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2008
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(2008): Die Rechtfertigung abweichenden Verhaltens von Heranwachsenden im sozialen Kontext. In: Soziale Probleme 19 (2), S. 194-218. Online verfügbar unter https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/document/24470/1/ssoar-soziprobleme-2008-2-zdun-die_rechtfertigung_abweichenden_verhaltens_von_194-218.pdf
Abstract: 'Der Beitrag behandelt die von der Neutralisationsforschung weitgehend vernachlässigte Fragestellung, inwiefern Rechtfertigungen sich selbst und verschiedenen Umfeldern (Freunde und Eltern) gegenüber sowie bei bestimmten Vergehen variieren. Die quantitative Studie ist dabei auf das Rechtfertigungsverhalten von Heranwachsenden aus sozial benachteiligten Stadtgebieten zugeschnitten, die vielfach durch Vergehen der Straßenkriminalität auffallen. Es zeigen sich etliche Konsistenzen und Inkonsistenzen im Rechtfertigungsverhalten gegenüber den verschiedenen Umfeldern, die sowohl auf eine teilweise Anerkennung von Gewaltdelikten der Eltern in diesem Milieu hindeuten als auch auf eine Scham des Individuums bei anderen Delikten.' (Autorenreferat) zitiert von 3
Keywords: Abweichendes Verhalten, adolescence, Adolescent, Adoleszenz, Anthropologie, Benachteiligung, Bundesrepublik Deutschland, delict, Delikt, Deprivation, descriptive study, deskriptive Studie, Deviant behavior, empirical, empirisch, empirisch-quantitativ, Federal Republic of Germany, Gewaltkriminalität, Jugendlicher, Jugendsoziologie, Peer Group, quantitative empirical, Selbstbild, self-image, social focal point, social milieu, Social Problems, Social problems and services, Sociology & anthropology, Sociology of Childhood, Sociology of the Youth, soziale Probleme, Soziale Probleme und Sozialdienste, sozialer Brennpunkt, soziales Milieu, Soziologie, Soziologie der Kindheit, Verhaltensforschung, Violent Crime 1998
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Bierhoff, Hans-Werner (1998): Aggression und Gewalt. Phänomene Ursachen und Interventionen. Ärger, Aggression und Gerechtigkeit: Moralische Empörung und antisoziales Verhalten. Stuttgart [u.a.]: Kohlhammer
Abstract: Der Zusammenhang zwischen Fairness bzw. Unfairness und aggressivem Verhalten wird vorgestellt. Die in der Psychologie bekannten Fairness-Regeln werden skizziert, und es wird gezeigt, dass Verletzungen dieser Regeln drei unterscheidbare Reaktionstypen auslösen: Ärger, Selbstabwertung, zunehmende Leistungsbereitschaft. Insbesondere der Zusammenhang zwischen Ärger und aggressivem Verhalten (im Kontext von Gerechtigkeit und Verantwortung) wird unter Bezugnahme auf empirische Daten behandelt. Im weiteren wird die Theorie der relativen Deprivation beschrieben, die sich mit dem Phänomen des Ärgers aufgrund steigender Erwartungen befasst und die einen Spezialfall wahrgenommener Unfairness darstellt. Abschließend wird diskutiert, ob die Auslösung von Ärger und Aggression durch Unfairness und Verletzung normativer Erwartungen eher soziobiologisch oder eher soziokulturell erklärt werden kann.
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