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2007
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(2007): Gender Differences in Coping Strategies in Children and Adolescents. In: Journal of Individual Differences 28 (1), S. 18-26. DOI: 10.1027/1614-0001.28.1.18
Abstract: Studied gender effects and interactions between gender, type of stressful situation, and age group in coping strategies in childhood and adolescence. The sample consisted of 1,990 children and adolescents (957 boys, 1033 girls; grade levels 3-8). Participants responded to a coping questionnaire (Fragebogen zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter, SSKJ 3-8; Lohaus, Eschenbeck, Kohlmann, & Klein-Heßling, 2006) with the 5 subscales: seeking social support, problem solving, avoidant coping, palliative emotion regulation, and anger-related emotion regulation. Repeated measures ANOVAs with Gender and Grade Level as the between-subject factors and Situation (social, academic) as the within-subject factor were performed separately for each of the subscales. In general, girls scored higher in seeking social support and problem solving, whereas boys scored higher in avoidant coping. These three main effects were further modified by significant Gender × Situation interactions and for both seeking social support and avoidant coping by significant Gender × Situation × Grade Level interactions. Compared to the academic situation (homework), gender differences were more pronounced for the social situation (argument with a friend), especially in adolescence. The results are discussed with respect to a gender-specific development of coping strategies. zitiert von 327
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(2007): Negative Soziale Unterstützung bei der Bewältigung von Lebensbelastungen. In: Zeitschrift für Gesundheitspsychologie 15 (2), S. 43-56. DOI: 10.1026/0943-8149.15.2.43
Abstract: Neben unterstützendem Verhalten müssen durch Lebensereignisse Belastete immer auch mit belastenden Reaktionen aus ihrer Umwelt rechnen. Dieses Phänomen und seine Effekte wurden konzeptuell und empirisch analysiert. Es wird über eine retrospektive Lebensereignisstudie mit 224 Teilnehmerinnen und Teilnehmern berichtet, bei der u. a. negative und positive Unterstützungsformen erhoben wurden. Explorative Hauptkomponentenanalysen erbrachten vier gut interpretierbare und mit den konzeptuellen Analysen übereinstimmende Faktoren negativer Unterstützung (Kritik und Abwertung, Diskriminierung und Feindseligkeit, Enttäuschung und nicht ernst nehmen, Einmischung und übertriebene Sorge), wobei übertriebene und mangelnde Unterstützung (Einmischung/übertriebene Sorge, Enttäuschung/nicht ernst nehmen) häufiger vorkamen als die beiden aggressiveren Formen (Kritik und Abwertung, Diskriminierung und Feindseligkeit). Letztere waren mit schlechterem Bewältigungserfolg, geringerem Selbstwert und schlechterem Befinden am Ende des Lebensereignisses assoziiert. Mediator- und Moderatoranalysen zeigten, dass diese Effekte zum Teil durch die initiale Reaktion auf das belastende Ereignis vermittelt wurden, insofern solche Personen ein hohes Maß an Negativunterstützung erlebten, die initial intensiv und eher negativ auf das Ereignis reagierten. Das Ausmaß erhaltener positiver Unterstützung konnte diese Effekte puffern. Die Ergebnisse sprechen dafür, negativer Unterstützung bei präventiven Maßnahmen vermehrte Aufmerksamkeit zu schenken. zitiert von 17
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