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2016
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Albers, Irene; Franke, Anselm (Hg.) (2016): Animismus. Revisionen der Moderne. Neuauflage. Zürich: Diaphanes
Abstract: Der 'Animismus' ist eine Erfindung der Ethnologie des 19. Jahrhunderts, geprägt auf dem Höhepunkt des europäischen Kolonialismus. Animisten bevölkern die unbelebte Natur mit Seelen und Geistern. Das erklärt man als eine die materielle Realität verkennende 'Projektion', durch die den Dingen und der Natur Leben und Handlungsmacht zugeschrieben wird. Animismus wird so zum Gegenbild moderner Wissenschaft, zum Ausdruck eines 'Naturzustands', in dem Psyche und Natur als ungeschieden gelten. Wenn sich letzthin ein neues Interesse am Animismus herausgebildet hat, liegt das nicht daran, dass der Begriff als wissenschaftliche Kategorie rehabilitiert wurde. Vielmehr ist die kategorische Trennung von subjektiver und objektiver Welt selbst in Bewegung geraten.
2010
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(2010): Verkennende Anerkennung. Über Identität und Politik. Orig.-Ausg., 1. Aufl.. Berlin: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft)
2002
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Hammer, Espen (2002): Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen und andere philosophische Essays. Frankfurt am Main: Fischer
Abstract: "Stanley Cavell zählt zu den großen Geistern des 20. Jahrhunderts (und wir können nun hinzufügen: des frühen 21. Jahrhunderts), aber er hat keine Bewegungen gegründet, keine Schlagworte gemünzt und nicht mit "Ismen" gehandelt. Wie Kierkegaard, Thoreau oder Wittgenstein ist es eher ein AUtor, der stets zu Individuen spricht - und das heißt zu jeweils einem Individuum." (Aus dem Nachwort von Hilary Putnam)
1999
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(1999): Soziologie. Allgemeine Grundlagen. 3. Aufl.. Frankfurt/M.: Campus-Verl.
Abstract: KAPITEL 7: Modellierung sozialer Prozesse;
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(1999): Umweltpsychologie. Ein Lehrbuch. Göttingen: Hogrefe Verl. für Psychologie
1996
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Kruse, Lenelis; Graumann, Karl-Friedrich; Lantermann, Ernst-Dieter (Hg.) (1996): Ökologische Psychologie. Ein Handbuch in Schlüsselbegriffen. Studienausg. Weinheim; München: Psychologie Verl.-Union
1990
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(1990): The silent language. [Nachdr.]. New York: Anchor Books/Doubleday (Anchor books)
1976
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(1976): Entwurf einer Theorie der Praxis. Auf der ethnologischen Grundlage der kabylischen Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp
Abstract: Am Anfang jeder Theoriebildung in der Soziologie steht die Praxis. Für kaum einen anderen gilt dies mehr als für Pierre Bourdieu, dessen soziologische Forschung und Begriffsbildung auf unvergleichliche Weise von den alltäglichen Lebensvollzügen ausging und stets an ihnen Maß nahm. Exemplarisch zu studieren ist dieses Vorgehen an seinem berühmten Buch Entwurf einer Theorie der Praxis. Nicht die theoretische Intuition steht hier am Anfang, sondern drei meisterhafte ethnologische Studien über die kabylische Gesellschaft und deren Vorstellungen und Praktiken von Ehre, Verwandtschaft und Austausch, an die sich der eigentliche Entwurf anschließt. Hier glänzt Bourdieu nicht nur als Soziologe, sondern auch als Wissenschaftstheoretiker und Kulturphilosoph, der die Bedingungen von Zivilisation im Spannungsfeld von Theorie und Praxis erkundet. Ein Klassiker, der nun wieder lieferbar ist.
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