Alle Publikationen

  • Erweiterte Suche öffnen

Treffer: 6
  • <<
  • 1
  • 2017

  • Bonsang, Eric; Skirbekk, Vegard; Staudinger, Ursula M. (2017): As You Sow, So Shall You Reap. Gender-Role Attitudes and Late-Life Cognition. In: Psychological science 28 (9), S. 1201-1213. DOI: 10.1177/0956797617708634

    DOI: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28737096 

    Abstract: Some studies have found that women outperform men in episodic memory after midlife. But is this finding universal, and what are the reasons? Gender differences in cognition are the result of biopsychosocial interactions throughout the life course. Social-cognitive theory of gender development posits that gender roles may play an important mediating role in these interactions. We analyzed country differences in the gender differential in cognition after midlife using data from individuals age 50 and above ( N = 226,661) from 27 countries. As expected, older women performed relatively better in countries characterized by more equal gender-role attitudes. This result was robust to cohort differences as well as reverse causality. The effect was partially mediated by education and labor-force participation. Cognition in later life thus cannot be fully understood without reference to the opportunity structures that sociocultural environments do (or do not) provide. Global population aging raises the importance of understanding that gender roles affect old-age cognition and productivity. zitiert von 3

  • 2016

  • Braun, Susanne; Hentschel, Tanja; Peus, Claudia; Frey, Dieter (2016) : Detailed Record Title: Geschlechtsunterschiede und Geschlechtsstereotype In: Bierhoff, Hans-Werner; Frey, Dieter (Hg.): Soziale Motive und soziale Einstellungen: 1. Auflage: Göttingen: Hogrefe (Enzyklopädie der Psychologie. Themenbereich C, Theorie und Forschung. Serie VI, Sozialpsychologie), S. 759-793

    Abstract: Ein Überblick über die sozialpsychologische Forschung zu Geschlechtsunterschieden und Geschlechtsstereotypen wird gegeben. Nach einleitenden Anmerkungen zur Definition von Geschlecht (biologisches versus soziales Geschlecht, Geschlechtsidentität, Geschlechtsschemata) und Geschlechtsunterschieden sowie zu häufigen Fehlannahmen in Bezug auf Geschlechtsunterschiede werden empirische Befunde zu Geschlechtsunterschieden dargestellt. Die Befunde beziehen sich auf Unterschiede zwischen Männern und Frauen in folgenden Bereichen: kognitive Fähigkeiten; Persönlichkeit; soziales Verhalten; Präferenzen; Konformität; Attributionen; sozialer Vergleich; ethisches bzw. unethisches Verhalten; hilfsbereites Verhalten; Geschlechtsunterschiede im Beruf. Anschließend werden Theorien zur Erklärung von Geschlechtsunterschieden behandelt: evolutionspsychologische Theorie; sozialer Konstruktivismus; biosoziale Theorie; soziokulturelle Theorie. Der nächst Abschnitt beschäftigt sich mit Definitionen, Wirkmechanismen und Inhalten von Geschlechtsstereotypen ("Agency" und "Communion" als fundamentale Basis der sozialen Wahrnehmung; soziale Rollentheorie nach Eagly und Kollegen; das "stereotype content model" nach Fiske und Kollegen), mit der impliziten und expliziten Messung von Geschlechtsstereotypen und mit deren Wirkung ("Women-are-wonderful"-Effekt; "Think manager, think male"-Phänomen; "Lack-of-fit"-Modell; "Backlash"-Effekt; "Double Standards"; Vorurteile gegenüber weiblichen Führungskräften; "Glass-cliff"-Phänomen). Abschließend wird auf die Anwendung der Befunde und auf Perspektiven für die zukünftige Forschung eingegangen. zitiert von 2

  • Rodriguez Mosquera, Patricia M. (2016): On the Importance of Family, Morality, Masculine, and Feminine Honor for Theory and Research. In: Social and Personality Psychology Compass 10 (8), S. 431-442. DOI: 10.1111/spc3.12262

    DOI: https://doi.org/10.1111/spc3.12262 

    Abstract: This paper presents an approach to honor as multifaceted. In this approach, honor is defined as having four different facets, or honor codes: morality‐based honor, family honor, masculine honor, and feminine honor. The honor‐as‐multifaceted approach has generated much psychological research examining the importance of each honor code across different cultural and social groups. An overview of this research shows that that the different honor codes exert a powerful influence on a variety of group processes, including collective action, in‐group identification, the definition of gendered roles within the family, in‐group responses to threats to collective honor, intergroup attitudes, and value change within groups. The paper discusses how defining and measuring honor as multifaceted ‐rather than as an unitary construct‐ provides a fuller understanding of honor's role in group life. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved) zitiert von 10

  • 2008

  • Becker, Julia Christina (2008): Women's internalization of sexism: Predictors and antidotes. Dissertation. Universität Marburg, Marburg, zuletzt geprüft am 29.05.2018

    Abstract: Sexistische Inhalte werden nicht nur von Männern unterstützt, sondern auch von vielen Frauen befürwortet. In der vorliegenden Dissertation wurde zunächst der Frage nachgegangen, wie sowohl die unterschiedliche Zustimmung zu Sexismus als auch unterschiedliches Engagement gegen Sexismus von Frauen erklärt werden kann. Daran anschließend wurde untersucht, welche Möglichkeiten es gibt, die Zustimmung zu subtilem Sexismus bei Frauen und Männern zu reduzieren. Es wurde berücksichtigt, dass Frauen sich darin unterscheiden, wie stark sie sich mit der Geschlechtskategorie identifizieren und dass sie unterschiedliche Inhalte mit der Geschlechtskategorie - "progressive" versus "traditionelle" Inhalte - verknüpfen können. Durch die Kombination der Dimensionen Stärke und Inhalt der Identifikation wurde das ,Gender Identity Model" entwickelt, auf dessen Grundlage folgende Hypothesen formuliert wurden: Frauen, die sich stark mit der Kategorie Frau identifizieren und gleichzeitig traditionelle Inhalte mit dieser Kategorie verknüpfen, sollten im Vergleich zu denjenigen, die ebenfalls stark identifiziert sind, aber progressive Inhalte mit der Kategorie verbinden, allen Formen von Sexismus eher zustimmen und sich nicht für eine Veränderung des Status quo einsetzen. Im Gegensatz dazu sollte sich bei niedrig identifizierten Frauen kein Unterschied zwischen denjenigen, die progressive und denjenigen, die traditionelle Inhalte mit der Kategorie Frau verknüpfen, in der Zustimmung zu Sexismus zeigen. Operationalisiert wurde der Inhalt der Identifikation mit der individuellen Geschlechtsrollenpräferenz einer Frau. In einer ersten korrelativen Studie konnten die Hypothesen bestätigt werden. Zwei zusätzliche Experimente lieferten experimentelle Evidenz für die kausale Richtung des Gender Identity Models. Im zweiten Teil der Dissertation wurden Möglichkeiten der Reduktion von Sexismus untersucht. In drei Experimenten wurden die Hypothesen getestet, dass (1) die Akzeptanz von modernem Sexismus durch ein erhöhtes Bewusstsein für die Prävalenz von Sexismus verringert werden kann und (2) die Akzeptanz von benevolentem Sexismus durch erhöhtes Wissen über die negativen Konsequenzen des scheinbar "positiven" Sexismus reduziert werden kann. In einem ersten Experiment wurde zunächst untersucht, ob eine erhöhte Aufmerksamkeit für Sexismus im Alltag zu veränderten Einstellungen führt. Um die Aufmerksamkeit für Sexismus im Alltag zu erhöhen, wurde US-amerikanische Studierende gebeten, eine Woche lang entweder ein strukturiertes Sexismustagebuch oder ein strukturiertes Stresstagebuch (Kontrollgruppe) auszufüllen. Es zeigte sich, dass eine erhöhte Aufmerksamkeit für Sexismus die Zustimmung zu benevolentem, modernem und Neosexismus bei Frauen abschwächen kann. In einem zweiten Experiment waren US-amerikanische Studierende aufgefordert einen von drei Informationstexten, (1) über die Prävalenz von Sexismus, (2) über die negativen Konsequenzen des scheinbar "positiven" Sexismus oder (3) über Stress im Leben von Studierenden, zu bewerten. Gemessen wurde, ob die Texte die Zustimmung zu verschiedenen Formen von Sexismus unterschiedlich beeinflussten. Es zeigte sich, dass Information über die Prävalenz von Sexismus zu einer stärkeren Ablehnung von modernem Sexismus führte, während sich Informationen über negative Konsequenzen des scheinbar "positiven" Sexismus in einer stärkeren Ablehnung von benevolentem Sexismus niederschlugen. Ergebnisse eines dritten Experiments replizierten und erweiterten die Befunde der vorangegangen Studie in einem europäischen Kontext. Es zeigte sich, dass die vorurteilsreduzierenden Effekte bei stark mit der Geschlechtskategorie identifizierten Frauen und wenig identifizierten Männern besonders groß waren. In allen drei Studien zeigte sich außerdem, dass eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Prävalenz von Sexismus nicht nur sexistische Einstellungen veränderte, sondern ebenfalls die Tendenz zur Systemrechtfertigung verringerte.

  • 2005

  • Rohr, Elisabeth (2005) : Macht und Geschlecht in Organisationen In: Haubl, Rolf: Gruppenanalytische Supervision und Organisationsberatung: Eine Einführung: Orig.-Ausg: Gießen: Psychosozial-Verl. (Edition Psychosozial), S. 79-98

    Abstract: Im Kontext von Organisationsberatung und Supervision wird die Bedeutung von Macht und Geschlecht in Organisationen erörtert. Dabei wird zunächst eingegangen auf Organisationsmythen, männerbündische Organisationen, frühere und derzeitige Geschlechterarrangements im Berufsleben sowie Formen und Ausprägungen der Geschlechterunterordnung in Unternehmen. Es wird auf folgendes Paradoxon hingewiesen: Obwohl in vielen Unternehmen ein Wandel der existenten Macht- und Geschlechterverhältnisse angestrebt wird, führen diese Bestrebungen andererseits meist nicht zu einem Abschied von der männlich dominierten Organisation. Welche skurrile Ausformungen dieses Paradoxon und damit verwandte Paradoxien in Organisationen annehmen können und wie sich in supervisorischen Arbeitsprozessen niederschlagen, wird anschließend an einem Fallbeispiel aus der eigenen Supervisionspraxis verdeutlicht. Dann wird der Frage nachgegangen, wie Frauen in Autoritäts- und Leitungspositionen mit der Sexualisierung von Arbeitsbeziehungen und der Scham der Männer umgehen und wie sie auf diese Übertragungsangebote reagieren. Als ein zentraler Aspekt der Organisationssupervision wird die Frage gesehen, ob und inwieweit es gelingt, die Schwäche, Scham und Kränkung der Männer ebenso wie die Potenz und die Macht der Frauen zu ertragen.

  • 1986

  • Muhlen Achs, Gitta (1986) : Korpersprache, Macht und Geschlecht In: Rosenbusch, Heinz S; Schober, Otto (Hg.): Körpersprache in der schulischen Erziehung. Pädagogische und fachdidaktische Aspekte nonverbaler Kommunikation.: Baltmannsweiler: Pädagogischer Verlag Burgbücherei Schneider

    Abstract: Die Bedeutung des kulturellen Konzepts der Zweigeschlechtlichkeit wird aus der Perspektive der Frauenforschung im Uberblick erortert, und die Rolle der Korpersprache wird unter besonderer Berucksichtigung der Dimensionen von Macht und Geschlecht aufgezeigt. Dabei werden folgende Aspekte angesprochen und anhand von Bildern aus der Werbung veranschaulicht: (1) Korpersprache als primares Erziehungsinstrument und als tertiares Geschlechtsmerkmal, (2) Korperkodierung und Mannlichkeits- versus Weiblichkeitskodes, (3) Rituale der Ungleichheit, (4) paradoxe Strategien (Durchsetzung durch Unterwerfung, Siegen um jeden Preis). Insgesamt wird deutlich gemacht, dass die Korpersprache einen entscheidenden Beitrag zur sozialen Konstruktion des Geschlechterverhaltnisses im Sinne eines stereotypen, komplementaren und hierarchischen Arrangements leistet.

  • <<
  • 1