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2013
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(2013): Kultur, Kulturdimensionen und Kulturstandards
Abstract: Ausgehend von einem Kulturbegriff, nach dem Kultur als ein universelles, fur eine Gesellschaft, Organisation und Gruppe typisches Orientierungssystem aufgefasst wird, wird die Entwicklung von Kulturdimensionen und Kulturstandards, die in den letzten Jahrzehnten als zentrale Modelle zur Bestimmung kultureller Unterschiede bekannt wurden, erortert. Das Konzept der Kulturdimensionen basiert auf der grundlegenden Idee, dass es universelle Kategorien oder Themen gibt, mit denen sich alle Kulturen dieser Welt auseinandersetzen und fur die sie Antworten entwickeln mussen. Diese Annahme der grundlegenden Themen oder Wertvorstellungen impliziert, dass alle Kulturen miteinander vergleichbar sein mussen, sobald deren Antworten und Positionen zu den jeweiligen Wertfragen bekannt sind. Damit kann diese Herangehensweise auch als universalistisch bezeichnet werden, da sie kulturubergreifende allgemeine Gultigkeit fur sich beansprucht. Ausgehend von diesen Uberlegungen wurden im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verschiedenste Kulturdimensionskonzepte entwickelt. Diese werden skizziert und kritisch diskutiert. Dann wird das Kulturstandardkonzept besprochen und an Beispielen erlautert. Es ist im Kern als ein kulturrelativistischer Ansatz zum Verstandnis von Verhaltensunterschieden zu verstehen. Ausgangspunkt ist eine Kulturdefinition, die Kultur als spezifisches Orientierungssystem versteht, das fur eine Nation, Gesellschaft, Gruppe verbindliche Deutungen und sinnstiftende Funktionen erfullt. Es wird betont, dass sich sowohl das universalistische Konzept der Kulturdimensionen als auch der kulturrelativistische Ansatz, der den Kulturstandards zugrunde liegt, als Basis fur die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Kultur und Stress eignen. Wahrend die universalistische Herangehensweise sich insbesondere fur den Vergleich mehrerer Kulturen und deren Umgang mit Stress anbietet, liefert die kulturrelativistische Annaherung an das Thema vor allem qualitativ wertvolle Erkenntnisse, nicht zuletzt auch uber die Entstehung von Stress in interkulturellen Begegnungssituationen. zitiert von 23
2012
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(2012): (Im)politeness in cross-cultural encounters. In: Language and Intercultural Communication 12 (4), S. 284-301. DOI: 10.1080/14708477.2012.722097
Abstract: In this article I will first discuss the notions of 'politeness' and 'impoliteness' including a multilevel model of politeness and impoliteness that relates universal levels to culture-and language-specific ones. Given this framework and my earlier postulation of a set of parameters along which members of two linguacultures differ in terms of communicative styles and preferences conventionally holding in a particular linguaculture, I will provide several examples of cross-cultural interactions in academic advising sessions. These examples will be discussed and some conclusions about misunderstandings in cross-cultural communication and ways to mitigate or avoid them will be drawn.
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