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2011
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(2011): Autonome Technik als Herausforderung der soziologischen Handlungstheorie / Autonomous Technology as a Challenge to the Sociological Theory of Action. In: Zeitschrift für Soziologie 40 (2), S. 91-111. DOI: 10.1515/zfsoz-2011-0201
Abstract: Die vorliegende Abhandlung entwickelt ein soziologisches Modell, welches das „Mit-Handeln“ von Technik beschreibt und in einer Weise operationalisiert, dass die Frage der Handlungsträgerschaft empirisch untersucht werden kann. Es wird gezeigt, dass die von der Actor-Network-Theory thematisierten Phänomene auch im Rahmen einer soziologischen Handlungstheorie betrachtet werden können, die sich auf das Esser’sche Modell soziologischer Erklärung stützt. Das Ergebnis ist ein Modell soziologischer Erklärung hybrider Systeme, das die Interaktion von menschlichen Akteuren und nicht-menschlichen Aktanten beschreibt. Zu dessen Überprüfung wurden Experimente in einem selbst programmierten Fahrsimulator durchgeführt. Deren Auswertung belegt, dass die Probanden den technischen Assistenzsystemen Handlungsträgerschaft zuschreiben und das Verhältnis Mensch-Technik als ein symmetrisches wahrnehmen. Zudem tendieren sie dazu, sich je nach Handlungsverteilung der Verfolgung bestimmter Ziele zu entledigen, obwohl nach den Spielregeln „humans“ und „non-humans“ gleichermaßen für die Verfolgung aller Ziele verantwortlich waren.
Keywords: actor network theory, Actor-Network-Theory, agency, Agent-based Modelling, Agent-Based Modelling and Simulation, ANT, ANT und ANT mit Esserschem Modell, autonome Technik, Operationiliserung technischen Handelns, Autonomous Technology, Computer Simulation, Disziplin, doppelter Treffer, Esser, Experimental Sociology, Favoriten, Handlungsträgerschaft, Man-Machine Interaction, Model of Sociological Explanation, Modelle/Theorien, Soziologie, Soziologisches Handlungsmodell von Hartmut Esser, Theory of Action
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