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  • 2017

  • Zantvoort, Bart (2017): Political inertia and social acceleration. In: Philosophy & Social Criticism 43 (7), S. 707-723. DOI: 10.1177/0191453716669195

    Abstract: There is a complicated relation between social and political inertia - the failure of institutions to respond adequately to social, technological and environmental change - and social acceleration - the tendency of social change to go faster and faster. Social stasis and acceleration are not simply opposed but also causally related. This article contrasts two theories of political and social inertia. Francis Fukuyama argues that political inertia is a result of a cognitive and institutional rigidity which is ultimately grounded in human nature, and that therefore inertia is a feature inherent in political systems. Hartmut Rosa, by contrast, sees inertia as a specifically modern phenomenon, which is the result of the inability of political institutions to cope with the accelerating rate of change in other social systems. It will be argued that a broad approach combining historical, institutional and normative perspectives is needed to explain political inertia.

  • 2015

  • Bonacchi, Silvia (2015): Der „kommunikative Raum“ in der kulturologischen (Un)Höflichkeitsforschung. In: Glottodidactica. An International Journal of Applied Linguistics 40 (1). DOI: 10.14746/gl.2013.40.1.3

    Abstract: The paper attempts to define the term "communicative space” for (im)politeness research. “Communicative space” is a crucial notion for the definition of concepts such as “ritual balance”, “discursive rule”, “discursive position”, “territoriality”, “field of action” and “co-construction of communicative interaction” (Jacoby, Ochs 1995). “Communicative space” cannot be reduced to the mere physical space in which an (im)polite communicative interaction takes place (“transactional space” according to Kendon 1990). It is a mental space, which is “co-constructed” in so far as it is the result of the convergence of the mental worlds of interactants mediated by utterences. In this sense it can be defined as a “phenomenal space” which is ruled by structuring principles and field laws. The capacity of creating convergent communicative spaces is a key competence which lays the foundations for dialogue capacity and permits successful communicative interactions; therefore it is defined as a very important educational goal in the Common European Framework of Reference for Languages (2001).

  • 2009

  • Taylor, Charles (2009): Multikulturalismus und die Politik der Anerkennung. 1. Aufl.. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verl. (Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft)
  • 2005

  • Alkofer, Andreas-Pazifikus (2005): Konturen der Höflichkeit. Handlung-Haltung-Ethos-Theologie. Versuch einer Rehabilitation. 1. Aufl.. Norderstedt: Books on Demand

    Abstract: Pater Andreas Alkofer, vielen noch bekannt aus seiner Zeit im Kloster St. Felix, hat über das Thema "Konturen der Höflichkeit" habilitiert. Seine Studie sucht, einer verdächtigen und verdächtigten Sekundärtugend auf die Spur zu kommen. Höflichkeit ist in Zeiten des Authentizitätskults nicht besonders "en vogue", bekommt aber in den letzten Jahren deutlich publizistischen Schub, bezeichnenderweise nicht in und aus der Theologie. Gerade deshalb ist ein Blick über kursierende Vorurteile (bloß konventionell, bloß restriktiv, bloß formal etc.) hinaus erhellend. Es geht privat- wie gesellschaftspolitisch um ein brisantes Thema: den zivilen Umgang mit anderen, die fremd sind und oft genug bleiben, um die Bewahrung und kommunikative Herstellung von Würde, Takt, Diskretion und Respekt schon in minimalen - gar marginalen? - alltäglichen Bezügen. Aber weder formal noch situativ ist das Themenfeld hinreichend beschrieben. Im Rekurs auf die Implikationen der höfisch-ritterlichen Kultur (als die Stichwortgeberin), auf die schillernde Tradition literarischer Moralistik, auf sozio- und pragmalinguistische Höflichkeitsforschung werden die pazifizierenden, humanisierenden und emanzipativen Grundintentionen eines Regel- und Erfahrungsinventars beleuchtet, was letztlich in Konspiration steht der ethisch grundlegenden Realisation der Würde des Menschen. Dabei wird Ausschau gehalten nach Facetten und Elementen theologischer und spiritueller Traditionen, um die Höflichkeitsthematik in den theologisch-ethischen Diskurs zu reintegrieren. Anders gesagt: "Was tut ihr, wenn ihr nur die Euren grüßt ...?" (Mt 5,47).

  • 2002

  • Felderer, Brigitte; Macho, Thomas (Hg.) (2002): Höflichkeit. Aktualität und Genese von Umgangsformen. München: Fink

    Abstract: Höflichkeit ist heute eine Überlebensbedingung kultureller Vielfalt: ein gemeinsames Überleben wird von der Entwicklung, Bewahrung und Kultivierung differenzierter Verständigungstechniken abhängen, die sich auch in konkreten Spannungssituationen bewähren. Die verschiedenen Bereiche, in denen Höflichkeit eine Rolle spielt, werden in diesem Band historisch und vergleichend, aus der Perspektive verschiedener Disziplinen untersucht werden.

  • 1993

  • Früchtl, Josef (1993): Des Guten zuviel. Über Höflichkeit. In: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 47 (532), S. 623-627

    Abstract: Höflichkeit, so scheint es heute, ist ein ebenso anachronistisches wie aktuelles Thema. Immer noch hängt ihm der Muff bürgerlicher Konvention an, eine pubertäre Peinlichkeit, die man mit dem in den fünfziger Jahren vom Allgemeinen Deutschen Tanzlehrer-Verband gegründeten »Fachausschuß für Umgangsformen« assoziiert. Aber immer häufiger sind Stimmen zu vernehmen, die sich das Lob der guten Sitten angelegen sein lassen: Wenn die Verbindlichkeit des großen Allgemeinen schwindet, sucht man Rückhalt im Kleinen und Privaten, im scheinbar untergeordneten und scheinbar selbstverständlichen Bereich sozialer Gepflogenheiten, in der nicht bindenden, aber auch nicht unverbindlichen Verbindlichkeit.

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