gegenüber weiblichen Führungskräften; "Glass-cliff"-Phänomen). Abschließend wird auf die Anwendung der Befunde und auf Perspektiven für die zukünftige Forschung eingegangen. zitiert von 2

  • 2014

  • Schweizer, Katinka; Brunner, Franziska; Cerwenka, Susanne; Nieder, Timo O.; Briken, Peer (Hg.) (2014): Sexualität und Geschlecht. Psychosoziale, kultur- und sexualwissenschaftliche Perspektiven. Eine Festschrift für Hertha Richter-Appelt. Unter Mitarbeit von Katinka Schweizer, Franziska Brunner, Susanne Cerwenka, Timo O. Nieder, Peer Briken, Inga Becker, Christina von Braun, Martin Dannecker, Arne Dekker, Annika Flöter, Harald J. Freyberger, Beatrix Gromus, Christina Handford, Vivian Jückstock, Uwe Koch, Susanne Krege, Silja Matthiesen, Birgit Möller, Karl-Josef Pazzini, Friedemann Pfäfflin, Konstanze Plett, Wilhelm F. Preuss, Ilka Quindeau, Rainer Richter, Volkmar Sigusch, Bernhard Strauß und Lucie G. Veith. Gießen, Lahn: Psychosozial-Verlag (Beiträge zur Sexualforschung)

  • 2009

  • Etschenberg, Karla (2009) : Sexuelle Sozialisation und Sexualerziehung In: Schweer, Martin K. W.: Sex and gender: Interdisziplinäre Beiträge zu einer gesellschaftlichen Konstruktion: Frankfurt am Main: P. Lang (Psychologie und Gesellschaft), S. 53-68

    Abstract: Überlegungen zur sexuellen Sozialisation und zur Sexualerziehung werden angestellt. Zunächst wird der Sozialisationsbegriff erläutert. Erziehung wird dabei als Unterbegriff von Sozialisation betrachtet (intentionale Sozialisation), der als zweitem Unterbegriff die "beiläufige" (also keine Merkmale informeller oder formeller Erziehung aufweisende) Sozialisation gegenübergestellt wird; hingewiesen wird auch auf die Rolle der "heimlichen" Miterzieher in der Grauzone zwischen beiläufiger Sozialisation und Erziehung. Dann werden die dargestellten Aspekte - Sozialisation, beiläufige Sozialisation, heimliche Miterzieher - im Bereich der sexuellen Sozialisation und der Sexualerziehung besprochen. Anschließend wird folgender Frage nachgegangen: Warum besteht die Gesellschaft einerseits darauf, jede nachwachsende Generation biologisch und sozial konsequent nach männlich und weiblich einzuordnen und zu sozialisieren und warum ist diese Polarisierung andererseits so problematisch, dass sich jetzt seit Generationen Menschen bemühen, dem entgegenzuwirken? Die Analyse des Verhältnisses von Geschlechtlichkeit, Sex und Gender mündet in folgender pädagogischen Konsequenz für die Sexualerziehung: Jungen und Mädchen soll bewusst werden, wie biologisches Geschlecht zustande kommt und wie variationsreich es sein kann, mit welchen angeborenen "typischen" Verhaltensbereitschaften sie bei Jungen und Mädchen eventuell zu rechnen haben, welche Einflüsse im Rahmen sexueller Sozialisation (beiläufig, intentional und über heimliche Miterzieher) auf sie einwirken, und sie sollen dabei zu einem sozial verträglichen Leben in sexueller Selbstbestimmung ermutigt werden. zitiert von 3

  • <<
  • 1