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  • 2017

  • Costello, Barbara J. (2017) : Social control theory. In: Teasdale, Brent; Bradley-Engen, Mindy S. (Hg.): Preventing crime and violence: Cham: Springer (Advances in prevention science), S. 31-41

    Abstract: Social control theory assumes that crime and delinquency are outcomes of an asocial human nature and that crime provides a way for a selfish, rational actor to obtain desires more quickly and easily than is possible with conventional means. Thus, crime is non-problematic, and what remains to be explained is why most people conform to the laws of society most of the time. Hirschi's answer to this question, in brief, is that our bond to society gives us too much to lose to risk engaging in criminal behavior. This focus on the social forces that promote conformity makes social control theory, as well as Hirschi's later work on self-control theory, very well suited to the study of preventing crime and violence. (PsycINFO Database Record (c) 2017 APA, all rights reserved)

  • Krys, Kuba; Xing, Cai; Zelenski, John M.; Capaldi, Colin A.; Lin, Zhongxin; Wojciszke, Bogdan (2017): Punches or punchlines?. Honor, face, and dignity cultures encourage different reactions to provocation. In: Humor 30 (3). DOI: 10.1515/humor-2016-0087

    Abstract: Research on culture-related violence has typically focused on honor cultures and their justification of certain forms of aggression as reactions to provocation. In contrast, amusement and humor as the preferred reactions to provocation remain understudied phenomena, especially in a cross-cultural context. In an attempt to remedy this, participants from an honor culture (Poland), dignity culture (Canada), and face culture (China) were asked how they would react and how they would like to react to a series of provocative scenarios. Results confirmed that aggression may be the preferred reaction to provocation in honor cultures, while the preferred reaction to provocation in dignity cultures may be based on humor and amusement. The third kind of provocation reaction, withdrawal, turned out to be more complex but was most popular in dignity and face cultures. Furthermore, results confirmed that the way individuals think they would behave is more culturally diversified than the way individuals would like to behave. (PsycINFO Database Record (c) 2018 APA, all rights reserved) zitiert von 1

  • 2016

  • Möhring, Peter (2016) : Sozialisation und Gewalt. Von der Übertretung zum Verbrechen In: Ahrbeck, Bernd; Dörr, Margret; Göppel, Rolf; Krebs, Heinz; Wininger, Michael (Hg.): Innere und äußere Grenzen: Psychische Strukturbildung als pädagogische Aufgabe: Orig.-Ausg: Gießen: Psychosozial-Verl. (Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik), S. 74-87

    Abstract: Bei dem Unterfangen, das Gewaltpotenzial zu handhaben, das Menschen und ihre Gesellschaften aufweisen, sich im Leben zu behaupten und erfolgreich zu sein und gleichzeitig Gesetze und Regeln anzuerkennen, die ein verträgliches Zusammenleben ermöglichen, ergeben sich zahlreiche Probleme. Anhand von zwei Fallbeispielen wird gezeigt, wie Menschen mit unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen an dieser Aufgabe scheitern und eine durch Gewalt gekennzeichnete kriminelle Entwicklung nehmen. Dabei wird dargestellt, wie das Individuelle und das Soziale, das Bewusste und das Unbewusste ineinandergreifen. Es wird betont, dass psychoanalytisch-sozialpsychologische Verstehensmöglichkeiten von Lebensgeschichten Raum für pädagogische und therapeutische Konzepte eines hilfreichen Umgangs mit diesen Menschen eröffnen.

  • 2007

  • DeWall, C. N.; Baumeister, R. F.; Stillman, T. F.; Gailliot, M. T. (2007): Violence restrained. Effects of self-regulation and its depletion on aggression. In: Journal of Experimental Social Psychology 43 (1), S. 62-76. DOI: 10.1016/j.jesp.2005.12.005

    Abstract: Aggressive impulses arise from many factors, but they are usually held in check by social norms for self-control. Thus, the proximal cause of aggression is often failure of self-restraint. In five studies, depleted capacity for self-regulation (caused by prior, even irrelevant acts of self-regulation) increased aggressive responding, especially after an insulting provocation. When participants were insulted and their self-regulatory strength was depleted (i.e., after completing previous tasks that required self-regulation), participants were more likely to aggress. When the urge to aggress was relatively weaker (i.e., when participants were not insulted), self-regulatory depletion did not increase aggressive behavior. This effect was moderated by trait self-control: Participants low in trait self-control were particularly likely to express intentions of behaving aggressively in response to provocation, whereas participants high in trait self-control did not express intentions of responding aggressively. Laboratory, autobiographical memory, and hypothetical responses confirmed the pattern. zitiert von 723

  • 2003

  • Lamnek, Siegfried; Boatcâ, Manuela (2003) : Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft In: Lamnek, Siegfried: Otto-von-Freising-Tagungen der Katholischen Universität Eichstätt: Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft: Opladen; Opladen: Leske + Budrich (Otto-von-Freising-Tagungen der Katholischen Universität Eichstätt)

    Abstract: Die Beiträge zur interdisziplinären Fachtagung "Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft", die vom 3. bis 5. Juli 2003 vom Lehrstuhl für Soziologie II an der Katholischen Universität Eichstätt veranstaltet wurde, werden dokumentiert. - Inhalt: (A) Einführung. (1) M. Boatca und S. Lamnek: Gegenwartsdiagnosen zu Gewalt im Geschlechterverhältnis. - (B) Zum sozio-kulturellen Kontext von Gewalt. (2) M. Meuser: Gewalt als Modus von Distinktion und Vergemeinschaftung. Zur ordnungsbildenden Funktion männlicher Gewalt. (3) M. Boatca: Kulturcode Gewalt. (4) J. Kersten: "Gender and Crime". Die Tragweite kulturübergreifender Ansätze. (5) M. Riekenberg: Stichwort über Gewaltkulturen und Narrativität in Lateinamerika. (6) G. Smaus: Die Mann-von-Mann-Vergewaltigung als Mittel zur Herstellung von Ordnungen. (7) M. Bereswill: Gewalt als männliche Ressource? Theoretische und empirische Differenzierungen am Beispiel junger Männer mit Hafterfahrungen. - (C) Genderperspektiven und Gewaltdiskurse. (8) S. Scheerer und N. Schuhmacher: Witz, Geschlecht, Gewalt - am Beispiel von Terrorismus-Witzen. (9) R. Ottermann: Geschlechterdividenden in Gewaltdiskursen. (10) M. Bock: "Natürlich nehmen wir den Mann mit". Über Faktenresistenz und Immunisierungsstrategien bei häuslicher Gewalt. (11) U. Popp: Das Ignorieren "weiblicher" Gewalt als "Strategie" zur Aufrechterhaltung der sozialen Konstruktion von männlichen Tätern. - (D) Jugendgewalt im Geschlechterverhältnis. (12) K. Bruhns: Mädchen in gewaltbereiten Jugendgruppen: Gewaltbereitschaft als Geschlechterkonstruktion. (13) G. Heiland: Aktionsmächtige Girls. (14) K. Boers und A. Pöge: Wertorientierungen und Jugenddelinquenz. (15) D. Oberwittler: Geschlecht, Ethnizität und sozialräumliche Benachteiligung. Überraschende Interaktionen bei sozialen Bedingungsfaktoren von Gewalt und schwerer Eigentumsdelinquenz von Jugendlichen. (16) H. Lukesch: Das Weltbild des Fernsehens. Ausgewählte Ergebnisse einer inhaltsanalytischen Studie zu geschlechtsspezifischen Aggressivitäts- und Prosozialitätsdarstellungen im Fernsehen. (17) M. Walter: Probleme einer kriminalpolitischen Gewalttäter-Typisierung: das Beispiel jugendlicher "Intensivtäter". - (E) Gewalt in und außerhalb von (Intim-) Partnerschaften. (18) J. Gemünden: Gewalt in Partnerschaften im Hell- und Dunkenfeld. Zur empirischen Relevanz der Gewalt gegen Männer. (19) D. Hermann: Gewalttätige Männer und gewaltlose Frauen? Eine kultursoziologische Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. (20) B. Krahé: Aggression von Männern und Frauen in Partnerschaften: Unterschiede und Parallelen. (21) J. Mansel: Die Selektivität strafrechtlicher Sozialkontrolle. Frauen und Delinquenz im Hell- und Dunkelfeld, als Opfer und Täter, als Anzeigende und Angezeigte. (22) H. Peters: Ist sexuelle Gewalt schlimmer geworden? Versuch einer definitionstheoretisch begründeten Antwort. (23) H. Kury: Wie werden Opfer von Straftaten gesehen? (24) K. Liebl: Gewalterfahrung und Gewaltentstehung im Polizeialltag. Eine geschlechtsspezifische Untersuchung. - (F) Prävention und Praxis. (25) D. Marth: Frauenhandel - Möglichkeiten der Prävention? (26) S. Lamnek: Sex und Crime - Prostitution und Menschenhandel. (27) U. Auer und Mitarbeiter: Qualitative and quantitative Untersuchung forensischer Gutachten bei Sexualstraftaten. (28) J. Müller: Kinder, Frauen, Männer - Gewaltschutz ohne Tabus.

  • 1995

  • Hösle, Vittorio (1995): Macht und Moral. In: Ethik und Sozialwissenschaften 6 (3), S. 379-387

    Abstract: Im Rahmen einer Analyse des Verhältnisses von Macht und Moral wird gezeigt, dass die moralische Bewertung von Machtphänomenen und die machttheoretische bzw. ideologiekritische Analyse moralischer Diskurse, die schwerpunktmäßig in der Antike bzw. in der Moderne entwickelt wurden, logisch miteinander kompatibel, ja komplementär sind. Zunächst wird der Begriff der Macht definiert, und eine Typologie der Ursachen von Machtkämpfen und der Formen von Macht wird in rein deskriptiven Sätzen skizziert. Schließlich werden diese Formen auf der Grundlage einer universalistischen Ethik moralisch bewertet. Macht bzw. Einfluss erweist sich dabei als unvermeidliches Medium des Sozialen, eine Institution mit Gewaltmonopol, die freilich zu ihrem Funktionieren nicht allein auf negativen Sanktionen gegründet sein kann, als moralisch legitimiert. - Dem Hauptartikel folgen 18 kritische Stellungnahmen (Seiten 388-427) und eine Replik des Autoren (Seiten 427-432).

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